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Kapitel 22

Es war die reinste Folter mit Bella shoppen zu gehen. Wir hatten einfach einen komplett anderen Modegeschmack, falls ich überhaupt einen besaß. Aber abgesehen davon war es trotzdem eine witzige Zeit, die wir zusammen hatten.

„Bella, ich warne dich." Sagte ich streng. „Kein Pink!"

„Aber Pink würde dir bestimmt so gut stehen! Ein schönes Rüschenkleid mit Perlen versetzt!" fieberte sie und zog mich quasi zu dem einen Kleidergeschäft, zu dem sie unbedingt wollte. Ich hatte schon längst vergessen, wie es hieß.

„Ich glaube du spinnst!" rief ich protestierend. „Wehe, ich meine es ernst! Kein Pink und keine Rüschen! Ich bin doch keine Ballerina!"

„Ach komm schon!" lachte sie. „Das wird so toll!"

„Ich mache mich doch nicht zum Affen!"

„Keira, du bist hübsch! Es wird mal Zeit, dass wir das betonen!" rief sie begeistert.

„Na das kann ja heiter werden." Murmelte ich zu mir selbst.

„Nein! Auf gar keinen Fall!"

„Aber warum nicht?" jammerte Bella. „Das sieht so schön aus!" Sie wies vorwurfsvoll auf das weiße Tüllkleid, das mir bis über die Oberschenkel ging.

„Sieht es nicht!" stritt ich ab. „Ich sehe aus wie diese komische Tänzerin von Schwanensee. Außerdem ist es viel zu kurz."

„Das kannst du vergessen!"

„Keira!" bescherte sich Bella. „Wieso siehst du nicht ein, dass das unglaublich aussieht?!"

„Weil es nicht stimmt!" rief ich frustriert. „Kannst du nicht einfach etwas aussuchen, das mich nicht wie eine Prostituierte aussehen lässt? Das Teil ist viel zu kurz und der Ausschnitt viel zu tief!"

„Gar nicht!" widersprach sie mir. „Blau sieht gut an dir aus! Vor allem die Rüschen und diese silbernen Steinchen!"

„Vergiss es!"

„Wow, das sieht super aus!"

„Tut es nicht."

„Doch!"

„Nein." Skeptisch betrachtete ich das Kleid, das sich wie eine zweite Haut an mich schmiegte.

„Doch! Es betont deine Kurven und deine Beine und es bringt deine braunen Augen mehr raus!" Bella dachte gar nicht daran nachzugeben.

„Aber es sieht – ich weiß nicht." Jammerte ich. „Außerdem habe ich das Gefühl, dass das alles gleich nach unten rutscht!"

„Das wird es nicht, vertrau mir!" lächelte Bella. „Es sieht richtig, richtig, richtig gut aus!"

„Das hast du auch bei den letzten anderen zehn gesagt." Bemerkte ich.

„Es waren acht, aber auch egal." Verbesserte sie mich. „Außerdem sieht das noch besser aus, als die anderen!"

„Na ja." Murmelte ich. „Wenigstens ist der Stoff nicht so komisch wie bei den anderen."

„Also nehmen wir's?" fragte sie aufgeregt.

„Von mir aus." Seufzte ich. „Damit wir fertig werden."

„Du siehst es immer alles so negativ!" beschwerte sie sich.

„Ich mag einfach keine Kleider, das ist alles!" verteidigte ich mich.

„Das verstehe ich einfach nicht! Sie stehen dir so gut!" seufzte sie frustriert.

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