auf zu den Eltern

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Valle

Heute ,ein paar Tage nach dem Treffen mit Andrea,der Mutter von Lisa - ging es zu meinen Eltern.
Ein bisschen aufgeregt war ich schon.
Ich hab keinerlei Ahnung wie meine Eltern reagieren könnten.
Geschweige denn sie mit Lisa klar kommen.
»Lisa? Bist du fertig?«
»Nein noch nicht ganz. Kannst du Finn anziehen?« rief Lisa aus dem Bad.
»klar kann ich machen«
Da ich nicht viel Zeit in Anspruch nahm ,sondern nur eine normale dunkle Hose und ein schlichtes weißes Shirt anhatte war das bei mir eine Sache von 4 min.

Ich lief und finns Zimmer. Wo mich sofort ein lächelndes baby begrüßte.
»Na mein kleiner. Gut geschlafen..? Papa zieht dich jetzt an und dann gehen wir ein bisschen spazieren« ich weiss nicht wieso aber wenn man ein baby hat, man redet automatisch mit dem kleinen.
Ich hielt ihn fest in meinen arm und immer wieder lächelte der kleine. Gott sei dank ist er so ein baby was nicht immer am weinen ist.
Immer wieder Griff er nach meinen haaren.
»aua aua...« schrie ich gespielt ,was Finn natürlich lustig fand.
Dann legte ich ihn auf den wickeltisch.
»Na was ziehen wir dir heute denn an? « sprach ich zu Finn während ich nach ein paar passenden Sachen suchte. Mit einem arm hielt ich Finn und der anderen holte vorsichtig die Sachen aus dem Regal. Plötzlich fielen alle tshirts runter. »oh nein. Wo ist denn der Finn« ich nahm die Sachen von seinem Gesicht »da ist der Finn« ich kitzelte ihn. Ich glaub wir werden uns super verstehen. Ich erwischte mich beim lächeln.
»guck mal hier.. heute gibt es für dich eine dunkle Hose und... Guck mal hier ein weißes Shirt wie der Papa«
Als ich ihn vorsichtig angezogen hatte bekam er noch eine Bedge farbende leichte Jacke. Die ich natürlich auch hatte.
Ich hab das gefühl .. das ich das mit dem Vater sein gut hinbekommen würde. Grade mit Lisa an meiner Seite.
»so mein kleiner Mann. Da bist du schneller als die Mama, weisst du die Mama sagt immer sie muss sich noch schön machen... Aber deine Mama ist immer schön. Komm wir gucken mal wie weit Mama ist« als ich mich mit Finn im arm umdrehte ,stand Lisa lächelnd im Tür Rahmen.
»hast du mich erschreckt. Wie lange stehst du schon da?« ich hab mich wirklich erschreckt.
»ich hab auf jeden fall mitbekommen das die ganzen Shirts runtergefallen sind. Geschickt überspielt schatz. Meine beiden Engel ,zum verwechseln ähnlich. Und das war süß. Echt süß mit dem "deine Mama ist immer schön" « ich kam ihr näher und gab ihr einen Kuss..
»mir ist's wichtig den kleinen die Wahrheit zu sagen« grinste ich.

Lisa nahm mir Finn ab und legte ihn in den Kinderwagen.
Ich zog mir meine Jacke über und dann ging es los. Zu meinen Eltern .

...

Bei meinen Eltern am Haus angekommen atmete ich einmal tief durch.
Sie wussten nicht das ich komme.
Aber das Auto stand da. Gutes Zeichen. Mehr oder weniger.
Ich klingelte
»Rahmel« meldete sich mein Vater.
»ich bins dein sohn. Lässt du mich rein.«
Die Tür ging auf.
Da ich weiss das sie erst die Wohnungstür aufmachen wenn man klingelt konnte ich vorsichtig den Kinderwagen hochtragen.

»ah Valentin wieso sagst du denn nicht das du kommst und noch eine Freundin mitbringst. Dann hätten wir noch Kuchen gebacken.«
»äh... Ja lass uns erstmal rein«
Da stand meine Mutter doch schon an der Tür.
Lisa hatte Finn mit der trage tasche aus dem Wagen genommen der draußen stehen blieb.

Als wir im Wohnzimmer waren.. fiel mir auf,alles beim Alten.
Ich setzte mich mit Lisa auf die Coach und es war still.
Doch dann fing meine Mutter an mit dem üblichen 'was machst du und wie geht es dir Gespräch'
Und dann wurde es ernst.
»der eigentliche Grund wieso ich hier bin.. Mutter das ist nicht nur eine freundin sondern meine Freundin. Und ich darf , kann und will euch versichern ihr seit Oma und Opa« ich schaue zu Lisa rüber die Finn seelenruhig auf den arm hielt.
Die blicke meiner Eltern richteten sich abwechselnd auf mich und Lisa.
»wieso erfahren wir das erst jetzt? Mein herzlichen Glückwunsch,euch beiden natürlich. Darf ich den kleinen mal nehmen? Wie heisst er denn?« *meine Mutter wieder. Die und kleine Babys*
Meine Mutter setzte sich zwischen uns und nahm vorsichtig den kleinen. Mit einem Dauer grinsen saßen alle da.
»Finn. Der kleine heißt Finn Luca«
»wer hat den Namen ausgesucht?«
»wir beide fanden den toll. Aber als erstes kam Valle auf die Idee« sagte Lisa.
Meine Mutter verstand sich schon mal super mit Lisa.
»Valentin,weißt du an wem mich der kleine erinnert? Dich«
»und nicht nur wegen den Sachen« unterbrach mein Vater lachend meine Mutter.
»er hat halt den selben Geschmack.« lachte ich.
»Nein. Valentin. Nicht nur. Der kleine sieht genauso aus wie du in dem alter. Die gleiche Nase,Mund und Augen. Ich hielt dich genau so vor 31 Jahren auf den arm. Das ist grade wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit«

Da kam mein Vater an und knipste ein Bild. So wie meine Mutter es immer sagte. Dann sollte es noch eins mit Lisa ,Finn und mir geben.
Selbst mein Vater wollte den kleinen auf den arm haben. Was wirklich ein sehr gutes Zeichen war.
Ich bin einfach nur froh das .. das grade so ist wie es ist.

A homeless girl and her heroLies diese Geschichte KOSTENLOS!