Die Bombe

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Jane.P.o.V

Wie kam die Bombe dahin?
,, Teresa?!", schrie ich durch den Trümmern. Mein Fuß tat weh, da er vorhin unter Trümmern lag. Von wo wussten sie, dass ich mit Teresa herkam?
,, Teresa?!"
Keine Antwort. Sie musste wohl ohnmächtig geworden sein, als die Bombe hoch ging und ich sie unabsichtlich fallen ließ. Warum musste es jetzt passieren? Wir haben ausgemacht, dass wir mit der Planung der Hochzeit begannen dagegen fliegt uns eine Bombe um die Ohren. Langsam und vorsichtig ging ich durch den ganzen Dreck um nach Teresa zu suchen. Überall waren kaputte Teller, Gläser und noch die Tür. Ich fand etwas sehr kleines, wahrscheinlich der Zündgabel, diesen steckte ich für alle Fälle ein.
,,Teresa?!", ich war total verzweifelt. Was ist, wenn sie tot ist? Ich hörte Polizeisirenen und lief zu Tür. Die Autos würde ich immer erkennen, das waren die von CBI.
,, Kommt hierher!", schrie ich. Cho, Rigsby und VanPelt rannten zu mir und folgten mir ins Haus.
,, Ich finde Teresa nicht!", erklärte ich ihnen. Jeder half mir sie zu suchen. Als ich sie zehn Minuten später fand, fiel mir ein Stein vom Herzen, ich kniete mich zu ihr hinunter und räumte die Steine von ihren Beinen weg. Ich hob sie hoch und schrie nach einen Notarzt.
,, Ich fahre mit!"
Der Notarzt nickte und brachte Teresa, die auf der Liege lag, zum Krankenwagen. Ich folgte ihnen neben der Liege und hielt ihren Hand.
Im Krankenhaus angekommen, wurde Teresa in die Notaufnahme geschickt und ich musste warten. Ich hasste zu warten, da ich mich oft langweiligte. Meine Hand wanderte in die Tasche, wo immer noch der Zündgabel befand. Stimmt! Ich musste Cho und den anderen benachrichtigen. Ich schnappte mein Handy und ging raus in die frische Luft. Die Nummer tippte ich schnell ein und drückte auf den grünen Hörer.

Telefonat

Cho=C Ich=I

C:,, Jane? Wie geht es Lisbon?"
I:,, Sie ist in der Notaufnahme. Ach, Cho. Könnten Sie etwas holen?"
C:,, Was haben Sie denn jetzt gefunden?"
I:,, Den Zündgabel."
C:,, Das geben Sie mir nicht schon vorher?" Er klang genervt, kann ich nachvoll ziehen.
I:,, Tut mir Leid, aber da dachte ich gerade nur an Teresa."
C:,, Das ist keine Entschuldigung, Jane! Ich schicke Ihnen VanPelt und lassen Sie sich anschauen!"
Er legte auf und ich ging wieder rein.

,, Mr. Jane?", fragte mich jemand.
,, Ja?", ich drehte mich um und sah, dass es Dr. Wilson war. Ich grüßte ihn mit einem Händeschütteln.
,, Wie geht es Ihnen?", fragte er mich.
,, Eigentlich gut, nur ein bisschen übel, ansonsten gut. Ist Übelkeit normal bei Gift?"
,, Ja. Der Körper kämpft gegen diesen fremden Stoff und führt oft zu Übelkeit und Bewusstlosigkeit."
,, Wie geht es jetzt der Lisbon?", fragte ich um das Thema zu wechseln.
,, Dem entsprechend gut. Sie schlägt sich sehr tapfer. Wir haben ihr Morfium verabreicht und lassen sie mindestens drei Tage hier nur zur Kontrolle, falls sie durch eine Gehirnerschütterung eine kurze Amnesie bekommt. Wollen Sie zu ihr?" Ich nickte und freute mich schon um einiges mehr als sonst. Bevor ich zu ihr ging, musste ich meine kleine Platzwunde an sehen lassen. Dr. Wilson versicherte mir, dass mit mir alles in Ordnung sei.
Ich kam im Zimmer 456 an und setzte mich auf dem Sessel neben ihr. Was sie wohl träumte? Sie darf nur nicht jetzt sterben, wir hatten ja soviel vor und sie war noch jung um zu sterben. Die Frage stellte ich mir immer noch: Woher kannte der Täter unser Weg? Dann kam mir die Antwort fast wie ein Pistolenschuss: Red John.
Ich hielt ihre Hand immer noch und bat zum Gott, dass sie heil ist und bald wieder raus kam. Ich dachte oft, sie hätten meist auf mich abgesehen jedoch stellte ich heraus, dass fast jeder auf Teresa und mir abgesehen zu haben.
Das war sogar meine Schuld, dass mein Liebling nun im Krankenhaus lag. Wäre ich mit ihr in einem Motel gefahren, dann wäre das alles nie passiert. Während ich nachdachte, hielt ich immer noch Teresa's Hand. Warum gerade eine Bombe?
Dr.Wilson machte mir ehrlich gesagt auch ein bisschen Angst, ich weiß, vor Ärzten brauchte man keine Angst haben, aber er hat eine Ausstrahlung, dieser machte jemand nur ängstlich.
Teresa's Hand bewegten sich plötzlich und schreckten mich hoch. War ich fast eingeschlafen? Sie hatte große Augen und sah sich im Zimmer um.
,, Alles ist in Ordnung. Du bist in Sicherheit.", sprach ich ruhig zu ihr und sie beruhigte sich ein bisschen.
,, Was ist passiert, Patrick?"
,, Wir sind in einer Bombe gerannt und du warst ohnmächtig. VanPelt muss in wenigen Augenblicken da sein, weil ich den Zündgabel habe."
,, Wie hast du den gefunden?"
,, Ich habe dich eigentlich gesucht und fand jedoch dies.", ich zeigte ihr den und sie nahm es mir weg.
,, Das ist nicht irgendein Zündgabel, Patrick", sprach sie.,, der da ist eine Sonderausstellung. Ich dachte, die gibt es nicht mehr. Komm, ich zeig dir warum.", sie wollte aufstehen, nur ließ ich es nicht zu.
,, Warte, ich komme zu dir, Teresa. Bleib im Bett liegen, bevor du umgibst." Ich war schon immer, der der sich Sorgen um jemandem macht oder einfach fürsorglich war.
,, Das sagst gerade du!", sie lächelte mich an, ich lag mich zu ihr und sie legte ihren Kopf auf meine Brust.
,, Siehst du den roten Strich?", sie sah zu mir hoch und ich nickte.
,, Der dürfte bei einer normalem Explosion nicht existieren. Die normalen Farben sind eigentlich grau und schwarz. Diese wurden vor 1967 verkauft, sie wurden wegen zu starker Explosionen eingestellt. Niemand dürfte es mehr haben, doch diese Person, der uns die Bombe legte, bekam sie irgendwie.", Teresa sah wegen der ganze Sache fix und fertig aus.
,, Guten Tag!", wir sahen beide zur Tür und merkten, dass es VanPelt war.
,, Ihnen geht es ja gut!"
,, Ein bisschen Kopfschmerzen ansonsten ganz gut, ja!", antwortete Teresa ihr.
,, Jane, Sie haben den Zündgabel gefunden?", ich nickte und gab ihr den Zündgabel.
,, Die sollten doch nicht mehr existieren! Ich sehe in den Datenbank nach, wer alle solche Zündgabel haben oder hatten.", sie verabschiedete sich von uns und ging.
,, Schlaf ein bisschen, Teresa", sagte ich zu ihr und merkte nicht mal wie meine Augen zu gingen.

*3 Tage später*

Wir haben uns schon im Krankenhaus ausgemacht, wie die Hochzeit ablaufen soll. Wir ließen es einfach auf uns zu kommen.
,, Teresa! Beeil dich!", schrie ich durch unsere Wohnung, was wir jetzt derweil hatten. Ich hatte mir vorgenommen, ein Haus zu bauen und ein kleines reichte für uns.
,, Ich komme ja schon!", rief sie mir zu und kam herunter. Sie sah bildhübsch aus und diese werde ich bald heiraten.
,, Kann es los gehen?", sie stieg in meinen Citroën DS ein und ich machte ihr nach.
Cho hatte gemeint, er hätte den Täter schon gefasst und wir sollten kommen um beim Verhör dabei zu sein. Der Gift war seit zwei Tagen aus meinem Körper her außen.
So glücklich war ich noch nie, auch wenn ich Red John noch nicht gefasst habe, aber ich hatte eine ganz besondere Frau zum Heiraten ausgesucht.

Der Verhör war sehr interessant, der Täter meinte, dass er nur die Adresse bekam und mehr nicht. Teresa sah mich an und ich konnte aus machen, dass sie ängstlich war und wollte nicht wieder etwas erleben, außer unsere gemeinsame Hochzeit morgen. Darauf freute ich mich genauso sehr.


The MentalistWo Geschichten leben. Entdecke jetzt