Der Raum war ruhig. Nur das leise Surren der Überwachungskameras irgendwo im Hintergrund erinnerte daran, dass sie sich in einem der am besten gesicherten Anwesen Europas befanden. Doch in diesem Moment war alles außen unwichtig. Basti stand dicht vor Kevin, sein Blick weich, aber durchdringend.
Kevin hatte sich an ihn gelehnt, noch leicht zögerlich, aber nicht mehr abwehrend. Der Kuss, der ihre Lippen vor wenigen Minuten berührt hatte, lag wie eine unsichtbare Narbe auf ihren Herzen – etwas, das man nicht rückgängig machen konnte.
„Basti…“ Kevins Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Wieso… wieso ich?“
Basti atmete tief durch, ließ sich dann langsam neben ihn auf das große Bett sinken. Für einen Moment sah es so aus, als würde er nicht antworten. Doch dann durchbrach seine tiefe Stimme das Schweigen. „Weil du der Einzige bist, der mich nicht fürchtet. Nicht so, wie es alle anderen tun.“
Kevin sah ihn verwirrt an. „Ich… hatte Angst. Anfangs.“
„Aber du hast mich trotzdem angesehen. Als Mensch. Nicht als ‚König GHG‘. Und du hast mir widersprochen, geschrien, mich geschlagen. Kein anderer hat sich das je getraut.“ Basti sah auf seine Hände. „Ich bin müde davon, ein Schatten meiner selbst zu sein. Bei dir kann ich atmen.“
Ein stilles Lächeln zuckte über Kevins Gesicht. Er rutschte näher. „Du bist anders, als ich gedacht habe. Am Anfang… warst du ein Monster. Aber… ich seh dich. Jetzt.“
Basti hob den Blick. Zwischen ihnen spannte sich ein unsichtbares Band, fester als jede Kette. Er streckte eine Hand aus, fuhr zart über Kevins Wange. „Ich hab dich in dieses Leben gezerrt. Gegen deinen Willen. Und doch…“ Seine Stimme brach kurz. „Ich wollte nie, dass du gehst.“
Kevin legte seine Hand über Bastis. „Ich will auch nicht mehr gehen.“
Stille.
Dann schob sich Basti noch näher. Die Hitze zwischen ihnen war fast greifbar, nicht mehr nur Spannung, sondern etwas Tieferes. Etwas, das sich langsam durch all die Misstrauen, Verletzungen und Zweifel gebrannt hatte.
Er küsste Kevin erneut. Länger. Fester. Diesmal war es Kevin, der nachgab. Sich anlehnte. Die Finger in Bastis Anzug vergrub. Ein leises Keuchen löste sich von seinen Lippen, als Basti vorsichtig das Kinn anhob, den Kuss vertiefte.
Ihre Körper verschmolzen in der Nähe, dem Verlangen, das über Wochen aufgebaut worden war. Basti ließ Kevin Zeit. Jeder Handgriff war vorsichtig, beinahe ehrfürchtig. Es war kein Machtdemonstrieren mehr. Es war Intimität.
Sie lagen eng aneinandergeschmiegt. Kleidung wurde zu viel. Schichten fielen langsam, Stück für Stück, begleitet von zarten Berührungen, sanftem Lachen und tiefen Atemzügen. Kevin lag unter Basti, seine Augen glänzten im Halbdunkel.
„Bist du sicher?“ Basti hielt inne.
Kevin nickte langsam. „Ich war mir noch nie so sicher wie jetzt.“
Die Nacht war still. Kein Rauschen, kein Ruf von draußen. Nur sie. Zwei gegensätzliche Welten, die sich endlich berührten. Und in dieser Berührung entstand etwas Neues – keine Strategie, keine Berechnung. Nur Nähe. Nur Ehrlichkeit.
Stunden vergingen. Nicht in Eile, sondern in vorsichtiger Entdeckung. Und als sie später, nackt unter der Decke lagen, ihre Körper aneinander geschmiegt, war es Basti, der sprach.
„Ich hatte mal jemanden“, begann er leise. Kevin lauschte. „Jules. Ich hab ihn geliebt. Und er… hat versucht, mich zu töten.“
Kevin drehte den Kopf zu ihm. „Das ist die Narbe?“
Basti nickte. „Ich war blind vor Vertrauen. Und er… hat mich verraten. Deswegen fällt es mir schwer. Deswegen… hab ich dich erst benutzt. Ich wollte dich kontrollieren.“
Kevin schwieg einen Moment. Dann griff er nach Bastis Hand. „Aber du hast es nicht getan. Du hast mich leben lassen. Und du bist hier. Mit mir.“
Ein kleines Lächeln schlich sich auf Bastis Gesicht. „Weil du mir wichtiger geworden bist, als ich je zugeben wollte.“
Sie schwiegen. Doch es war ein friedliches Schweigen. Eines, das nicht zwischen den Zeilen schrie, sondern Raum ließ für mehr. Für Hoffnung.
Und irgendwo tief in Basti begann etwas, das er lange verdrängt hatte – Vertrauen.
☆☆☆☆☆☆
Ich habe eigentlich nichts zu sagen. ^^
Hört von euch jemand stray kids
☆Eneco☆
DU LIEST GERADE
König(hg)
FanfictionEs ist eine Bastighg x Papaplatte Story. Es spielt in einer Parallel Welt in der Bastighg ein Mafia Boss ist und dadurch ein König der unterwelt ist. Also fals das interessant klingt lest gern rein.
