Hier nehmen wir euch mit auf die Reise von der Idee zu ersten Sneekpeaks unserer Geschichte.
Dieses Buch soll für uns als Blog dienen, um euch mit auf unsere Reise zu nehmen.
Dieses Buch ist aktiv dafür gedacht, es am Schluss an eine Literatur-Agent...
Als wir das Cover zu Detektei Dilectus erstellt haben, war Midjourney noch nicht ganz so weit wie heute. Die Funktion, das Bild zu vergrößern, bzw. rauszoomen, war damals noch recht neu und wir haben viel damit herum probiert.
Wir wussten zu dem Zeitpunkt schon, dass es in der Geschichte um einen Geist in einem See gehen sollte. Die Origin über diesen Geist hat sich im Laufe der Ideenfindung jedoch immer mal wieder geändert. Allerdings haben wir es trotzdem geschafft ein Bild zu erstellen, dass uns so gut gefallen hat, das wir es auch für den ersten Teil nehmen wollen würden. Natürlich wird am Ende der Verlag das letzte Wort haben, aber versuchen kann man es ja.
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Hier das Originalbild, das wir in Midjourney erstellt haben und meine Güte war das eine schwere Geburt. Allein schon ein Bild zu finden, dass sowohl ästhetisch ist und auch unseren Wünschen entspricht (Keine sichtbaren Gesichter! Das ist oft Pflicht bei unseren Covern, um dem Leser auch seiner Fantasie zu überlassen) war unglaublich nervenzerrend. Und das alles noch in englisch beschreiben? Nein, danke.
Aber wir sind echt glücklich, dass wir es immer weiter versucht haben und letztlich zu einem Ergebnis gekommen sind, das uns beiden mehr als gefällt. Aber wie ihr seht, es ist noch ein wenig leer und trist. Also habe ich, River, einmal Clipstudio angeschmissen und ein wenig Magie gewirkt.
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Ein wenig Farbkorrektur zu kühlem Blau, für die schaurige Atmosphäre. Viel Zeichnerei und kämpfen mit mir selbst um die Linien so gleichschenklig und symmetrisch wie möglich zu zeichnen und natürlich auch die perfekte Schriftart finden. Das mag leicht klingen, ist aber immer ein besonderer Akt für mich. Ich HASSE langweilige Schriftarten und ich hasse Cover wo einfach nur ein Titel draufgeklatscht ist. Zudem liebe ich es mehrere Fonts zu kombinieren, was natürlich auch nicht immer so einfach ist. Sie müssen ja dennoch harmonieren.
Dann ging es an das Bild an sich. Es war sehr leer und hat daher erstmal ein wenig Nebel und Dimension bekommen. Das war besonders schwer für mich. Ich habe mich noch nie am realistischen Zeichnen versucht, dachte mir aber "So ein bisschen Nebel kann ja nicht so schwer sein". Nun... naja. Es war sicher nicht so schwer wie andere Dinge, die ich gezeichnet habe, aber auch bei weitem nicht so leicht wie ich dachte. Der Wolkenpinsel leistete gute Arbeit, aber ich musste viel mit unterschiedlichen Ebenen, Durchsichtigkeiten und Farbkorrekturen nachbessern, damit es sich auch stimmig ins Bild einfügt. Und wenn ich ehrlich sein darf... bis heute ist es eines meiner liebsten Cover. Zur Ausnahme bin ich sogar richtig stolz drauf, weil ich mich auch so vieles neues getraut habe, was ich vorher nie versucht hatte.
Allerdings stand ich danach vor einem Problem, das ich nicht bedacht hatte. Die Linien mit dem Titel gehen über das ganze Bild. Dunkel und hell. Mein erster Gedanke war es, den Hintergrund kopieren, invertieren und als Schnittmaske auf die Linien klatschen, aber so leicht war es dann leider doch nicht. ich musste viel von Hand nachbessern, Verläufe weicher machen und sichergehen, dass alles auch gut sichtbar war und nichts unterging.
Als ich dann zum Schluss stolz auf mein Werk blickte, merkte ich erst, dass ich den Platz für den Autorennamen komplett vergessen hatte. Zu meinem Glück mag ich es ohnehin mehr, wenn diese dezent sind, also haben sie sich irgendwo am Rand in den Linien gut eingefunden.
Das war eine Reise sag ich euch.
Wie gefällt euch das Cover? Was würdet ihr in die einzelnen Elemente hineininterpretieren?
Macht ihr auch selbst eure Cover und wie sehr kämpft ihr damit oder seid ihr leicht zufrieden zu stellen?
Was ist euch bei einem Cover besonders wichtig? Auch im Hinblick auf ein gerucktes Buch?