Kapitel 27.

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"Ich muss jetzt gehen."
NEIN
"Mein Flieger geht bald!"
Bitte bleib doch!
Ich denke es, doch ich kann es nicht sagen. Mit einer schnellen Bewegung halte ich ihn an seinem Hemd fest. Er dreht sich um und schaut mir tief in die Augen. Dieses Braun. Vorsichtig setzt er sich neben mich. Er legt seine Arme um meine Hüfte und vergräbt sein Gesicht an meinem Hals. Ich schlinge meine Arme um seinen Hals und lege meine Hand auf seinen Nacken. Ich schließe die Augen. Doch ich kann sie nicht wieder öffnen. Vergeblich versuche ich in den Moment zurück zu kehren, aber alles bleibt schwarz. Dann geht es plötzlich wieder. Erfreut öffne ich sie erst einen Spalt und dann komplett, nur um festzustellen, dass ich an die Zimmerdecke des Gästezimmers gucke. Neben mir ist alles leer und ich muss erkennen, dass es wieder nur ein Traum war. Nachdenklich drehte ich mich zur Seite. Wollte mir mein Unterbewusstsein irgendwas mitteilen? Ich hatte seid Joshs Abflug zwar an ihn gedacht, aber nur in einer Erinnerungsweise. Erst in der Nacht träumte ich dann wie ich ihm näher kam.

Da ich sowieso nicht weiter schlafen konnte, ging ich duschen und zog mich an. Im Haus war noch alles ruhig also ging ich so leise wie möglich nach unten. Die Küche war sehr ordentlich und still, demnach war niemand anders wach.

Ich ging durch die Wohnküche zur Terassentür. Es war 6:30 und der Himmel war noch gerötet vom Sonnenaufgang. Obwohl Sommer war, lag Tau auf dem Rasen und ich fühlte eine kalte Feuchte unter meinen Füßen. Auf Zehenspitzen tapste ich über die Wiese und setzte mich auf ein Kissen, dass auf dem Boden lag. Ich stützte mich mit meinen Armen ab und legte den Kopf in den Nacken.

Über mir flog ein Flugzeug. Ganz klein und unauffällig und doch hinterließ es einen riesigen Kondensstreifen der sich langsam ausweitete. Dort saßen jetzt Menschen die zu ihrer Familie besuchten, auf dem Weg in den Urlaub waren oder wieder nach Hause kamen. Auch Josh war in so einem Flieger gewesen als er wieder nach L.A. flog...
"You are not just a Fan"
das war der Satz der mich beschäftigte. Was war ich dann? Ich hatte ja nicht mal seine Nummer. Er folgte mir weder auf Twitter noch sonst wo anders! Ich hatte keine Möglichkeit mit ihm in Kontakt zu treten.
Selbst wenn wir nur Freunde wären.
WENN wir Freunde wären....
Denn bis jetzt waren wir nichts!

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Ich hatte ja ne längere Schreibpause gemacht und habe dadurch echt vieeele Leser verloren! An die die noch da sind: Danke danke!! Ich bin ab jetzt wieder jeden Tag dabei!❤️
An die neuen Leser: Nicht wundern dass euer Fandom noch nicht auftaucht. Es kommt jeder zur richtigen Zeit in die Story nur etwas Geduld und genießt die Story bis dahin💕

A Flight to Kentucky - Multi Fandom FF (eine Never Ending Story)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!