[12] Show

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Mia war eine Frau Mitte Dreißig. Sie hatte dunkelbraune bis caramellfarbene Haare die ihr über die like Schulter fielen und ein hübsches Gesicht mit grünen Augen. Sie war schlank und ein bisschen größer als ich. Ihr Kleidungsstil war ausgefallen, mit dem richtigen Schuss Eleganz. Ich glaube sie ist die Traumfrau vieler Männer.
>>Hallo Saphyra, mein Name ist Mia Jouseen.<<
Ihre Stimme war bezaubernd.
>>Ich habe schon von dir gehört. Du sollst grade deine Fähigkeiten entdeckt haben?<< Ich starrte sie stumm an. Das war der Beweis, dass es kein Traum war.
Nach einigen Sekunden der Stille schaltete Len sich ein.
>>Gut, meine Damen, dass hätte sich dann auch geklärt. Also... Ähm... Wie wärs, wenn du, Saphyra, jetzt nach Hause gehst und wir morgen über alles hier sprechen. In Ordnung?<<
>>Nein.<<, entgegnete ich. >>Ich bleibe hier. Ich will wissen was hier los ist.<<
Len sah hilflos drein.
>>Aber...Aber...<<
>>Lass sie doch hierbleiben. Ich würde gerne noch etwas mit ihr plaudern!<<
Jetzt hatte ich Mia richtig gern.
Wir verschränkten die Arme und schauten Len fordernd an.
>>Gewonnen.<<, seufzte er.

Mia war wirklich so toll, wie sie wirkte.
Wir redeten über Mode und komische Leute an Schulen und machten uns über die momentane Fernsehwerbung lustig. Mit ihr konnte man richtig gut lachen. Len saß einige Meter entfernt und fühlte sich wie im falschen Film. Als wir dann jedoch zu mir und meinen Fähigkeiten kamen wurde er aufmerksam.
>>Du kannst also deine Gestalt verändern.<<, sagte Mia.
>>Ja, naja, ein bisschen...<<, entgegnete ich.
Sie schaute mich aufgeregt an.
>>Kannst du es mir zeigen?<<
>>Eigentlich nicht.<<, zögerte ich. Klar hatte ich es eben offensichtlich geschafft mich in einen proportional korrekten Falken zu verwandeln, aber das war bestimmt nur Glück gewesen, oder?
Mia schaute enttäuscht drein und das machte mich auf unergründliche Weise fertig.
>>Also,<<, begann ich >>ich könnte es versuchen.<<
Mias Gesicht hellte sich auf und sie war sichtlich aufgeregt.
Len saß über seine Bücher gebeugt und schaute mich nur einmal skeptisch an.
Natürlich schaffte ich es nicht.
>>Saphyra?<<
Ich schaute zu Mia und erwartete Enttäuschung zu ernten.
>>Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich hätte es zwar gerne gesehen, aber dass Len mir davon erzählt hat reicht mir vollkommen.<<
Ich lächelte sie etwas niedergeschlagen an.
>>Vielleicht brauchst du etwas Ablenkung.<<, überlegte sie. >>Hättest du Interesse daran zu sehen was ich kann?<<
Verwirrt starrte ich sie an.
>>Wie jetzt?<<, fragte ich.
Doch sie kicherte nur belustigt und bedeutete mir mich umzudrehen.
Was ich dann sah, hat mich vom Stuhl gehauen. Direkt vor meiner Nase schwebte das Lehrerpult mitsamt Len, seinen Büchern und Zetteln. Len war wenig begeistert.
Mia saß ganz entspannt auf ihrem Stuhl.
>>W...wie, was, das kann doch nicht!<<, stotterte ich.
>>Das meine Liebe.<<, sagte Mia lächelnd,

>>Nennen die meisten wohl Telekinese.<<

Das, was man nicht Magie nennt - AnimalicedLies diese Geschichte KOSTENLOS!