Kapitel 1. Die Abfahrt

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Ich packte gerade meine letzten Sachen zusammen. Es machte mich traurig, dass ich meine Austauschfamilie verlassen musste.
Aber trotzdem freute ich mich sehr auf Quil und Mum. Lea, meine deutsche Austauschschülerin, kam ins Zimmer und fragte:„ Hast du alles?" Ich nickte traurig und wir sahen uns
einen Augenblick an. In den 3 Jahren in denen ich hier in Deutschland gewesen war, war mir Lea sehr ans Herz gewachsen. Sie war wie die Schwester die ich nie hatte. Ich seufzte. Das musste sie gesehen haben und ging grinsend auf mich
zu :„Komm, lass dich drücken." Ich lächelte sie an und umarmte sie schließlich. Dann murmelte ich:„ Ich werde dich soooo vermissen." Nun sah sie mich an und wischte mir die Tränen weg:„ Wir werden in Kontakt bleiben!" Plötzlich fing sie an zu lachen.„Was ist denn los?" Ich war verwirrt. Dann fing sie an zu Reden und hörte sich dabei so fröhlich wie immer an:„ Kannst du das glauben. Ich meine 3 Jahre sind jetzt vergangen. 3 verdammte Jahre." Ich musste grinsen, da sie bei diesen Worten so eine komische Grimasse zog." Dann wurden wir plötzlich von Mareike, Lea's Mutter, unterbrochen.
„Josey, deine Mutter ist da." Wir sahen uns noch einmal in die Augen und stürmten dann zu der Haustür. In ihr stand eine große Frau mit schwarz-braunen kurzen Haaren, welche ich von ihr hatte.
Der einzige Unterschied war das ich lange, gewellte Haare und braune Augen hatte und meine Mutter grüne Augen hatte. Also stürmte ich auf die Angekommene zu und unschlang sie mit meinen Armen. Ich merkte wie wir beide anfangen mussten zu weinen. Wir standen so eine Weile da bis sie mich begrüßte:„ Hallo meine kleine, wie war's?" Ich hasste es zwar wenn jemand „klein" zu mir sagt, weil ich mit meinen 1,80 nicht gerade zu den kleinen gehöre, aber dass war mir gerade so egal. Als ich mich auch beruhigt hatte, lächelte ich und sagte:
„Hey Mum." Damit war das Gespräch auch schon wieder beendet. Deshalb drehte ich mich um und guckte meine Gastfamilie an. Mareike, Michael, Lea und Daniel (Leas kleiner Bruder) Ach und nicht zu vergessen Peach, ihre süße Labrador-Dame. An alle gewandt sagte ich:„ Ich bin keine große Rednerin aber ich wollte mich einfach für diese wirklich wundervolle Zeit bedanken. Es war einfach toll. Danke." Und so umarmte ich jeden. Ja, sogar Peach, welche genüsslich mein Gesicht abschleckte. Wir alle mussten lachen, doch dann erinnerte meine Mutter mich daran, dass wir los mussten. Nachdem ich also noch mal Tschüss gesagt hatte und wir meine Sachen eingeladen hatten stiegen wir in unseren schwarzen, alten BMW.
Als wir schließlich nach stürmischem Abschiedgewinke um die Ecke raus aus der Husemann-Straße bogen, realisierte ich traurig: Jetzt ist es vorbei.

So, das war das erste Kapitel und ich hoffe es gefällt euch. Schreibt es gerne in die Kommis.
Ach und noch ganz wichtig:
Die aus Twilight eingeführten Charakter gehören der Autorin. Meine Ausgedachten, eben mir.

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