33.- „Schnall dich an!"

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•Jennifers Sicht•

„Jennifer, beeil dich endlich." Nörgelte Josh rum und starrte aus dem Fenster, welches er vor einer Stunde geöffnet hat, damit frische Luft reinkommt.
Das ist sowas von unsinnig. Ich meine, die Luft da draußen ist nicht frisch.

„Josh. Baby. Darling. Joshiy. Sup..-"

„Ja, ja! Ich hör ja schon auf." Und er verschwand aus meinem Zimmer, um nach unten zu meinen Eltern zu gehen.
Wenn er mich nervt, fange ich an, neue Kosenamen für ihn auszudenken, die er hasst, wie nichts auf der Welt.
Da mein Timing heute im Eimer war und ich schon in einer halben Stunde am Flughafen sein sollte, der zwanzig Minuten entfernt war, nervte Josh mich.
Er sorgt sich um meine Kariere und will nicht, dass ich zu spät komme. Aw..
„Jennifer, verdammt noch mal!" Brüllte er schon wieder.
Meine Eltern hatten überrascht reagiert, als sie uns gesehen haben. So überrascht, dass ich echt dachte, dass sie mich loswerden wollen..
Ich schnappte meinen Koffer und ging aus dem Zimmer. Ich werde ihn 3 Monate nicht sehen..
Nach einem bedrückten Seufzer stieß ich meinen Koffer und er fiel die Treppe runter.

„Jennifer!" Schrie meine Mom und kam angerannt. „Hör auf, immer, wenn du zu Dreharbeiten gehst, deinen Koffer die ganze Treppe runterzuschmeißen!"

„Soll ich ihn etwas die halbe runterschmeißen, oder was?"
Sie schüttelte den Kopf, bevor sie wieder im Wohnzimmer verschwand.
Josh kam angerattert, schnappte sich meinen Koffer und verschwand aus der Haustür. Wow, wow, wow, Joshy!

„Beeil dich, Jenny!" Rief er schon wieder.

„Ich bin auf der Tr..-" mir wurde plötzlich ganz schlecht und schwindelig, sodass ich mich auf die Treppe setzte und die Hand vor meinen Mund hielt. Nein..
Als es wieder ging, stand ich auf und ging schließlich nach einer Verabschiedung auch raus, um in den Van zu steigen.

„Immer das Selbe, Jen." Murmelte Josh und fuhr los.

„Ich liebe dich auch." Grinste ich und schnallte mich an. „Schnall dich an!" Forderte ich, doch er winkte nur ab.

„Jennifer, wir sind bald da."

„Ja, in über 40 Kilometern. Also. Schnall. Dich. An." Knurrte ich und versuchte meine Hand irgendwie zu Josh's Gurt zu quetschen, ohne ihn beim Fahren zu stören.

„Jennifer, du nervst. Wir fahren gleich auf die Autobahn raus. Das ist zu gefährlich, wenn du an mir rumfummelst."

„Was soll das denn jetzt heißen?! Ich will nur deinen verdammten Gurt anschnallen und dich vor einer Lebensgefahr schützen!" Schrie ich schon fast. Er ist mir einfach so wichtig und ich bin bei solchen Sachen immer so pingelig. Er soll sich anschnallen, verdammt!
Es vergingen ein paar Minuten der Ruhe, in denen er sich immer noch nicht anschnallte. Sturrkopf.
„Falsche Einfahrt." Sagte ich, als ich merkte, dass er auf der falschen Strecke gefahren ist, die nicht zun Flughafen führte.

„Ich weiß wohl besser, was richtig ist und was nicht." Meinte er und fuhr noch schneller.

„Josh, ich habe nur noch 15 Minuten. Das Flugzeug wartet nicht!"

„Dann solltest du nächstes mal gefälligst früher aufstehen." Zickte er besserwisserisch und schaute zu mir.

„Straße, Josh." Ich schaute ihn genervt an.

„Ich kann auch ohne auf die Straße zu gucken fahren."

„Hör auf! Hör einfach auf und fahr mich und dich gesund zum Flughafen!" Er will immer alles besser können, als ich. Niemand kann mit geschlossenen Augen Autofahren.

„Bleib mal locker, Jenny." Schmunzelte er und wechselte auf eine andere Seite, um schneller fahren zu können.

„Fahr nicht so schnell."

„Beruhig dich, Jennifer." Wieso grinst er? Nur, weil ich um ihn Angst habe?

„Es ist nur, dass ich nicht will, dass dir - oder uns - etwas passiert. Und ich habe Angst, vor Schnellwegen, auf denen du nie vorsichtig und langsam fährst." Erklärte ich und schaute ihn dabei die ganze Zeit an.

„Ist schon okay. Ich passe auf."

„Dann schnall dich an." Sagte ich und er verdrehte die Augen. „Für mich."

„Jennifer, wir sind gleich da."

„Ich liebe dich aber und achte auf deine Sicherheit!" Brüllte ich und ballte meine Fäuste.

„Ich liebe dich auch, Jennifer. Sogar über alles, und ich würde auch alles für dich tun, aber wir sind sowieso fast..-"

Und dann kam er. Der Mann, der zu schnell, ohne zu blinken anhielt und Josh sofort ebenfalls, um nicht in ihn reinzufahren.

Ich habe die ganze Zeit gesagt, dass er sich anschnallen soll. Doch er ist so ein Dickkopf und macht sowieso nicht das, was ich will.

War es meine Schuld?
Meine Schuld, dass er sich nicht angeschnallt hat?
Meine Schuld, dass er eine Vollbremse machen musste, weil er nicht aufgepasst hat?

Meine Schuld, dass er nach vorne gegen die Windschutzscheibe geschleudert wurde?

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Ich hatte eigentlich alles ganz andres vor, aber dann ist meine Idee in eine ganz andere Richtung gewandert und ich habe sie anders umgesetzt.

Sonst wäre jetzt bald schon das Happy End gewesen :D
katniss_everdeen_16 , es ist deine Schuld, dass die Story so eine Wendung nimmt und Bradley Cooper nicht da ist. Du hast mich gebeten zu updaten, genau dann, als ich die Idee hatte. Ich wollte die Idee sofort vergessen, habe aber doch daraus ein Kapitel gemacht

Und jetzt ein 'ernstes' Thema.
Ich mache eine Schreibpause, da ich immer unregelmäßiger update und seit kurzem Schwindelprobleme habe.
Meine Pause wird vielleicht bis zum Juli oder so gehen. In der Zeit werde ich diese Fanfiction - versuchen - zu Ende zu schreiben. Und ab Juli werde ich dann aktualisieren.

Hab euch alle lieb und habt einen schönen Tag/Nacht ❤️❤️❤️
Danke, für die MEGAL VIELEN READS!

Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson - Beste Freunde? - JoshiferLies diese Geschichte KOSTENLOS!