Kapitel 44. || Cowardly ||

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Ich drehte mich um und da stand das wohl bezauberndste, tollste und wunderschönste Mädchen was es gibt. Ihre braunen Augen sahen direkt in meine braunen Augen. Was machte sie hier?

"H-Hey was machst du denn hier?" fragte ich sie überrascht.

"So begrüßt man heutzutage seine Freundin? Ich freu mich auch dich zu sehen Schatz." lachte sie, kam auf mich zu und gab mir ein Kuss. "Deine Mutter hat mir gesagt das du hier wärst." sagte sie, nachdem sie mir den Kuss gab.

"Ach so."

"Hi Liam." sagte sie lächelnd und gab ihm eine Umarmung zur Begrüßung. Amber verstand sich sehr gut mit meinen Freunden, was mir natürlich total Recht war. Wäre echt scheisse wenn meine Freundin und meine Freunde sich nicht leiden könnten, am Ende hätte entweder sie oder eine meiner Freunde mich auf die Probe gestellt, sie oder meine Freunde. Und auf so ein Theater hat ich gar keine Lust.

"Und hast du Lust noch was mit mir zu machen?" fragte sie mich.

"Eh ich weiß nicht so recht ob Liam..."

"Geh ruhig, ich muss eh gleich noch arbeiten und ich denke ihr habt euch viel zu sagen." sagte Liam und grinste mich an. Na danke auch Liam, Arsch!

"Na siehst du. Dann können wir ja was machen." sagte sie lächelnd.

"Ok, geh schon mal raus ich muss Liam nur noch was sagen, dann komm ich."

"Hast du mir was zu verheimlichen oder warum soll ich schon raus?" sagte sie misstrauisch, woraufhin ich schwer schlucken musste.

"Ehm ne ne i-ich eh ..." stotterte ich.

"Schon gut, ich vertrau dir doch." sagte sie und ging aus dem Café. Wow sie wird mich hassen, das steht fest!

"Und nun?" fragte ich Liam skeptisch.

"Ja was und nun? Nun gehst du zu ihr, machst was mit ihr, gehst am besten an der Themse spazieren und dann erzählst du ihr alles."

"Du erzählst das so einfach."

"Zayn sie wird das schon verstehen, da bin ich mir ganz sicher, immerhin liebt sie dich." sagte er und legte beruhigend seine Hand auf meine Schulter.

"Ja genau Liam, du würdest bestimmt auch Verständnis haben, wenn ich dir erzählen würde, dass ich deine Schwester erschossen habe." sagte ich und darauf sagte Liam nichts mehr. Habe ich doch gewusst, das er das so einfach sagen kann, aber kein Mensch der Welt würde für sowas Verständnis zeigen. "Naja, ich werde dann mal alles aufs Spiel setzten, wünsch mir Glück, denn das werde ich sicher benötigen." sagte ich und verließ das Café, wovor Amber schon sehnsüchtig wartete.

"Da bist du ja und was machen wir jetzt?" fragte Amber, hakte sich bei mir ein und wie ein altes Ehepaar gingen wir die Straße entlang.

"Wie wärs, wenn wir uns was vom Chinesen holen und das Essen dann an der Themse essen?" fragte ich sie, woraufhin sie strahlend nickte.

"Klingt gut, ich habe nämlich tierischen Hunger."

~ An der Themse ~

Amber und ich saßen nun auf einer Bank, aßen unsere Nudeln vom Chinese und hatten eine perfekte Sicht auf die Themse. Die Sonne war gerade dabei unter zu gehen und langsam wurde es dunkel. Keiner sagte etwas, wir genossen einfach nur die Zweisamkeit. Auch nach mehreren Minuten sagte keiner etwas, bis Amber dann doch anfing zu reden.

"Wie war dein Tag heute so?" fragte sie mich und schmiss ihre Nudelpackung in den Mülleimer neben uns, welche sie schon aufgegessen hatte. Sie legte sich auf die Bank und legte ihren Kopf auf meine Beine, sodass sie von unten zu mir hoch schauen konnte.

Mystery (Zayn Malik)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!