Kapitel 31

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Maybe home is nothing but two arms holding you tight when you're at your worst.

...

"Bleibt ihr noch oder fährt ihr direkt los?" fragte meine Mutter und zog sich dabei ihren Mantel aus, ihre Backen waren leicht durch die Kälte gerötet. Sie sah zwischen Amy, Gemma und mir hin und her. Bevor ich sagen konnte, dass wir sofort losfahren, kam mir Gemma zuvor.

"Wir bleiben noch für eine Tasse Tee. Amy und ich gehen schnell hoch packen und kommen dann gleich hinunter, ja?" sagte Gemma und sah mich an und nicht meine Mutter, ich seufzte und nickte. Eigentlich wollte ich, so schön auch das Wochenende mit meiner Familie war, nach London. Um sie wieder zu sehen.

Amy und Gemma gingen die Stiegen hoch während ich im Flur mit meiner Mutter und meinem Stiefvater stand. Die Situation wurde unangenehm als keiner sprach.

Ich nickte planlos und drehte mich auf meinen Fersen um und ging zurück in das Wohnzimmer. Robin verschwand in das Badezimmer während meine Mutter auf mich zu kam ... Oh verdammt ...

"Hey." lächelte sie mich an und setzte sich neben mich hin auf die Couch, ihre Beine zog sie hoch und starrte den Fernseher an, "Wolltest du denn schon los nach London?" fragte sie schließlich. Ich nickte leicht und sah auf den Tisch. "Viel los in der Uni?"

"Noch nicht wirklich, aber im nächsten Monat." antwortete ich und sah hoch zu meiner Mutter die mich musterte.

"Du hast dich so verändert Harry." lächelte sie zufrieden. Ich wusste, dass es ihr gefiel, dass ich mich verändert hatte. "Ins positive natürlich. Und das alles nur wegen ihr." sie griff nach meiner Hand und kniff sie leicht zusammen. Sonst hätte ich das nicht zugelassen. Doch ich hatte mich verändert. Ich lächelte leicht und sah auf ihre Hand dabei nickte ich. "Wie geht es ihr?" fragte meine Mutter.

Seit dem Tag an dem ich vor ihr wegen Bella weinte, hat sich zwischen ihr und mir sehr viel verändert. Irgendwie kamen wir uns wegen diesem Tag näher. "Ihr geht es gut." nickte ich lächelnd und sah wieder hoch zu ihr, "Ihr geht es gut." wiederholte ich mich.

"Und das zwischen euch?" hackte sie nach, ich wusste, dass sie nicht aufdringlich sein wollte. Sie wollte nur wissen ob sie nach wie vor ein Teil meines Lebens sein wird.

"Es wird." antwortete ich knapp. "Wir gehen die Dinge langsamer an."

Meine Mutter zog ihre Hand weg und legte ihren Kopf schief, "Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass sich mein Junge so verlieben wird, hätte ich ihm das nie im Leben geglaubt." kicherte sie leise.

Ihr Kichern erwärmte alles in mir. Seine eigene Mutter glücklich zu sehen war eines der schönsten Dinge im Leben. Wieso habe ich denn früher nicht so empfunden? "Glaub mir Mum, ich hätte es auch nie gedacht." lachte ich leise, "Es ist einfach passiert. Und ich kann dir sagen, dass ich glücklich bin, dass es passiert ist. Ich weiß nicht mehr wie mein Leben davor war ohne dieses Gefühl in mir verliebt zu sein." lachte ich leise, ich spürte wie sich meine Wangen erhitzten. Noch nie habe ich mit ihr so über meine Gefühle gesprochen.

"Weiß sie von deinen Kämpfen?" fragte mich meine Mutter plötzlich, ich sah hoch zu ihr und schluckte stark, es hörte sich falsch aus ihrem Mund an.

"Nein." sagte ich heißer, danach räusperte ich mich und fügte, "Nein ich habe es ihr nie gesagt." hinzu.

"Wann hast du vor es ihr zu sagen?" ich sah ihr in die Augen und beantwortete ihr die Frage nicht. Wann hatte ich denn vor Bella von den illegalen Kämpfen zu erzählen? Nie? "Oder hast du damit aufgehört?" fragte sie nach als sie keine Antwort meinerseits bekam. "Du hast aufgehört!" sagte sie und lächelte über das ganze Gesicht. "Ich liebe dieses Mädchen." lachte sie leise und sah mich an, "Danke." meine Mutter sah mich an. Anders als sonst, war sie etwas stolz auf mich?

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