The spell

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Abends, ging ich noch in die Bibliothek. Ich schnappte mir ein paar Bücher und saß mich auf einen Stuhl, wo ich gut versteckt sein konnte.

Ich hatte verschiedene Bücher ausgewählt, die alle mit Zaubern zutun hatten.
Ich klappte das Buch auf. Real magic. In diesem Buch standen nur Legenden. Die Schrift war verschwommen. Die Tinte verwischt. Hier standen sogar Legenden, von Will Williams. Der Gründer unseres Internats.

Als ich weiter blätterte las ich auf einer Seite:
Sie war alleine. Keinen an ihrer Seite. Steckt fest. Umzingelt von etwas, dass niemand sehen konnte.

Gab es diese Mauer schon einmal? Ob es das Gleiche war? Ich las weiter.

Ihre Finger glitten darüber. Sie wusste nicht was es war. Sie wusste nur, dass sie es nicht sehen konnte und dass sie nie wieder zurück gehen konnte.

Weiter konnte ich nichts mehr entziffern. Diese Bücher waren schon alle viel zu alt. Ich legte das Buch zur Seite und nahm mir ein anderes. Für Anfänger. Der Titel klang nicht sehr nach Zaubern aus, aber das Cover vom Buch schon.
Im Buch standen Zaubersprüche. Genau das was ich gesucht hatte. Hier standen viele verrückte Kategorien.

Verwandlung.
Liebestrank.
Pflanzen schneller wachsen lassen.
Schutzschild.

Schutzschild. Das war es. Ich las weiter. Keine unsichtbare Mauer. Eine Seiter weiter, las ich:
Schutz für Schule.

Es war keine Mauer. Es war eine Kupel. Schnell las ich weiter, früher wurde es für das Gefängnis für Übernatürliche benutzt, wird selten noch benutzt und sogar Schulen stellen dies her.
Verschiedene Kräuter, Haare vom Zauberer und Glauben. Glauben? Was bedeutete das?

"Was machst du?", fragte jemand.
Sofort machte ich das Buch zu. Es war Jason.
"Nichts.", sagte ich ein bisschen zu schnell.
"Real magic? Magic? Was ist das alles?", fragte Jason und saß sich neben mich.
"Das sind Bücher. Ehm ... was machst du hier?", lenkte ich das Thema ab.
"Ich musste ein Buch zurücklegen.", sagte er.
Ich nickte.
"Und was machst du mit diesen Büchern?", fragte er neugierig.
"Ich bin nur interessiert und hab' mir dann die Bücher hier ausgliehen."
Er konnte meine Gedanken lesen. Scheiße. Er wusste dass ich ihn anlog. Ich dachte schnell an etwas anderes.
"Cat, ist alles in Ordung zwischen uns?"
Ich erinnerte mich daran, wie er mich seit unserer Begegnung, nicht erzählt hatte dass wir verwandt waren.
Ich nickte nur.
"Catherine. Bitte sag die Wahrheit, so dass ich nicht deine Gedanken lesen muss."
"Ich bin nicht mehr sauer.", sagte ich.
Das war die Wahrheit.
"Ok. Ich glaube dir. Also, wieso Magie?", fragte er.
Ich zuckte mit den Schultern. Er sah mich noch immer fragend an.
"Ich kann nicht.", sagte ich nur.
"Was kannst du nicht?"
"Ich kann dir nicht sagen was ich hier mache, weil ich dich nicht mit hineinziehen will.", erklärte ich ernst.
"Cat. Sag mir was du machen willst.", sagte er mit einem genauso ernstem Gesichtsausdruck.
"Ich muss gehen."
Ich nahm schnell die zwei Bücher mit mir und ging aus der Bibliothek. Ich ging in ein Café und saß mich auf einen Platz. Ich öffnete wieder das Buch. Nach ein paar Minuten, hatte ich mir den Plan schon in meinem Kopf abgespielt. Ich musste die Kräuter finden und dann aus dem Internat flüchten. The Fearless musste ich finden und meine Kräfte zurückbekommen. Sie konnten mir die Kräfte nehmen also musste es möglich sein sie mir wieder zu nehmen. Dann musste ich meine Familie wiedersehen.

Es war schon ziemlich spät, ich ging gerade die Treppe rauf in mein Zimmer. Danach legte ich mich ins Bett und schlief sofort ein.

Am nächsten Tag, ging ich wieder nicht in die Schule. Es war mir sowieso egal, weil ich mich vorbereiten musste für heute Abend. Ich hatte nicht viel Zeit. Ich stand auf, nahm ein Top und eine Jeans aus meinem Kleiderschrank. Ich packte meine Tasche schon ein. Zwei T-Shirts, zwei Shorts und Unterwäsche. Dann nahm ich mein Buch Für Anfänger und machte wieder auf der Seite auf, die ich gestern hatte. Ich notierte mir die drei verschiedenen Kräuter die ich nun finden musste und steckte das Buch in meine Tasche.

Wo konnte ich solche Kräuter finden? Lendelkraut, Thymionkraut und Silberkraut. Ich hatte noch nie von diesen Kräutern gehört. Ich entschied mich bei Evelyn vorbei zu schauen. Sie hatte nämlich einen Kurs für Pflanzen und Kräuter. Wenn sie nicht im Zimmer war musste sie frühstücken. Ich ging in die Cafeteria und sah wie Freya mir zuwinkte.

"Caaaty!", rief mich Freya aufgedreht wie immer.
Ich umarmte sie und saß mich auf den Platz neben ihr.
"Wo sind die anderen?", fragte ich.
"Dort.", sagte sie und zeigte auf Evelyn und Jason die gerade herkamen.
"Hi", sagten Evelyn und Jason gleichzeitig.
"Evelyn du gehst doch in diesen Kurs für Kräuter und so, nicht wahr?", fragte ich.
"Ja. Wieso?"
"Gibt es auch seltene Kräuter?", fragte ich weiter nach.
"Klar. Aber w ..."
Ich ließ sie nicht ausreden und sagte:
"Ok, danke. Wir sehen uns."
Schnell ging ich aus der Cafeteria und wurde sofort als ich draußen war von jemanden an der Hüfte mitgezogen. Stefan sah mich lächelnd an.
"Hey Cat"
"Hi", sagte ich mit einem unregelmäßigen Atem.
"Wo gehst du hin?", fragte er und schaute mir in die Augen.
"In mein Zimmer. Ich muss wirklich gehen Stefan. Tut mir leid."
Ich ließ von ihm los und stieg die Treppen hoch. Ich durfte keine Zeit verlieren. Er rief noch meinen Namen, aber ich reagierte nicht drauf. In meinem Zimmer nahm ich meine Tasche. Dann ging ich in die Schule und suchte den Kurs für Kräuter. Als ich ihn nach 5 Minuten fand, klopfte ich an der Tür.

"Ja?", fragte eine männliche Stimme.
Ich öffnete die Tür und sah wie ein etwas älterer Mann auf dem Stuhl saß und ein Buch lies.
"Hallo", sagte ich nur.
"Oh. Ich hab' schon viel von dir gehört.", sagte er höflich und stand auf um mir die Hand zu reichen.
"Ach ja?", fragte ich verwundert.
"Natürlich. Dich erkennt man sofort wieder. Wow, das ist so faszinierend.", sagte er und bewunderte meine Augen.
"Also was führt dich hier her?", fragte er nett.
"Ich muss Sie was fragen. Sie führen ja den Kurs für ..."
"Pflanzen und Kräuter.", beendete er meinen Satz.
"Willst du teilnehmen?", fragte er.
"Nein. Tut mir leid. Ich möchte nur wissen ob Sie solche Kräuter besitzen."
Ich gab ihm meinen zerknüllten Zettel in die Hand. Mit zitternden Händen nahm er das Stück Papier und faltete es auf.
"Oh in der Tat, das habe ich. Ein Moment."
Er ging Richtung Schrank und öffnete ihn. Er nahm drei kleine Tüten aus dem Schrank und gab sie mir nacheinander.
"Lendel, Thymion und Silberkraut. Da hast du wohl den richtigen aufgesucht.", sagte er lachend.

Nach ein paar Stunden, war es schon 19 Uhr. Die Schule war zu Ende, ich musste um 23 Uhr verschwinden. Ich hatte alles was ich brauchte. Ich hoffte so sehr, dass es funktionieren würde. Ich musste nur daran Glauben.

Hoffnung stirbt zuletzt.

Hi Leute, ich möchte euch für 1.94K danken!

Außerdem, könntet ihr doch Mal wenn ihr Lust habt, bei Cookieflower's Story vorbeischauen. Story: Life will never ask you.
Das wäre sehr nett und sie würde sich drauf freuen :)

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