Kapitel 37

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I think I might always be in some kind of love with you.

...

Nach meiner Schicht ging Harry seinen und ich meinen Weg, er meinte er wäre kurz vor acht vor meiner Wohnung. Ich konnte mir das Lächeln während der Fahrt nicht verkneifen - Harry hatte mich zum Abschied geküsst.

Irgendwie war ich wegen dem heutigen Abend ein wenig aufgeregt, denn ich wollte, dass Tante Beti ihn mag. Sie gehörte zu einer der wichtigsten Personen in meinem Leben und ich würde mir wünschen, dass sie wie Nana reagiert und nicht wie Mum.

Zuhause angekommen, sah ich meine Familie fertig angezogen auf der Couch sitzen "Hast du mir etwas mitgenommen?" rief mein Bruder und rannte in seiner schwarzen Jean und einem blau karierten Hemd auf mich zu. "Ich habe so Hunger und Mum hat gesagt, dass ich auf das Essen bei Tante Beti warten soll." seufzte Carl.

"Extra für dich mitgenommen." flüsterte ich ihm lachend zu und gab ihm einen eingewickelten Burrito.

"Ich höre euch." rief meine Mutter aus dem Wohnzimmer und sah uns an wie wir im Flur standen.

Mein Bruder und ich lachten, ich strich ihm durch die Haare und deutete, dass er sich an den Tisch setzen soll, "Ich geh mich duschen und fertigmachen." ich ging in mein Zimmer und holte mir eine grau-hellblaue Hose, ein schwarzes, lockeres Trägershirt und einen weißen Blazer aus meinem Schrank. Mit den Sachen in meinen Händen ging ich in das Badezimmer.

"Bevor ich es vergesse." ging ich fertig angezogen und frisch geföhnt aus dem Badezimmer auf meine Eltern zu, "Harry kommt heute auch mit." ich sah meinen Dad lächeln während meine Mutter nur nickte. War nicht sie diejenige die mir das vorschlug? Aus irgendeinem Grund war ich genervt.

Bevor nur irgendjemand etwas sagen konnte, klingelte es an der Tür. Carl rannte einfach auf die Tür los und riss sie auf. "Harry!" rief er überrascht und sah über seine Schulter zu meinen Eltern und mir, denn wir standen ebenfalls in dem viel zu kleinem Flur.

Ich konnte nicht anders und musterte ihn. Er hatte ein schwarzes Hemd an welches bis zum vorletztem Knopf zugeknöpft war. Seine Haare waren, wie sonst immer, perfekt gemacht, dazu trug er dunkle, enge Jeans und seine allzu bekannten Boots. Mein Herz schlug schneller als ich bemerkt hatte, dass er mich ebenfalls musterte.

Den Kloß in meinem Hals schluckte ich und ging auf ihn zu, "Hey." flüsterte ich leise und gab ihm einen Kuss auf die Wange, seine große Hand spürte ich auf meinem Rücken als er mir ebenfalls einen Kuss auf die Wange gab. Automatisch zog ich seinen Geruch in meine Nase ein - Gott dieser Junge bringt mich irgendwann einmal, wortwörtlich, um.

"Mr und Mrs. Smith." Harry ging einen Schritt nach vorne, doch behielt die Hand noch immer auf meinem Rücken, und schüttelte die Hände meiner Eltern.

"Sag doch bitte James zu mir." lachte mein Vater ihn an und schüttelte freundlich seine Hand.

Meine Mutter zwang sich zu lächeln und schüttelte seine Hand, dabei sagte sie: "Hallo Harry."

Genervt von ihrem Verhalten rollte ich meine Augen, "Na alles klar?" lachte Harry und wuschelte Carl durch die Haare, "Wir haben uns schon eine längere Zeit nicht mehr gesehen, nicht wahr?" nun ging er in die Hocke und hielt meinem Bruder die Faust hin.

Carl lachte, "Jep." wie immer betonte er das p und hielt ihm auch die Faust entgegen. Ich musste lachen, Harry konnte mit Kindern unglaublich gut.

"Ich glaub wir sollten los oder?" sagte ich und sah zu meinem Vater, Harry stellte sich wieder gerade hin und schlang seine Hand um meine Taille. "Ich fahr mit Harry im Auto und wir treffen uns dann dort."

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