Licht

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Licht. Dort. Am Ende. Am Ende des Tunnels. Sonst nur Dunkelheit. Das Licht. Mein Ziel.
 Stille. Nur meine Schritte. Sie hallen von den Wänden wieder. Werden lauter. Schneller.        
 Ich werde schneller. Ich will zum Licht. Zur Hoffnung. Meiner Hoffnung.                                         
 Fast geschafft. Nicht mehr weit.

Ein Lachen. Eine Stimme. Nicht meine. Nicht die der Hoffnung. Die der Dunkelheit. Das Licht wird kalt. Ein Knall. Das Licht ist weg. Die Tür zu. Nur noch Dunkelheit.                                                                                    
Panik überfällt mich. Tränen laufen über meine Wangen. Zu spät. Alle Ängste sind wahr geworden.        
Ich bin allein. Ganz allein. 

Und plötzlich sind sie da. Die vielen kleinen Lichter. Wie Sterne. Neue Hoffnung.                        
Ihre besorgten Stimmen. Sie machen sich sorgen. Um mich. Ich spühre ihre Wärme. Ihre Sorge.  
Spühre ihre Umarmungen. Sie ziehen mich wieder auf die Füße. Lassen mich nicht los.             
Führen mich in die Andere Richtung. Weg von der Hoffnung. Aus der Dunkelheit. In ihr warmes Licht.  

Ich schaue zurück. Ein letztes Mal. Sehe das kalte Licht wieder. Höhre das kalte Lachen.

Ich habe vertanden. Ich bin nicht allein. Ich habe Sie. Die immer für mich da sind. Auch jetzt. Immer.    
Ich lasse sie zurückt. Schließe damit ab. Endgültig.

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