Kapitel 33

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I think part oft he reason why we hold on to something so tight is because we fear something so great won't happen twice.

...

Als ich einstieg warf ich ihm einen bösen Blick zu, doch konnte nicht anders und fing gleich danach an zu lächeln, "Arschloch." murmelte ich vor mich hin und schnallte mich an.

"Ich habe dich gefragt du hast nein gesagt und dann habe ich es auf meine Art gemacht" grinste Harry triumphierend und startete den Motor.

"Tolle Art." lachte ich leise und sah dann zu ihm, "Wohin fahren wir?" ich konnte die Neugier nicht verstecken, schon lange haben Harry und ich nichts gemacht.

"Wirst du sehen wenn wir dort sind." grinste Harry und parkte aus dem Parkplatz, er legte seine Hand auf die Armlehne zwischen unseren Sitzen, leicht berührte sein Ellbogen meinen Unterarm. Die kleine Berührung erinnerte mich an die Sache die vor einigen Minuten passiert war, Schmetterlinge flogen hin und her, mein Herz schlug viel schneller. So etwas bewies einfach nur, dass diese Liebe zwischen uns nie erlisch oder nie erlöschen wird.

Ich mochte das zwischen uns, denn endlich ließen wir uns Zeit, wir überstürzten nichts so wie sonst immer. Und das erste Mal, seit ich ihn kenne, habe ich kein schlechtes Gefühl, sonst dachte ich immer, dass bald wieder alles bergab gehen wird, dass diese Stimmung nicht lange anhalten wird, denn immer kam irgendetwas von irgendwo. Doch dieses Mal nicht, dieses Mal ist es anders, dieses Mal ist es besser. Nichts wird ihn mir mehr wegnehmen können. Nichts und niemand - nur der Tod.

In den letzten Monaten und Wochen war ich viel zu beschäftigt um an den ungewollten Freund zu denken der in meinem Kopf sitzt, der sich dort festgekrallt hat. Früher dachte ich oft an den Tod, weil mich nichts außer mein Bruder auf der Welt hielt, ich hatte niemanden außer Carl. Seitdem ich Harry kenne, ging einiges bergauf - Was hieß einiges? Eigentlich alles, die Beziehung zu meinen Eltern wurde viel besser, ich traf neue Menschen ohne die ich jetzt nicht mehr leben könnte. Es mag sein, dass ich viele Tage und Stunden damit verbracht habe ihn zu hassen und zu weinen, doch ich musste zugeben, dass dank ihm alles besser wurde. Seit ich ihn habe, habe ich nur noch mehr Gründe gegen den Tumor zu kämpfen, ich will ihn, ich will Harry mehr als alles andere auf dieser Welt. Früher fühlte ich mich hilflos und schwach, ich kann es nicht mehr glauben, dass ich damals schon mit meinem Leben abgeschlossen hatte obwohl noch so vieles vor mir lag, obwohl er auf mich gewartet hat.

Früher wusste ich nie, dass Liebe so gut tun kann, früher dachte ich es ist nur ein Nachteil so an einer Person zu hängen und wieso sollte ich mich auch verlieben? Ich habe mich nie alleine gefühlt ... dachte ich. Erst als ich mit ihm das erste Mal am See war wusste ich, dass ich die ganzen Jahre eine Person wie ihn brauchte, unbewusst suchte ich eine Person an der ich mich anlehnen konnte wenn es mir schlecht ging. Liebe tut weh, Liebe zerbricht dich an manchen Tagen, zur Hölle an manchen Tagen will man am liebsten nicht mehr fühlen können. Doch Liebe ist das schönste, das wundervollste was dir im Leben passieren kann, es ist das Gefühl, dass jemand hinter dir steht, dass dich jemand auffangen würde wenn du fällst, das Gefühl, dass es eine Person gibt die denkt, dass du der wundervollste Mensch auf dieser Welt bist, Liebe tut weh, keine Frage, an manchen Tagen geht man buchstäblich durch die Hölle, doch es ist es wert, jeder dieser Tage lohnt sich, weil es Liebe ist.

Diese Liebe, schwächt mich nicht. Im Gegenteil, sie stärkt mich und genau diese Stärke benötige ich zurzeit, ich brauche sie für den Kampf gegen meinen Tumor.

Ich sah aus dem Fenster, die Gegend kam mir bekannt vor. Sofort fing ich an zu lachen, denn ich wusste wohin wir fahren, "Du bist sehr schlecht, Brick Lane? Komm schon Harry, jeder kennt Brick Lane." ich lachte und drehte mich zu ihm um.

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