Eighteen: Who's leaving - and kissing - who? -

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Als er zuerst vorgeschlagen hatte, dass sie alle zum Abendessen ausgingen, um einander besser kennenzulernen, hatte Owen gedacht, dass nichts schief gehen könnte.


Er wusste, das niemand unhöflich genug wäre, um das Thema, ob er und Kate die Dinge nicht übereilen würden, anzusprechen. Ein Gesprächsbereich, über den er zunehmend besorgter wurde. Iris hatte ihn bereits informiert, dass seine Mutter ihr einige potenziell unangenehme Fragen gestellt hatte, während sie sich weigerte, ihm genau zu sagen, was das für Fragen waren, und er wollte gar nicht erst darüber nachdenken, was Mrs. Chalmers zu sagen haben könnte.


Es würde ebenfalls eine willkommene Ablenkung, von den Gedanken, die über Iris ins einen Kopf herumschwirrten, schaffen. Er wollte sich selbst, jedes mal in den Hintern treten, wenn er daran dachte, was für ein Durcheinander er in den Dingen gemacht hatte. Er liebte sie, und er wollte mit ihr zusammen sein, und er wusste, dass sie das gleiche fühlte, aber sie war so verdammt nobel, wenn es um ihre Freunde ging.


Während Owen ganz genau wusste, dass ihre Loyalität und ihr Mitgefühl zwei der Gründe waren, weshalb er sie so sehr liebte, war es verdammt ärgerlich. Alles, worauf er sich konzentrieren konnte, war der Geruch ihres Parfüms und die Erinnerung, wie sie sich in seinen Armen anfühlte, und die Art, wie er immer noch ihren Lippgloss schmecken konnte, obwohl er seine Zähne zweimal geputzt hatte...ja, er brauchte definitiv eine Ablenkung. Fast genauso sehr, wie er eine kalte Dusche brauchte. Kurz gesagt, war sein Plan perfekt.


Allerdings, als der Abend voranschritt, begann er sich mehr, und nicht weniger, unwohl zu fühlen.

Weit davon entfernt, ihn verstümmeln zu wollen, wie Sam, aufgrund seines anfänglichen Gesprächs mit ihr, vorgeschlagen hatte, schien Kates Mutter seine Gesellschaft ein wenig zu sehr, zu genießen. Die aufmerksamen Kellner, hatten all ihre Weingläser stetig gefüllt gehalten, und es schien, dass der Alkohol, Mrs. Chalmers geradewegs zu Kopf stieg.


Zwischen der Vorspeise und dem Hauptgang, informierte sie Owen, dass er sie Amanda nennen sollte. Zugegeben, das war an sich nicht schlecht, aber während sie darauf warteten Nachtisch zu bestellen, hatte sie ihre Hand, sehr weit oben auf seinen Oberschenkel gelegt, und ihm gesagt, dass sie deutlich sehen konnte, warum ihre Tochter so scharf darauf war, ihn zu heiraten.


Sie hatte diese Aussage mit einem, was er nur als kokettes Augenzwinkern beschreiben konnte, begleitet, und er fürchtete sich, darüber nachzudenken, was sie wohl tun würde, wenn ihr Kaffee nicht bald kommen würde.


Währenddessen, saß ihm Iris, direkt gegenüber, und sah unglaublich verlockend, in ihrem trägerlosen Efeu-grünen Kleid aus. Ihre langen braunen Haare, lockten sich hübsch über ihre Schultern. Wann auch immer er zu ihr hinüber schaute, mied sie seinen Blick, aber da er ziemlich auf all ihre Bewegungen eingestellt war, konnte er ihren Blick auf sich spüren, sobald er woanders hin schaute. Es half ihm sicherlich nicht, das Gefühl von ihren Mund gegen seinen, aus seinen Gedanken zu wischen.


„Owen, Schätzchen." er riss seinen Blick von Iris und zwang sich zu einem Lächeln, als er sich zu Amanda drehte. „Glaubst du, ich sehe viel zu jung aus, um eine Tochter im Alter von Kate zu haben? Dein entzückender Bruder tut das."


Owen schaute zu Sam, der auf Amandas anderer Seite saß und eher verstört aussah, anstatt, als wäre er gerade von einem Zug überrollt worden. Er vermutete, dass Amandas Hände ebenfalls in diese Richtung gewandert sein könnten.

A Marriage of Inconvenience | deutsche Übersetzung #catalystawards18Lies diese Geschichte KOSTENLOS!