"Dad," sagt er und lässt meine Hand los. Seine Stimme ist nicht mehr als  ein flüstern, was auch der Grund sein muss, warum der Man am Tresen ungerührt bleibt. Er geht voraus auf den Tresen zu, mit mir auf den Fersen. Der Man an den Tresen hebt den Kopf als wir vor ihm platz nehmen. "Magnus," sagt er während sein Blick aber auf auf mir ruht. Ich gebe mir aller Mühe nicht weg zuschauen. Er hat die gleiche Gelb/ Karamell leuchtende Augen, wie Magnus. Doch bis auf die Augenfarben haben sie keine Gemeinsamkeit. Seine Haare sind Honigfarben während Magnus' Rabenschwarz sind und seine Wange ist mit Bartstoppeln bedeckt, die die selbe Farbe haben wie seine Haar, auch ihre Gesichtszüge haben verschiedene Formen. "Hallo, Dad," sagt Magnus und reißt mich somit aus meinen Gedanken.

 "Hier, ich habe frische Croissants und Bagels geholt," sagt der Mann mir gegenüber und schiebt uns den kleinen Korb mit den lecker duftende Gebäck darin. "Willst du Kaffee?" Fragt Magnus an mich gewandt und steht wieder auf. Bevor ich antworten kann höre ich bereits die Kaffeemaschine hinter mir summen und wenige Sekunden später stellt er eine Tasse Kaffee mit Mich und Zuger, und Teller mit Besteck vor mir.

"Danke," murmele ich nervös, weil ich die ganze Zeit über die Blicke seines Dads auf mir ruhen spüren kann. Ich wage es aber nicht ihn anzusehen, sein Anwesenheit macht mich irgendwie sehr nervös. Nachdem Magnus auch sich selbst bedient hat, nimmt er wieder platz neben mir ein. Er greift nach ein Stuck Croissant aus den Korb, schließlich hält er mir den kleinen Korb hin. Wahllos greife ich hinein, meine Hand erwischt auch ein Croissant. Die Blicke seines Dads ignorierend beiße ich in das Gebäck hinein. "Willst du mir nicht endlich dein Freund vorstellen?" Höre ich sein Dad in die Stille hinein fragen. Mein Blick wandert kurz zu Magnus hinüber, schaue aber schnell wieder weg. "Dad, das ist Alexander." Sagt er knapp und fährt mit sein Frühstück fort.

Die wachsame Blicke seines Dads wandern wieder zu mir zurück, und da es, nachdem er mich gerade vorgestellt hat, sehr unhöflich wäre die Blicke des Mannes mir gegenüber weiterhin zu ignorieren, erwidere ich immer noch nervös das Lächeln das er mir schenkt. "Alexander, ich freue mich dich kennen zu lernen. Überhaupt freue ich mich zu sehen, dass Magnus' Freundeliste sich nicht nur auf einer beschränkt. Obwohl ich mich frage warum ich dich sonst noch nie hier gesehen habe." Seine Augen blitzen neugierig.

"Könnte vielleicht daran liegen, dass du selbst sonst nie hier bist," höre ich Magnus leise sarkastisch vor sich murmeln, so leiser, dass ich es nicht  gehört hätte, säße ich nicht direkt neben ihm. "Ich bin neu hier, Sir," gebe ich ihn Stoff für seine Neugierde. "Ach, von wo kommst du denn?" Fragt er wieder. Ich versuche mir mein Unbehagen nicht anmerken zu lassen, während ich mich frage warum ihn das alles interessiert. "Aus Kalifornien Sir." Antworte ich so knapp und höfflich es geht. Seine Neugierde scheint immer noch nicht genug Nahrung  bekommen zu haben, denn wieder fährt er mit seine Fragen fort. "Und seid w-"

"Alexander geht seit ein Monat in unserer Schule und ich bin sein Tutor." Unterbricht ihn Magnus mit unterdrückter Zorn. Vielleicht zornig darüber, dass der Man der sich sein Dad nennt, seit fast schon zwei Monate nicht von sich hat blicken lassen, und jetzt wo er wieder da ist, widmet er sich lieber ein völlig fremder Junge seine ganze Aufmerksamkeit, während er sein Sohn, den er in die genannte Zeit weder gesprochen noch gesehen hat, diese Aufmerksam enthielt. Sein Dad setzt seine Kaffeetasse ab, und richtet seine goldene Augen auf ihn, doch seine Augen ruhen nicht mal länger als eine Sekunde auf ihn, denn er schaut fast sofort wieder weg. Was zum Teufel geht ab zwischen den beiden?  "Da fällt mir ein, wo warst du Gestern?" Fragt sein Dad an ihn gerichtet ohne ihn jedoch anzusehen.

"Aus," kommt die Knappe Antwort von Magnus.

"Aus," echot sein Dad, mit verrenkten Augen. "Du warst bis Mitternacht aus, und du bist nicht auf die Idee gekommen es jemanden bescheid zu..." Weiter höre ich ihn nicht mehr zu, weil ich langsam in Panik gerate. Wenn er weiß, dass wir, Magnus gestern bis Mitternacht aus war, dann heißt das, dass er uns auch heute früh gehört hat, als wir...

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