Der Rat eines besten Freundes

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Freitag Abend: Eren sitzt mit seiner Freundin Mikasa und seinem besten Freund Armin bei sich zu Hause auf der Couch und feiert seinen 18. Geburtstag.

(-Eren's Sicht-)

"Happy Birthady, mein Schatz!", sagte Mikasa und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Alles Gute, Bruder.", sagte Armin. "Danke, Leute...", gab ich als Antwort von mir. Ich war noch nie ein großer Fan von Geburtstagen, da ich es nicht mochte im Mittelpunkt zu stehen. Trotzdem freute ich mich irgendwie, schließlich war es mein 18. Geburtstag, ich war nun endlich Volljährig und durfte selber bestimmen, was ich mache. Ich war nicht mehr an meine Eltern gefesselt, was mich sehr freute. Ich war sozusagen frei von allem.

"Eren, können wir kurz reden?", fragte mich meine Freundin Mikasa. "Klar.", antwortete ich und folgte ihr in das Nebenzimmer.
"Was gibt's, Mikasa?", fragte ich.
Sie kam immer näher an mich ran und drückte mich an die Wand.
"Eren...", begann sie.
"Wir sind nun knapp ein halbes Jahr zusammen und haben es noch nicht getan...", vollendete sie ihren Satz.
Mir war klar, was sie mit 'es' meinte...
"Mikasa, bitte versteh das...", fing ich an.
"Was soll ich verstehen? Willst du etwa nicht, hast du eine andere?!", fragte sie wütend nach.
"Nein, so ist das nicht. Ich fühle mich nur noch nicht bereit dazu.", sagte ich.
Sie war sauer. Sehr sauer.
"Eren Jäger, ich bin seit fast einem halben Jahr deine Freundin und du fühlst dich noch nicht bereit dafür?!", fragte sie ungläubig nach.
Ich antwortete mit einem stummen Nicken.
Sie verpasste mir eine Klatsche, drehte sich um, verließ den Raum, schnappte sich ihre Jacke und verließ meine Wohnung.

Ich ging zurück ins Wohnzimmer, wo Armin bereits auf mich wartete.
"Was war das bitte eben, Eren?", fragte er mich.
Ich schüttelte den Kopf und antwortete:"Sie wollte Sex mit mir..."
Armin sah mich verwirrt an:"Und wo ist da bitte das Problem?"
"Armin, ich kann das nicht!", schrie ich aus Verzweiflung.
Ich fuhr fort:"Erinnerst du dich noch an den Jungen, der mit mir in dieser WG wohnt?"
"Das war doch dieser Levi, oder?", sagte Armin.
Ich nickte:"Genau der. Ich... Ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll..."
"Sag es einfach, Eren. Wir gaben uns doch immer alles anvertrauen können. Wir haben uns doch schon immer alles erzählen können.", meinte er.
Für solche motivierende Worte, war ich Armin schon immer dankbar.

Ich sagte es einfach gerade heraus:"Ich glaube ich habe mich in ihn verliebt, Armin."
Armin lächelte:"Das ist doch toll, Eren!"
Ich legte die Hände vor mein Gesicht und schüttelte den Kopf.
"Wie soll ich Mikasa beibringen, dass ich höchstwahrscheinlich homosexuell bin?", fragte ich ihn.
Er schwieg eine ganze Weile, bis er mir dann letzten Endes antwortete:"Sag es ihr einfach ganz direkt. Achte nicht auf ihre Gefühle, sonst wirst du schwach, wie immer. Du konntest noch nie Leute verletzen, doch diesmal musst du es."
Genau davor hatte ich Angst...
Ich hatte Angst Mikasa zu verletzen.
Nach knapp sechs Monaten Beziehung fiel es mir auch nicht leicht. Ich nickte, um Armin zu sagen, dass er recht hatte.

"So, Eren und nun erzähl: Wann hast du gemerkt, dass du etwas für deinen Mitbewohner empfindest?"

Ich begann zu erzählen:
[...]

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