Hiding place

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Wir traten in das Haus ein. Es war sehr angenehm und schön eingerrichtet.
"Also hier wohnst du.", sagte Ryan.
Er betrachtete das Haus, genau wie die anderen.
"Setzt euch. Ich bereite euch etwas zu trinken vor.", bat Sam's Vater uns an.
Wir saßen auf der Couch. Keiner sagte ein Wort.

"Wie ist es so ... normal zu sein?", fragte plötzlich Evelyn.
Sam überlegte.
"Gut. Schätze ich."
"Nur gut?", fragte Evelyn.
"Ich kann verschiedene Sachen nicht mehr machen, die ich früher konnte. Aber es ist okay.", sagte sie nur und zuckte mit den Achseln.
"Ich hoffe ihr mögt heiße Schokolade.", sagte Sam's Vater und brachte uns sieben Becher.
"Klar.", sagte Jason sofort.
Das brachte mich zum Lächeln. Es erinnerte mich an früher.
"Danke.", sagte ich und nahm das Getränk an.

Sam's Vater verließ den Raum und ließ uns alleine.

Ich bemerkte wie Sam Ryan anstarrte. Es schien nicht wie eine freundschaftliche Beziehung zu sein. Was interessierte mich das überhaupt?
"Cat?", flüsterte Freya mir zu.
Ich schaute sie fragend an.
"Alles in Ordnung?", flüsterte sie.
"Ja.", sagte ich und lächelte gezwungen.
Sie sah mich skeptisch an, ließ es aber sein.

Nach einer Weile, saßen wir bereits auf dem Sofa und sie unterhielten sich weiter.
"Rot, blau, grün, gelb, violett und schwarz.", beantwortete ich die Frage von Sam.
"Ich wusste nicht das so 'was wirklich existiert. Ich dachte das wären alles nur Legenden.", sagte sie und sah mich bewundernswert an.
"Ich war genau so schockiert.", sagte ich.
"Und was wollt ihr jetzt machen?", fragte Samantha uns.
"Wir helfen Cat ihr Kräfte wieder zu bekommen.", sagte Jason.
"The Fearless?", fragte Sam.
"Genau.", sagte ich.
"Habt ihr einen Plan?", fragte sie.
"Ja."
Ich nickte.
"Und wie lautet er?", neugierig fragte Sam weiter.
"Wir möchten zuerst das 'Versteck' finden und dann versuchen einzubrechen. Dann möchten wir die Spritze suchen, mit der jemand mir die Kräfte weggenommen hat.", erklärte ich.
"Ich weiß wo das Versteck sich befindet, aber ich darf es eigentlich nicht sagen. Sonst bringen die mich um.", flüsterte Samantha.
"Raus damit.", sagte Evelyn.
"Versprecht mir, dass ich nicht erwähnt werde wenn ihr dort seid."
Sie sah uns ernst an. Ich war ganz ihrer Meinung. Ich wollte sie gar nicht mit reinziehen.
"Versprochen.", sagten Evelyn und ich gleichzeitig.
"Das Versteck befindet sich ungefähr dreißig Minuten von hier entfernt, wenn ihr mit dem Auto hinfährt. Danach müsst ihr noch bis dorthin zu Fuß gehen. Aber an den Weg erinnere ich mich nicht dran. Ich weiß nur, dass das Versteck ziemlich schwer zu finden ist. Ich habe lange gebraucht um es zu finden. Es ist irgendwo im Wald, im Waldboden versteckt. sagte Sam und versuchte es so gut wie möglich zu erklären.
"Du bist immer da wenn man dich braucht.", sagte Ryan und grinste.
Eifersucht. Ich hasse das.
"Ihr seid mir etwas schuldig. Ich habe mein Leben gerade auf's Spiel gesetzt.", sagte Sam und lachte.
"Ich glaube wir gehen jetzt. Sonst wird es viel zu spät.", sagte Jason.
"Ja du hast recht.", sagte ich und wir standen auf.
"Ihr könnt mein Auto nehmen.", bat Sam uns nett an.
"Das musst du nicht tun. Du hast uns schon genug geholfen.", sagte Freya.
"Doch muss ich. Ich geb' euch die Schlüssel."
Sie ging schnell aus dem Wohnzimmer und kam mit dem Schlüssel zurück.
"Danke.", sagte ich.

Wir gingen alle zur Tür und verabschiedeten uns. Nacheinander stiegen wir in das Auto. Wir passten nicht alle rein, also saß Freya auf Ethan's Schoß.

"Du hast dich verfahren.", seufzte Evelyn die auf dem Vordersitz saß.
"Nein, das habe ich nicht.", sagte Jason und sah sich um.
Er fuhr rechts an und blieb stehen.
"Ok. Vielleicht habe ich mich doch verfahren.", gab er zu.
Nur Häuser waren zu sehen.
"Wir müssen in den Wald gehen.", sagte ich und zeigte auf die Bäume.
"Sollen wir nicht lieber das Auto hier lassen und dann zu Fuß weiter gehen? Sonst sehen sie das Auto noch.", sagte Ethan.
Wir waren alle einverstanden und stiegen aus dem Auto aus.

Im Wald sahen wir uns um. Es war bereits dunkel und wir hatten es noch immer nicht gefunden.
"Leute, ich kann nicht mehr. Ich habe Hunger und Kopfschmerzen.", sagte Freya und legte sich auf den kalten Boden.
"Wir machen später weiter. Wer will Wasser?", fragte Ryan.
Sam hatte uns freundlicher Weise Wasserflaschen und Snacks mitgegeben.
Sie ging zu mir rüber und stolperte plötzlich. Sofort fing Jason an zu lachen. Ich konnte mir das Lachen auch nicht verkneifen und fiel in schallendes Gelächter.
"Ja, ja sehr witzig.", sagte sie sarkastisch und genervt zugleich.
Sie drehte sich um und schaute auf den Boden.
"Hey. Seht ihr das?", fragte Freya und zeigte auf den Boden.
"Was?", sagte ich kichernd.
Ich stand auf und lief zu ihr rüber. Ich sah nur Blätter und ein dicken Ast. Ich verstand nicht was sie mir zeigen wollte und sah sie fragend an.
"Die Blätter. Sie stimmen nicht mit den restlichen Blätter hier mit ein."
Als ich den Unterschied bemerkte, bückte ich mich und entfernte die Blätter. Die anderen kamen zu uns und halfen mit.
"Du hast recht. Wir haben es gefunden."

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