Let's face it

29 0 0

Ich versuchte die "Tür" zu öffnen und zog an der Türklinge.
"Ich versuch's.", sagte Ryan und zog fester dran.
Als sie sich öffnete, sahen wir uns alle fragend an.
"Ich will da nicht rein.", sagte Freya ängstlich.
"Ich auch nicht.", erwiderte Evelyn.
"Dann gehe nur ich rein. Ihr habt schon genug für mich getan.", sagte ich und stieg in das schwarze Loch ein, ich stellte meine Füße auf die Leiter.
"Warte.", sagte Ryan und legte seine Hand auf meiner.
Seit langem hatte er mich nicht so angesehen. Mein Herz pochte wie verrückt.
"Ich komme mit."
Ich lächelte und spürte wie meine Wangen erröteten.
Ich hoffe keiner sieht das.
"Ich komme auch.", sagten Jason und Ethan gleichzeitig.
"Was? Lasst ihr uns hier alleine?", schockiert sah Freya die Jungs an.
"Dann geht jeder mit.", entschloss Jason.
"Aber ...", sagte Evelyn.
"Kein aber. Wollt ihr eurer Freundin helfen oder nicht?"
Jason sah sie ernst an. Sie nickten und Evelyn sagte:
"Mach platz. Ich geh zuerst."
Ich wusste nicht woher plötzlich ihr Mut kam, aber sie riskierte ihr Leben für mich.

"Danke. Ich hab' euch alle lieb.", sagte ich und versuchte jeden gleichzeitig zu umarmen.
"Yeah, Gruppenumarmung!", schrie Freya und lachte.
"Wenn wir lebend hier rauskommen, dann spendierst du uns ein Essen.", sagte Ryan.
"Seid ihr sicher, dass ihr mitkommem möchtet?", fragte ich.
"Wir ziehen das bis zum Ende zusammen durch.", sagte Jason.

Ich lächelte und war so dankbar so tolle Freunde zu haben. Das Wort Familie würde eher zustimmen.

Ich konnte nichts in diesem Loch erkennen. Außer Dunkelheit. Ich nahm mein Handy zur Hand und hielt das Licht vor mir hin. Ich stieg die Leiter langsam runter. Es waren sehr viele Stufen zu sehen. Als ich endlich auf dem Boden war, rief ich ihnen zu runterzukommen. Ich bekam jedoch keine Antwort und wollte gerade wieder rauf gehen, als die Tür heftig über mir zu ging. Ich erschrack und kletterte die Leiter schneller rauf. Ich zog an der Tür und bemerkte dass ich hier feststeckte. Ich wusste nicht was ich tun sollte und bemerkte wie mir die Luft wegblieb.

Ich atmete schwer und versuchte einen regelmäßigen Takt zu bekommen.
Ein und aus. Ein und aus. Ich darf nicht hier rumstehen und nichts tun. Meine Freunde brauchen mich jetzt.

Ich ging wieder die Leiter runter und hielt das Licht vor mir hin. Es war noch immer nichts zu sehen. Ich ging weiter und hatte nur den Gedanken meine Freunde wieder zu finden. Auf einmal sah ich 2 Türen vor mir.

Sie sahen genau identisch aus. Ich öffnete die rechte Tür und überlegte mir nichts dabei. Als ich sah was vor mir ablief, stoppte mein Atem für einen Moment.

The mysterious eyesLies diese Geschichte KOSTENLOS!