Kapitel 64- Die Familie

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Es war ein schöner Samstag, wo Cihans und meine Familie sich zum grillen verabredet hatte. Mein Vater wollte mal die Stadt, in der mein Verlobter lebte, mal besichtigen, deshalb war ihm diese Einladung gerade gelegen.

Ich hatte erfahren, dass Cihans Mama einen Gatten besitzt, was sich zum grillen perfekt eignete, denn ich liebe Gärten, da kann man sich so wohl fühlen und entspannen, doch steckt dahinter viel Arbeit, die sehr anstrengend sein kann.

Zuhause, also bei Cihan Zuhause, machten wir Salate und bereiteten das Fleisch, wie auch die kalten Getränke vor.

' Anne bist du fertig? ' fragte ich eigentlich meine Mutter, wo aber Cihans Mama antwortete, was ich total süß fande.

Wir transportierten die ganzen Sachen in die Autos und fuhren dann los.

Sie hatten einen schönen Garten, weder zu klein, noch zu groß.
Die Männer waren schon da und machten den Grill an, sie fingen langsam mit dem grillen an.

Kennt ihr diesen Geruch, wenn das Fleisch gegrillt wird? Und ich hatte ohnehin hunger.

' Richtige Fettsack. ' rief Cihan lachend und ich guckte ihn nur blöd an und musste dann selber lachen.

Er kam auf mich zu und legte seinen Arm um mich.

' Cihan soll ich dir mal was sagen?'

' Was los Fettsack.' lachte er.

Ich schlug ihm gegen die Schulter und er lachte einfach weiter.

' Weißt du noch damals, wo wir uns kennengelernt haben? '

' Ja natürlich. ' kam es nun ernster von ihm.

' Wir hatten gewettet gehabt, wir hatten gewettet und ich habe meine Wettschulden schon abgeglichen, du nicht.' lächelte ich ihn an.

Er fing anzulächeln und nickte dann.

' Wieso? ' stellte er mir interessiert seine Frage.

' Was wieso?' fragte ich verwirrt.

' Wieso kommt es jetzt so plötzlich? ' fragte er mich, während seine schönen braunen Augen in meine blickten.

' Behalte es im Hinterkopf ' grinste ich nur frech.

' Komm mal grillen ' rief mein Bruder ihn verzweifelt und er lief lachend dorthin.

Ich beobachte ihn genau, jeden Schritt, jede Mimik schaute ich mir an. Er schaute konzentriert zum Grill und versuchte ihn an zu bekommen, als er es schaffte, lächelte er stolz in mein Richtung, was mich zum lachen brachte. Er nahm ein paar Würstchen und legte sie auf den Grill. Mal drehte er sie nach recht, dann mal nach links. Der Geruch von dem gegrillten Fleisch kam in meine Richtung und ich bekam richtig Hunger.

Als ich mich umsah, merkte ich, wie die zwei Frauen den Tisch deckten. Sofort lief ich zu ihnen unr half ihnen beim decken.

Es wurde ein schöner und entspannter Tag, den ich sehr genossen habe, denn wer weiß wann ich wieder so einen schönen Tag mit den wichtigsten Menschen in meinem Leben verbringen darf.

Doch tat es gut im Bett zu liegen, da habe ich erst gemerkt, wie kaputt ich doch war.

Als wir von dem Kurztrip nach Hause gefahren sind, schwärmte mein Vater von der Stadt.

' Es ist so eine schöne Gegend dort, schön sauber und ruhig. ' erzählte er und ich konnte es mir nicht mehr anhören, denn er wiederholte es zig male.

' Ich glaube wir ziehen dahin. ' fuhr er fort und ich guckte ihn nur geschockt an.

' Es ist doch mal etwas anderes, außerdem leben dann du und dein Verlobter in der selben Stadt und müsst nicht immer hin und her pendeln. '

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!