Soooo... weiter geht's :) Viel Spaß und danke für die lieben Kommentare & die Likes.

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Justins Sicht:

Meine Mutter und ich redeten die ganze Fahrt über nicht. Haylee lag längst auf dem Rücksitz des Vans, der von Kenny gefahren wurde. Ihr Kopf ruhte auf meinen Oberschenkeln und ich strich ihr immer wieder über die Haare und schaute ihr ins Gesicht in der Hoffnung, dass sie die Augen öffnete. Jedoch vergeblich. Sie bewegte sich nicht, sie atmete nur ganz schwach und ich hatte wirklich Angst um sie.
„Justin, du verbringst keine Zeit mehr mit Twist und Khalil", sagte Scooter auf einmal. Natürlich saß er ebenfalls im Auto, da er den Arzt verständigt hatte zu meiner Villa zu kommen und er alles organisatorische und finanzielle klären würde.
„Du befiehlst mir gar nichts, Scooter!", zischte ich genervt zurück.
„Justin, du siehst doch, was die Zwei mit ihr gemacht haben. Das verzeihst du ihnen einfach so?", wollte er schließlich wissen. Meine Mutter hielt sich komplett aus dem Gespräch raus, da sie immer noch enttäuscht von mir war. Aber ich hatte mich bis jetzt auch immer noch nicht für mein Verhalten entschuldigt.
„Ich verzeihe es ihnen nicht einfach, aber die Zwei waren betrunken und werden sich bestimmt entschuldigen. Ich werde schon dafür sorgen, dass sie die Finger von Haylee lassen, aber trotzdem ändert es nichts daran, dass es meine Freunde sind."
Scooter schüttelte verständnislos den Kopf, aber ich lachte nur ein bisschen darüber und schaute aus dem Fenster. Die Bäume und Palmen zogen an uns vorbei und ganz LA war von den Lichtern der Häuser bestrahlt. Die Sonne war schon längst untergegangen und ich fand Los Angeles wunderschön, dass überall die Lichter brannten.

Nach einer guten Viertelstunde fuhren wir endlich bei mir auf die Auffahrt und stiegen aus dem Auto aus. Ich trug Haylee wie eine Braut auf den Armen und meine Mutter öffnete netterweise die Tür, damit ich Haylee reintragen konnte.
Genau in dem Moment traf auch der Hausarzt ein, der alle nötigen Mittel dabei hatte, da Scooter ihn über die K.O. Tropfen informiert hatte.
„Leg' sie erstmal auf die Couch", murmelte meine Mutter besorgt. Ich tat was sie sagte und legte Haylee vorsichtig auf meine große Couch. Sofort musste ich daran denken, wie wir heute Mittag noch darauf rumgemacht hatten. Ich biss mir auf die Unterlippe und musste mir ein Lächeln verkneifen, da es jetzt mehr als unangebracht sein würde.
Der Arzt setzte sich neben Haylee und breitete seine Utensilien auf dem Wohnzimmertisch aus. Ich fuhr durch meine Haare und leckte mir über die Lippen.
„Ich geh' solange in die Küche, ich brauche ein Glas Wasser", murmelte ich leise.
Gesagt getan.
Wenig später stand ich mit einem Glas Wasser in der Hand in der Küche und stützte mich mit meinen Ellbogen auf der Kücheninsel ab. Verzweifelt fuhr ich mir mit den flachen Händen über das Gesicht, da ich mir irgendwie selbst die Schuld an der Situation gab. Wenn ich auf Haylee aufgepasst hätte, sie vielleicht angemacht hätte und sie - anstelle von Jessy - auf meinem Schoß gesessen hätte, dann wäre das nie passiert. Ich konnte nur froh sein, dass es nicht zur Vergewaltigung gekommen war.

Meine Mutter kam auf einmal in die Küche, weshalb ich meinen Kopf anhob und sie ansah.
„Wie geht es ihr?", fragte ich leise.
„Der Arzt checkt noch ihren Blutdruck und misst ihre Temperatur", antwortete Mum mir mit kühler Stimme. „Darf ich etwas trinken?"
Ich sah sie mit gerunzelter Stirn an und nickte leise.
„Ja klar, wieso fragst du das? Geh' doch einfach an den Kühlschrank."

Meine Mutter zuckte mit den Schultern und goss sich ebenfalls ein Glas Wasser ein. Dann stellte sie sich neben mich und ich musste ein bisschen schmunzeln, weil sie selbst auf High Heels wesentlich kleiner war, als ich.
„Justin, kann ich dich 'mal etwas fragen?", äußere Pattie plötzlich. Ich trank einen Schluck und stellte das Glas dann auf die Kücheninsel.
„Was?", fragte ich mit leicht genervtem Unterton.
„Hast du Haylee schon im Bett gehabt?"
Grinsend nickte ich und fuhr mir durch die Haare.
„Sie war verdammt gut, Mum."
Ich war wirklich stolz auf mich, dass ich Haylee rumgekriegt hatte. Und ich war mir auch schon ziemlich siegessicher, dass es wieder passieren würde und ich die Wette gewann.
„Hast du das schon beim Videodreh geschafft?", fragte sie als nächstes.
„Jap."
Sie schüttelte den Kopf und trank noch einen Schluck.
„Wieso ist sie dann hier? Dich interessieren doch keine Weiber mehr, nachdem du Sex mit ihnen hattest."

I bet you will - j.b. Lies diese Geschichte KOSTENLOS!