26.Kapitel

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Vieeeeel Spaß beim Lesen!!!!❤️❤️ Gute Nacht!🌜

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Im Salon angekommen standen Emre und Gül auf der Tanzfläche und tanzten den Paartanz. Hira und Cem dagegen saßen auf ihren Plätzen am Brauttisch und sahen sich das glückliche Paar an, wobei Hira Cem immer wieder unauffällig beobachtete. Dieser sah andauernd zu Hira und ihm war es scheiß egal, dass er sie dabei auffällig ansah. Sie hatten manchmal Blickkontakt, den aber Hira sofort brach und wegschaute. Als der DJ alle Paare auf die Tanzfläche aufforderte, um dem Brautpaar Gesellschaft zu leisten, stand Cem gleich nach der Aufforderung auf, was Hira bemerkte.

Es kümmerte sie nicht, da sie dachte Cem würde raus gehen, weil er das mit den Paaren nicht aushalten würde, doch falsch gedacht, denn Cem stand plötzlich direkt vor ihr und streckte ihr seine Hand entgegen. Sie sah ihn jedoch mit einem schiefen und ebenso verwirrten Blick an. Er zeigte mit seinen Augen auf seine ausgestreckte Hand und wartete auf ihr Reagieren. Hira verstand was er wollte und wollte ihr Kopf schütteln und seine Bitte ablehnen, da sie dazu nicht dazu fähig war im Moment. Doch als sie ihr Kopf schütteln wollte, hielt es Cem nicht mehr aus, packte sie am Arm und zog sie mit auf die Tanzfläche. Auf dem Weg dahin, versuchte Hira sich von ihm zu entreißen doch er war einfach zu stark und dachte gar nicht daran sie loszulassen. Angekommen, drehte er sie zu sich, wobei sie leicht gegen seine Brust knallte und ihm so nah war, dass sie schon sein Atem spüren konnte, was sie nervös machen ließ. Cem legte seine großen Hände auf ihre Taille und sorgte dafür, dass sich auch nicht der Abstand zwischen den beiden vergrößerte. Als er merkte, dass Hira stur und böse auf ihn schaute und nichts erwiderte, nahm er ihre Arme und legte sie selber um seinen Nacken und sah ihr dabei intensiv in die Augen. Hira brodelte vor Wut. Sie hasste sich in solchen Momenten nur, da sie nie etwas gegen seine Dominanz tun konnte und immer am Nachgeben war. Er sorgte immer wieder dafür, dass sie sich in ihm verliert-in diesen Augen- und ihre Wut gegenüber ihm plötzlich wie weggeblasen war. Aber das wollte sie nicht.

Sie bewegten sich langsam zur Musik und es herrschte erstmal Stille. Beide zeigten dadurch, dass sie es genießen und diesen Moment nicht zerstören wollten, obwohl sie sich im Moment in einer Krisensituation befanden. Plötzlich brach Cem diese Stille.

Cem, der ihr immer noch in die Augen sah: du bist so wunderschön..Hiram (=meine Hira).

Hira wusste nicht was sie sagen sollte und ihr war diese Situation auch gerade sehr unangenehm. Deswegen entschied sie sich, ihm nicht zu antworten und sah dabei die tanzenden Menschen an. Cem war es scheiß egal, ob er eine Antwort von ihr bekam oder nicht.

Cem: ich vermisse dich so...

Wieder kam keine Reaktion von Hira, da sie das alles nicht hören wollte. Sie wollte am liebsten wieder an ihr Tisch und sich hinsetzen. Natürlich vermisste sie ihn auch aber sie war einfach immer noch sehr enttäuscht und verletzt von ihm und konnte deshalb auch nichts erwidern, vor allem nicht ihm gegenüber. Sie vermisste ihn innerlich und zwar sehr! Cem machte einfach, ohne eine Antwort von ihr, weiter und sah ihr immer wieder abwechselnd auf die Lippen und Augen. Hira merkte dies konnte ihm aber nicht in die Augen schauen, da sie wusste, dass wenn sie in seine Augen sehen würde, dass sie sich in diesen verlieren würde und falsch handeln würde, da er sie verrückt machte. Er verschlug ihr die Sprache, da ihm sein Hugo Boss Anzug wie perfekt geschnitten stand und ihn attraktiv und männlich erscheinen ließ. Wahrscheinlich sahen ihn alle Mädchen im Saal an und schwärmten von ihm. Wenn Hira daran dachte, stieg in ihr die Eifersucht, denn auch wenn sie gerade in einer komplizierten Phase waren, wusste sie, dass er ihr gehörte und keinem anderen Mädchen.

Cem: ich liebe dich, verdammt!

Hira wurde das zu viel. Einerseits wollte sie dies nicht hören, da sie nichts direkt erwidern konnte doch andererseits zeigte ihr sein Benehmen, dass sie ihm vielleicht doch nicht so unwichtig war als sie dachte. Oh Gott, sie hoffte nur, dass dieser Tanz jetzt aufhört und sie ihm für den Rest des Abends nicht mehr nahe ist. Wie gehofft hörte die Musik auch auf und Hira entfernte sich blitzschnell von ihm und ging zu ihren Eltern an den Tisch ohne dabei Cem einen Blick zu widmen. So als hätten sie gar nicht getanzt und sie wär einfach nur an ihm vorbei gegangen. Ihm blieb nichts anderes übrig als zu seinen Freunden zu gehen und sich bei denen aufzuhalten. Hira roch immer noch Cems Duft und wünschte sich, sie würde diesen Duft wieder so oft wie möglich riechen können...

Cok zor bir Aşk. - Eine sehr schwere Liebe.Lies diese Geschichte KOSTENLOS!