Kapitel 26. Fanerinnerung?

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Kurzes Vorwort: es war manchen zu viel Englisch, deswegen schreibe ich jetzt erstmal komplett deutsch (Auch das was er sagt) wenn es euch so besser gefällt oder doch lieber wie vorher, lasst es mich wissen:) Viel Spaß❤️
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Er wendete sich wieder mir zu, ich grinste und er lächelte verschmitzt zurück.
"Eigentlich bin ich nur da, um mich zu verabschieden."
Unwillkürlich verschwand mein Lächeln und ich musste schlucken, um mir nichts anmerken zu lassen.
"Ich fliege morgen nach L.A. zurück und ich glaube bis dahin sehen wir uns nicht mehr."
Während er das sagte ruhte sein Blick auf mir.
In vielen Fan-Fictions passierte das so, aber ich war Realist und wusste, dass es einfach übertrieben war. Niemand verliebt sich so schnell. Außerdem war ich Hypochondrier, wenn es darum ging, ob ein Junge Interesse hatte. Viel zu schnell interpretierte ich Dinge falsch oder machte mir Hoffnung wo es keine gab.
Und doch... Josh schaute mich an wie ein Junge ein Mädchen anguckt. Es verwirrte mich. Kannte ich ihn doch grad erst 1 1/2 Wochen.
Isaac unterbrach das peinliche Schweigen. Sogar Lilli sagte nichts. Sie schaute mich einfach nur nachdenklich von der Seite an. Offenbar wunderte sie sich, dass keine zu erwartende Fanhaltung kam und ich nicht hemmungslos anfing zu heulen.
"Dann machs erstmal gut, Bro!"
Mit lautem Schulterklopfen, umarmte Isaac Josh. Dann kam Josh auf mich zu und schloss mich in die Arme. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und schloss die Augen, während ich seinen Duft einatmete. Ich war noch nichtmal in der Realität angekommen und jetzt verließ sie mich schon wieder. Ich hatte ihn jetzt schon etwas länger bei mir gehabt und konnte ihm jedoch nicht sagen was ich ihm schon immer sagen wollte. Mein 13-jähriges Ich würde mich jetzt lynchen! Wie oft man auch die Chance seinem Idol so nahe zu sein? Doch ehrlich gesagt: si hatte ich es mir nicht vorgestellt.

Josh hatte mir freundschaftlich den rücken gestreichelt, doch jetzt legten sich seine Arme über meinen Po und seine Hände griffen um meine Hüfte. Ich spürte seine starken Arme und fühlte mich wahnsinnig geborgen. Ich wusste, dass er für die Hungergames-Reihe viel trainieren musste und es hatte sich definitiv bezahlt gemacht! Josh atmete schwer und stoß mich schon fast weg, so schnell ließ er von mir ab. Innerlich musste ich grinsen, wusste ich doch was so eine lange und sinnliche Umarmung bei einem Jungen auslöst...

Isaac stand etwas irritiert da und auch die anderen guckten verwirrt aber freundlich. Besonders Lilli machte ein Gesicht als ob sie gleich "Oh wie süß!", quieken würde.
Schließlich umarmte auch sie Josh und beteuerte ihm wie schade sie es fände, dass er schon gehen müsse.

Josh ging zur Tür, obwohl Sharrie ihm angeboten hatte mit zu essen.
Mit den Worten "Ich muss noch packen" hatte er sich abgewandt. Isaac schaute mich bei Josh immer grinsend an und zwinkerte oder stoß mir in die Seite, doch diesmal musterte er mich ernsthaft, als ob er versuchte rauszufinden wie schwer mir der Abschied wirklich fiel.
Wir alle gingen noch mit zur Veranda und winkten noch als er mit dem Auto aus der Ausfahrt fuhr. Alle waren ein bisschen verwirrt, dass die Stimmung in den Keller gegangen war, nur weil Josh wieder wegflog, obwohl wir ihn eh nicht mehr gesehen hätten und er uns jetzt nicht sooo nahe stand.
Als wir uns wieder reinbegeben wollten, hielt mich Isaac fest.
"Anni? Ich würde gerne mit dir reden!"
Gespielt fragend schaute ich ihn an, doch er durchschaute mich.
"Du weißt genau warum ich kit dir reden will!"
Betretend schaute ich zwischen Boden und Isaac hin und her?
"Ich kann es dir selbst nicht sagen"
"Wie bitte?"
"Ich nehme an du willst wissen was ich fühle und die Antwort ist, dass ich es selbst nicht sagen kann, weil ich es nicht weiß."
"Anni.... Mir ist ziemlich klar was du fühlst. Du kannst mir nicht erzählen, dass so eine Umarmung so mal eben rein freundschaftlich war."
Sofort war ich zurückversetzt als ich in seinen Armen lag und er sein Arme um meine Taille schlang. Ich biss mir auf die Lippen.
"Was ich wissen will ist: wie geht es weiter?"
Noch immer biss ich auf meine Lippe, jetzt jedoch weil ich nachdachte.
"Er ist ab morgen wieder in L.A. wo ein Haufen Arbeit wartet und ab übermorgen bin ich wieder eine nette Fanerinnerung."
Isaacs Ton wurde strenger: "Das glaubst du doch wohl selber nicht? Und selbst wenn, was ist mit dir? Ist es für dich ab übermorgen auch nur noch der Tag an dem du dein Idol treffen durftest?"
Ich blickte ihm direkt in die Augen und schwieg.
"Das dachte ich mir...."

A Flight to Kentucky - Multi Fandom FF (eine Never Ending Story)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!