Seven: A Bumpy Ride

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Kate bewegte sich leicht in ihrem Schlaf, um zu versuchen es sich gemütlicher zu machen, aber ohne Erfolg. Ihr Bett war außergewöhnlich unbequem, dachte sie. Normalerweise schlief sie von dem Moment in dem ihr Kopf das Kissen berührte, wie ein Stein, aber heute war das Kissen steinhart und presste sich beharrlich gegen die Seite ihres Gesichts.


Und die Matratze bewegte sich ständig, was gelinde gesagt seltsam war. Sie hob und senkte sich in einen gleichmäßigen Rhythmus; ein Rhythmus der perfekt im Takt mit den Trommelschlägen war, die sie ebenfalls hören konnte.


„Iris, ich weiß das du sauer bist, aber mach bitte die Musik aus." murmelte sie. „Ich schlafe hier."


„Iris ist gerade nicht da. Soll ich eine Nachricht für sie annehmen?" antwortete eine fremde Stimme. Kate setzte sich ruckartig aufrecht hin und fand Sam Murphy zu ihr hinunter lächelnd vor. Sie rieb ihre Augen in dem Bemühen, ihr vom Schlaf verwirrtes Gehirn wieder zum Laufen zu bringen, schaute sich dabei um und erinnerte sie wo sie war.


Potters Brook, Kalifornien. Sie war im Wartezimmer des Bezirkskrankenhauses. Sie war mit Owen hier her gekommen. Und mit Owens Bruder, der seinen Arm um sie hatte. Es schien, als hätte sie sich gegen ihn gelehnt, während sie geschlafen hatte. Kein Wunder das es sich so komisch angefühlt hatte.


„Du bist eingeschlafen." erklärte Sam unnötig. „Es tut mir leid. Ich hätte dich vermutlich in Ruhe lassen sollen, aber du hast geredet und ich konnte nicht widerstehen zu antworten." Er sah, das sie auf seinem Arm schaute und entfernte ihn schnell von ihren Schultern. „Ich dachte, das wäre vielleicht bequemer für dich. Sorry."


„Schon okay." antwortete Kate abwesend. Sie hatte gerade einen kleinen nassen Fleck auf seinen T-Shirt bemerkt. „Oh mein Gott." haucht sie. „Ich hab dich voll gesabbert? Das tut mir so leid!"


Er schaute runter und lachte. „Nur ein wenig, aber mach dir keine Sorgen deshalb. Das Shirt musste sowieso in die Wäsche."


Kate stöhnte und verbarg ihr Gesicht in ihren Händen. „Sag mir wenigstens, das ich nicht geschnarcht habe."


„Nein, du warst mucksmäuschenstill. Na ja, abgesehen vom Reden." teilte Sam ihr mit und lächelte sie an. „Es ist okay, wirklich. Es passiert nicht jeden Tag, das ein attraktives Mädchen auf mir einschläft. Ich fühle mich geehrt."


Sie bemerkte, wie sie wegen seines Kompliments errötete und in den bestreben, seine Aufmerksamkeit von ihren roten Wangen abzulenken, zog sie ein sauberes Taschentuch aus ihrer Tasche und begann an den feuchten Fleck zu tupfen. „Ich verspreche keine Gewohnheit daraus zu machen." sagte sie schließlich, bevor sie das Taschentuch zerknüllte, als sie erkannte, das ihr Handlung keinerlei Auswirkungen hatte.


„Was, schlafen?" neckte Sam. Er nahm das Taschentuch von ihr und warf es auf die andere Seite des Zimmers. Es flog geradewegs durch die Luft, und landete in einen Papierkorb, und prallte vom Rand ab, als es hinein fiel. Kate pfiff anerkennend.


„Netter Wurf. Und ich meinte, kein Sabbern mehr." lachte sie. Sie stand auf und lief zum Münzautomaten und hoffte, das ein Kaffee ihren Kopf wieder klar kriegen würde. „Ist Owen immer noch bei deiner Mutter?"


Sam nickte. „Sie kommt wieder in Ordnung, aber es war schon ein ziemlicher Schock für uns alle. Sie ist normalerweise nie krank, und ich denke, es hat ihre Kraft sehr geschwächt." Er schaute Kate neugierig an. „Also, warum ist Iris wütend auf dich?"


Der Kaffee war brühend heiß und wirklich schrecklich. Kate spuckte ihn zurück in den Becher und ließ ihn auf der Fensterbank stehen, bevor sie sich wieder neben Sam setzte. „Es ist kompliziert. Sie ist meine Mitbewohnerin." Sie streckte ihre verbrannte Zunge heraus und begann ihr mit ihrer Hand Luft dagegen zu fächern.

A Marriage of Inconvenience | deutsche Übersetzung #catalystawards18Lies diese Geschichte KOSTENLOS!