Mäusezähnchen?!

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So. Da der Computer streikt, habe ich es jetzt alles fein säuberlich abgeschrieben.
Ich hoffe, es gefällt euch <3
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"Scott", höre ich eine leise Stimme meinen Namen flüstern. "Scottiboy", schnurrt sie. Ok. Das lasse ich jetzt mal unkommentiert. "Mäusezähnchen", flüstert sie wieder. What the fuck...
Ich öffne meine Augen und schaue in die wunderschönen Ozeanblauen von Matheus. "Mäusezähnchen?", frage ich ein wenig, aber wirklich nur ein wenig verwirrt. Er schaut mich unschuldig an. "Ich weiß nicht, wovon du sprichst", sagt er und geht runter, vermutlich in die Küche. Mein Blick schweift automatisch zu seinem wohlgeformten, sexy Knackarsch. Ich lecke mir einmal über die Lippen. Ich stehe auf, gehe in die Küche, stelle mich hinter Matheus, der gerade Frühstück vorbereitet und umarme ihn von hinten. Meine Hände lege ich auf seinen Schritt und verteile sanfte Küsse auf seinem Nacken. Matheus wird sichtlich nervöser und hibbeliger. Ich drücke einmal fest zu und mein Engel keucht auf. "L-lass d-das", presst er zwischen einem Stöhnen hervor. "Aber ich mach doch gar nichts", sage ich und verpasse ihm einen Knutschflecke. Ich betrachte mein Kunstwerk , lecke einmal darüber und puste dagegen. Ich spüre, wie Matheus immer härter wird und seine Knie langsam nachgeben. "D-du bist so sex-sex-sex-sexsistisch", stöhnt er leise in sich hinein. "Ich weiß nicht, wovon doch sprichst", sage ich, lasse ihn los und bereite das Frühstück weiter vor.
Matheus steht nun völlig hart vor dem Schrank mit den Tellern und mir kommt eine Idee. "Ach Schnuckipupsi, kannst du mir mal bitte die Teller geben?", frage ich und schaue ihn unschuldig an. "Schnuckipupsi?", fragt er verwirrt. Er schaut mich an und scheint zu begreifen. Er reicht mir die Teller mit einem: "Aber klar doch mein Schnäuzelchen." Er grinst mich an und hilft mir den Tisch zu decken und etwas Essbares rauf zu stellen. Wir setzen uns und fangen an zu essen. Ich schneide mir ein Brötchen auf und schaue, womit ich es belegen könnte. Ich sehe vor Matheus Honig stehen und grinse. "Schnubbelbär?, frage ich scheinheilig. "Ja Schnulleracke?", fragt er genauso scheinheilig. Ich muss mir ein Lachen verkneifen. "Könntest du mir vielleicht mal den Honig geben Puschelchen?", frage ich ihn. "Klar Bumsebärchen", antwortet er und da war es um mich geschehen. Lachend falle ich von Stuhl und kuller mich auf dem Boden hin und her. Mein Anblick muss ziemlich komisch aussehen, denn Matheus fängt auch an zu lachen. Zusammen lachen wir wie zwei Idioten, bis uns die Luft ausgeht.

Keuchend setzen wir uns auf und grinsen uns an. Ich schaue Matheus in die Augen und werde sofort in ihren Bann genommen. Sie sehen aus, wie ein Ozean. Wie ein weiter Ozean, auf den die Sonne glitzert, Möwen fliegen kreischend darüber, Delphine springen aus dem Wasser und mache Kunststücke und ich glaube ich leide unter Luftmangel, denn sonst würde ich mir das sicher nicht ausdenken.
"Scott?", fragt mein Engel und schnippst vor meinem Gesicht rum. Ich schüttle kurz meine Kopf, um die Gedanken, absurden Gedanken möchte ich nur mal anmerken, los zu werden und schaue ihn an. "Alles okay?", fragt er mich. Ich nicke nur kurz. "Also ich weiß ja, dass ich wunderschön, anbetungswürdig und sexy bin, aber deswegen musst du mich doch nicht so anstarren mein Wonneproppen", sagt er und kneift mir in die Wange. Verwirrt und leicht entsetzt starre ich ihn an. "Was an dir ist bitte wunderschön, anbetungswürdig und sexy?", frage ich perplex. Matheus Kinnlade dürfte mittlerweile auf dem Boden angekommen sein und er schaut mich gespielt geschockt an. "Ich... Du findest mich also hässlich, verabscheuend und... und... un... sexy?", fragt er gespielt beleidigt. "Jap", sage ich, stehe auf und gehe nach oben in mein Schlafzimmer. Ich höre, wie Matheus mir hinterher dackelt und sich mit verschränkten Armen auf mein Bett setzt, während ich Klamotten aus dem Schrank in einen Koffer verfrachte. Ich drehe mich zu ihm und schaue ihn einfach nur an.

"Du findest mich also hässlich,verabscheuend und nicht sexy?", fragt er nach einer Weile des schweigends und anstarrens und zieht eine Augenbraue hoch. Ich schlucke einmal schwer. Worauf will er hinaus? "Ja. Genauso ist es", sage ich und widme mich wieder meinen Klamotten. "Na wenn das so ist", sagt Matheus und ich höre, wie er auf mich zukommt. Er legt seine Hände um meine Hüfte und fängt an meinen Nacken zu küssen. Als er bemerkt, wo meine Schwachstelle ist, verpasst er mir einen saftigen Knutschfleck und ich werde augenblicklich hart. Ich drehe mich zu ihm um und lege meine Stirn an seine. Ich beuge mich vor und versuche ihn zu küssen,doch er verweigert mit einem: "Dann wirst du mich auch nicht küssen, mich berühren, gar nichts mit mir machen. Solange, bis du sagst, wie hübsch, anbetungswürdig und sexy ich bin."
Er macht sich von mir los und geht aus meinem Zimmer. "Sei um drei beim Flughafen! Wir sehen uns", sagt er, geht aus dem Haus und lässt die Tür ins Schloss fallen. Ich stehe wie angewurzelt in meinem Zimmer und kann nichts machen, außer auf die Zimmertür zu starren.

Ich... Ich darf... Ich darf nicht WAS?! Spinnt er?! Wie soll ich den Urlaub und mein restliches Leben ohne seine Berührungen, Küsse, sanfte und beschützerichen Umarmungen überleben? Wie soll ich nachts ohne meinen Engel einschlafen und morgens aufwachen?! Wie soll ich bloß leben ohne meinen Matheus?! Ich brauche ihn doch. Ich weiß, ich kann ihn noch sehen, aber das wäre so wie ein Apfelbaum, von dem seine Äpfel abgefallen sind und sie nun unerreichbar für ihn sind. Er kann sie zwar sehen, aber was nützt es dem Baum? Die nützen auch nichts an dem Baum... Ok. Das war ein doofes Beispiel! Es ist wie... Wie... Wie... Wie ein durstiges Tier und das Wasser! Das Tier sieht zwar das Wasser, aber es ist unerreichbar, weil das Wasser nur eine Halunatiation, oder wie das auch immer heißt, ist und deshalb verdurstet! Das ist doch logisch, oder? Oder?
Ich brauche ihn einfach! Das kann er doch nicht tun! Aber er will mich ärgern. Er will nur, dass ich zu ihm angekrochen komme, aber das kann er vergessen! Ich bin stark! Also seelisch... Nein. Eigentlich nicht. Sieht man an meinen Narben und an den frischen Wunden auf meinem Arm und meinem Oberschenkel... Jaaaaa... Das Matheus sie noch nicht entdeckt hat... Ist ja auch egal. Ich werde nicht klein beigeben! Wenn er spielen will, dann spielen wir!

Wann geht unser Flug nochmal? Um... Um... Um...? Mein Handy vibriert plötzlich. "In einer Stunde musst du da sein, denk dran. Bis gleich", steht drinnen. In einer Stunde... Und jetzt haben wir? Ich schaue auf die Uhr. Zwei Uhr. Also wann muss ich da sein? Warte... Ein Uhr, Zwei Uhr... Drei Uhr... Ich muss um drei Uhr da sein. Ich schaue wieder auf die Uhr. 14:10 Uhr. A-ach du scheiße! Ich muss mich beeilen!
Schnell stopfe ich meine Sachen zu Ende in meinen Koffer und mache ihn zu. Ich renne runter zur Haustür, reiße sie auf und stürze hinaus. Plötzlich fängt eine Frau an zu schreien. Ich schaue sie verwirrt an und dann an mir herunter. Ich habe nur eine Boxer an, die auch noch ein Loch an einer sehr sehr sehr peinlichen Stelle hat. Warum hat Matheus mir nichts gesagt?!
Rot wie eine Tomate renne ich zurück ins Haus, in mein Zimmer, ziehe mir schnell eine ganze Boxer sowie eine Skinny Jeans und ein T-Shirt an und mache mich nochmal frisch. Ich schnappe mir meine Kulturtasche, stopfe Deo, Zahnbürste und den ganzen anderen Quatsch hinein und renne runter in den Flur, wo ich stoppe. Ich schaue an die Wand, wo ein Bild von mir und meiner Mutter hängt. Mein Brustkorb zieht sich unangenehm zusammen und Tränen bahnen sich in meine Augen. "Mom...", flüstere ich leise. Ich nehme das Bild in die Hand und betrachte es. Stumme Tränen fallen auf das Glas des Rahmens, welche ich schnell wieder wegwische. "Es tut mir leid", flüstere ich und sacke auf den Boden. Meine Beine können mich nicht mehr halten. Schluchzend sitze ich auf dem Boden und heule Rotz und Wasser. Ich vermisse meine Mom. So sehr. Und jetzt sehe ich sie nie mehr. Ich kann sie nie mehr umarmen. Sie anschreien. Oder mit ihr lachen. Nie mehr. Und wessen Schuld ist das? Die von Jus! Dieses Homophobe Arschloch! Ich werde es ihm heimzahlen! Ich werde in seinen verwöhnten Schnöselarsch treten und ihn zu Brei schlagen, so wie er es verdient hat! Ich werde ihm alles doppelt und dreifach zurückzahlen, was er ihr angetan hat. Meine Mutter soll nicht umsonst gestorben sein!
Mit diesen Gedanken lasse ich die Tasche stehen, stelle das Bild vorsichtig zurück an seinen Platz und mache mich auf den Weg zu Jus Haus.

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Feeeeeeertiiiiiiiiig :3

Ich bin heute ein fleißiges Bienchen *-*

Und jetzt gehe ich erschöpft schlafen.
Wenn ich kann.

Gute Nacht ihr süßen :*

Love Blubbileinchen ;)

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