Mom?!

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Zufrieden gehe ich mit meinem Engel Hand in Hand aus dem Krankenhaus. Diese Banane um meine Rippen erschwert das Laufen ein wenig und das Atmen auch. Zum Glück müssen wir nicht den ganzen Weg laufen, denn Matheus steuert mich auf ein Taxi zu. Er hält mir die Tür auf und ich setze mich ins Auto. Matheus geht schnell um das Auto rum und setzt sich neben mich. Er gibt dem Fahrer meine Adresse und schon fahren wir los. Die Straßen und Häuser ziehen an uns vorbei. Matheus hält immer noch meine Hand und malt kleine Kreise auf ihr. Ich lächle ihn zufrieden an und er mich nervös. Was hat er? „Alles ok?“, frage ich ihn. „J-Ja“, stottert er. Ich ziehe eine Augenbraue hoch, lasse es aber auf sich beruhen. Wir kommen dem Haus, in dem ich schon mein Leben lang wohne immer näher und Matheus wird immer nervöser. Das Taxi hält und Matheus steigt aus, läuft um das Auto herum und öffnet mir die Tür, bevor ich den Griff auch nur in die Hand nehmen konnte. Er hält mir seine Hand hin, die ich dankend ergreife und steige aus dem Auto. Matheus bezahlt den Fahrer, der dann sofort wegfährt. Wir gehen auf die Haustür zu und Matheus springt fast auf und ab vor Aufregung. Vor der Tür bleiben wir stehen. Ich schaue ihn verwirrt an. „I-Ich hoffe, es gefällt dir. Ich habe mir viel Mühe gegeben. Oh Gott! Es wird dir nicht gefallen! Ich weiß es. Ok. dann gehen wir jetzt in die Stadt und essen ein Eis und…“, rattert er herunter. Ich nehme sein Gesicht in meine Hände, womit ich ihn zum Schweigen bringe. Ich schaue ihm tief in die Augen. „Egal, was es ist, es wird mir gefallen. Schon allein, weil es von dir ist und ich dich liebe“, sage ich und lächel ihn an. „W-Wirklich?“, fragt er unsicher. Als Antwort küsse ich ihn. Als ich mich wieder von ihm löse, wimmert er unglücklich auf. Ich gebe ihm noch einen kleinen Kuss und öffne die Haustür. Ich betrete den Flur und bleibe stocksteif stehen. Das kann doch nicht sein ernst sein! Überall im Flur sind rote Rosenblätter verteilt. Sie bilden eine Spur, der ich bis ins Wohnzimmer folge. Dort sind die Fenster abgedunkelt und allein ein paar Kerzen erleuchten den ganzen Raum. Der Essenstisch ist gedeckt mit einer langen Kerze, Wein und zwei Teller mit Spagetti Bolognese. Ruhige Musik spielt im Hintergrund. Ein Strauß Rosen liegt auf einem Stuhl auf dem mein Name steht. Um meinen Namen herum sind viele kleine Herzen gemalt, wie von einem kleinen verliebten Mädchen. Das sieht alles so wunderschön aus. Und die Vorstellung, dass es nur für mich gemacht wurde, treibt mir die Tränen in die Augen. Ich drehe mich zu Matheus, meinem perfekten Engel um und schaue ihn einfach nur total gerührt an. „Ich weiß, es ist nichts spektakuläres, aber ich hoffe, du magst es“, sagt Matheus leise auf den Boden schauend. „Nein. Ich mag es nicht“, sage ich. Mein Blick liegt immer noch auf Matheus, der mich gerade geschockt, verletzt und zweifelnd anschaut. Ich gehe auf ihn zu und umfasse seine Taille. „Ich liebe es“, sage ich und küsse ihn zärtlich und liebevoll. Sofort erwidert er. Als wir uns lösen, schaue ich in funkelnde Augen. „Wirklich? Es gefällt dir? Ich meine, es ist nicht gerade sehr kreativ und kein nobles Restaurant. Das Essen ist vermutlich auch schon kalt und…“, versucht er das alles schlecht zu machen, doch ich lasse ihn nicht. Ich drücke meine Lippen auf seine und drücke seine Hüfte gegen meine. „Es…Ist…Perfekt“, sage ich zwischen unseren Küssen. „Ich liebe dich“, sage ich, nachdem wir uns gelöst haben. „Ich dich auch“, sagt er und wir küssen uns nochmal kurz. Danach geht Matheus zu dem Stuhl, auf dem mein Name steht, und rückt ihn ein wenig zurück. Er deutet mir, mich zu setzen. Ich gehe übers ganze Gesicht grinsend auf ihn zu, nehme den Strauß Rosen vom Stuhl und setze mich hin, während Matheus den Stuhl, wie ein Gentlemen ran schiebt. Ich rieche an den Rosen, bevor ich sie weglege. Matheus setzt sich mir gegenüber und schenkt uns Wein ein. Das Alles, die Stimmung, die Rosen, die Kerzen und Matheus… das Alles ist in dem Moment so perfekt. So unvorstellbar schön. So rührend. Und ich würde alles geben, um diesen Moment für immer anzuhalten. Wir erheben beide unser Glas und stoßen aneinander. Ein Klirr erkling und wir beide nehmen einen Schluck des Weines. Er schmeckt unglaublich gut. Ich stelle das Glas wieder ab und nehme die Gabel in die Hand. Ich rolle ein paar Nudeln auf die Gabel und führe sie zum Mund. Ich nehme sie in den Mund, ziehe sie von der Gabel und kaue drauf rum. In meinem Mund explodiert ein Geschmackswunder. Also der Junge kann kochen. Und wie! Ich seufze vor wohltun auf. Ich spüre Matheus Blick auf mir und es kommt mir so vor, als hätte er die Luft angehalten, die er jetzt wieder ausatmet. „Es schmeckt dir?“, fragt er mich freudig. Ich antworte ihm nicht, sondern schiebe gleich die nächste Gabel in meinen Mund. Mein Schatz lacht kurz auf. „Das nehme ich als ja“, sagt er und fängt auch an zu essen. Schweigend essen wir weiter, bis unsere Teller leer sind. Zufrieden und satt schaue ich Matheus an. Er steht auf, nimmt meinen und seinen Teller und geht in die Küche. Ich folge ihm und schaue ihm zu, wie er alles sauber macht. „Du weißt schon, dass das mein Haus ist?“, frage ich amüsiert. Er nickt nur. Er schenkt mir kaum Beachtung. Das passt mir so gar nicht. Ich gehe auf ihn zu und umarme ihn von hinten. Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter und schaue ihm beim abspülen der Teller zu. „Weißt du eigentlich, wie sexy du aussiehst“, raune ich ihm ins Ohr und knabber daran. Matheus stöhnt leise, lehnt seinen Kopf in seinen Nacken und dreht seinen Kopf ein wenig, damit ich ihn küssen kann. Und ich liebe es ihn zu küssen. Seine Lippen auf meinen zu spüren. Sein Becken an meines gepresst. Wir lösen uns voneinander und Matheus widmet sich wieder den Tellern. „Vielleicht wirst du ja dich um den Haushalt kümmern und ich verdiene das Geld“, sage ich amüsiert. Matheus scheint das weniger zu gefallen, denn er schmiert mir Schaum auf die Nase. „Das würde dir so passen“, sagt er, über mein Gesicht, lachend. Ich drehe ihn schnell zu mir um, wodurch er leise auf quietscht. Er schaut mich aus großen Augen an. „W-Was hast du vor?“, fragt er mich etwas ängstlich. „Mich rächen“, sage ich und beuge mich vor, um ihn zu küssen. Doch bevor sich unsere Lippen berühren, bleiben meine stehen. Matheus versucht seine auf meine zu pressen, doch ich weiche ihm auf. „Scott“, fleht er. „Was denn Schatz?“, frage ich unschuldig. „Küss mich“ Wie gerne ich das machen würde, doch Strafe muss sein. Ich nehme mir ein wenig Sauce und schmiere sie ihm ins Gesicht. schockiert schaut er mich an. Dann funkeln seine Augen gefährlich. „Ich glaub, ich renne!“, sage ich und versuche wegzurennen, doch Matheus ist schneller als erwartet und greift nach meinem Gesicht. „Das würde dir so passen“, sage er und kommt meinem Gesicht mit seinem beschmierten immer näher. „Das traust du dich nicht“, sage ich und winde mich in seinem Griff. „Und ob“, sagt er und drückt seine Lippen auf meine. Mein Wiederstand ist schon nach weniger als einer Sekunde erloschen. Seine Lippen sind ein unfairer Gegner. Sie verführen mich jedes Mal aufs Neue. Ich kann ihnen einfach nicht wiederstehen. Unser Kuss verwandelt sich in einen Zungenkuss. Matheus hebt mich hoch und drückt mich gegen die nächst beste Wand. Ich schlinge meine Beine um seine Hüfte und presse mich gegen ihn. Der Zungenkuss, wird zu einem ziemlich heißen und erregenden Kuss. Scheiße, wie ich diesen Jungen liebe. Meine Erregung presst sich mittlerweile schon gegen seinen Bauch. Er bewegt sich mit seinem Kopf von meinem und schaut mich mit Lust erfüllten Augen an. „Ich will dich jetzt“, sagt er und ich nicke nur. Er drückt verlangend seine Lippen auf meine und ich stöhne auf. Er setzt sich plötzlich in Bewegung und ich quieke erschrocken auf. Er trägt mich die Treppe hoch zu meinem Zimmer, öffnet die Tür, knallt sie mit dem Fuß wieder zu und legt mich auf meinem Bett ab, sodass er jetzt über mich gebeugt ist. Er zieht mir kurzerhand mein T-Shirt aus und seines folgt gleich darauf. Ich fahre mit meinen Händen seinen Körper auf und ab. Ich fasse seine sexy Muskeln an, die mich schon allein fast zu meinem Höhepunkt bringen. Ich fahre seine V-Linie lang und öffne seine Hose. Ich ziehe sie samt Boxer runter und löse mich von seinen Lippen. Ich drehe uns um und liege nun auf ihm. Ich küsse von seinem Kiefer aus runter über sein Schlüsselbein zu seinen Brustwarzen. Ich umkreise sie mit meiner Zunge und beiße leicht rein. Matheus stöhnt auf und vergräbt seine Hände in meinen Haaren, an denen er leicht zieht und mir somit ein stöhnen raus lockt. Ich küsse ihn weiter über seine Muskeln zu seiner V-Linie und küsse sie von der einen Seite zur anderen. Erst dann widme ich mich seinem kleinen Matheus. Ich schaue ihn Lust erfüllt an und schaue dann zu Matheus hoch. Er hat vor Lust die Augen geschlossen, doch öffnet sie, als ich nichts mehr mache. „Bitte“, fleht er. Ich nehme kurzerhand seinen Schwanz in meine Hände, was ihn laut aufstöhnen lässt. Scheiße macht der mich geil. Ich lasse ihn wieder los und nehme ihn sofort in den Mund. Ich umspiele seine Eichel mit meiner Zunge und damit meine Hände was zu tun haben, verwöhne ich damit Matheus Hoden. Mich erregt das so dermaßen, dass ich Angst habe, meine Hose platzt gleich. Verlangen sauge ich an seinem Penis und fahre mit meinem Kopf auf und ab. Ich werde immer schneller und Matheus stößt mir stöhnend seine Becken entgegen. Leicht fahre ich mit meinen Zähnen über seinen Penis, was ihm ein tiefes Stöhnen entlockt. Ich fühle, wie sein Penis immer mehr pulsiert. Er ist gleich soweit. Kurz bevor er kommt, entferne ich mich von ihm, woraufhin ich ein empörtes seufzen höre. Ich lehne mich wieder zu ihm hoch und küsse ihn. „Warum machst du  nicht weiter?“, fragt er mich. „Weil ich dich in mir spüren will Babe“, sage ich und küsse ihn wieder. Matheus nickt kurz und dreht uns wieder um. Er zieht mir die Hose samt Boxer runter und küsst  meine Brust hinunter zu meinem Glied. Kurz davor hält er inne. „Das könnte weh tun“, sagt er. Ich nicke nur. Er hält mir seinen Finger unter die Nase. Ich nehme ihn in den Mund und befeuchte ihn. Als er feucht genug ist, nehme ich ihn wieder aus dem Mund. Matheus positioniert in vor meinem Loch. „Bereit?“, fragt er mich. Ich nicke und schon stößt er in mich ein. Ich stöhne auf. Es fühlt sich so gut an. Er bewegt sich ein wenig in mir und stößt seinen zweiten dazu. Ich keuche vor Schmerz auf. Matheus lässt mir kurz Zeit und bewegt sich wieder in mir. Und dann kommt der dritte Finger dazu. Es schmerzt, doch ich halte es aus. Er verweilt noch ein wenig in mir und zieht sich dann aus mir heraus. Ich stöhne auf. „Hast du Gleitgel?“, fragt er mich. Ich nicke und deute auf meinen Nachtschrank. Er kramt ein wenig drin rum und holt zufrieden die Tube Gleitgel heraus. Er nimmt meine Hand und macht ein bisschen von dem Gel darauf. Ich verstehe sofort, was er will und umfasse sein Glied. Ich schmiere ihn ordentlich mit dem Gel ein. Zufrieden küsst mich Matheus. Er legt seinen Schwanz vor mein Loch und küsst mich, während er in mich stößt. Ich schreie kurz vor Schmerz auf, welcher aber von dem Kuss leiser ist. Jetzt weiß ich, wie sich Mädchen fühlen müssen. Matheus löst sich von mir und schaut mich besorgt an. „Geht’s?“, fragt er. „J-Ja. Mach… weiter“, presse ich heraus. Matheus kommt meiner Bitte nach und bewegt sich erst langsam in mir und dann, nachdem er sich sicher ist, dass es mir gut geht, immer schneller. Ich stöhne bei jedem neuen Stoß auf. Und dann trifft er meine Prostata und ein Schwall der Lust überkommt mich. Er fühlt sich so gut an. Er in mir. Sein großes Glied in meinem engen Loch. Es ist betörend. Einfach toll. Ich küsse ihn wieder. Und da sich bei meinem kleinen Freund da unten auch etwas bewegt, verwöhnt Matheus Hand meinen Mini Me. Ich stöhne die ganze Zeit und fahre durch Matheus Haare. Ein weiterer Stoß lässt mich laut stöhnen und ich kralle mich in Matheus Rücken. Ich küsse ihn verlangen und wir beide stöhnen abwechseln in den Mund des anderen. Wir kommen ungefähr zum selben Zeitpunkt zu unserem Höhepunkt. Matheus ergießt sich in mir und ich mich auf seinem Bauch. erschöpft und schwer atmend legt er sich neben mich. Ich ziehe ihn sofort an meine Brust. Ich schaue ihm in die Augen und küsse ihn. „Das war perfekt“, sage ich und küsse ihn wieder. „Ja das war es. Du bist perfekt mein kleiner süßer Engel. Ich liebe dich“, sagt er und schließt seine Augen. „Ich liebe dich auch“, sage ich und küsse seine Stirn. Ein wohliges Seufzen entfährt seiner Kehle. „Und ich bin größer als du“, murmel ich. Matheus kuschelt sich enger an meine Brust und küsst sie. Ich streiche ihm durch die Haare und schlafe ein. Festumklammert von Matheus.

Ein klirren im Wohnzimmer lässt mich aufschrecken. Es ist dunkel und ich starre an die Decke. Was war das? Ich schaue runter zu meiner Brust, auf der immer noch Matheus Kopf ruht. Ich befreie mich aus seinem Griff und stehe auf. Sofort fängt mein Engel an zu zittern. Ich beuge mich über ihn und gebe ihm einen Kuss auf die Stirn. „Ich komme gleich wieder“, flüstere ich ihm ins Ohr. Ich taste mir vorsichtig den Weg zur Tür und hebe unterwegs meine oder Matheus Boxer auf und ziehe sie an. Ich gehe raus auf dem Flur und schalte das Licht an. Ich lasse die Tür einen Spalt breit offen und gehe die Treppe runter in das Wohnzimmer. Ich schalte auch dort das Licht an. Doch niemand ist dort. Komisch. Dann habe ich es mir wohl eingebildet. Schulterzuckend gehe ich in die Küche und nehme mir ein Glas. Ich fülle es mit Wasser und trinke es. Ich drehe mich um und schaue auf den Boden. Dort liegt ein zerbrochenes Glas. Erschrocken lasse ich mein Glas fast fallen. Dann habe ich es mir nicht eingebildet. Hier war jemand. Ich schaue mich panisch um und entdecke einen Umschlag auf dem Tisch. Ich gehe drauf zu und nehme ihn mit zittrigen Händen. Es steht kein Absender drauf. Nur groß in Schwarz „An Scott“. Ich drehe ihn um und öffne ihn. Zwei Fotos und ein Blatt Papier fallen aus dem Umschlag. Ich nehme zuerst die Fotos in die Hand. Das eine ist von Matheus und mir schlafen und nackt im Bett. Das war heute! Er war bei uns oben! Er hat uns beobachtet! Ein kalter Schauer läuft über meinen Rücken. Ich schaue mir das zweite Foto an und erstarre. Auf dem Foto ist nur eine einzige Person. Meine Mom. Sie ist gefesselt und geknebelt.  Sie hat die Augen weit aufgerissen und viel Blut läuft aus ihrem Hals. Ihre Kehle wurde durchgeschnitten. Ein Schluchzen entfährt meiner Kehle. Dann nehme ich das Papier in die Hand und lese mir den kurzen Text zu. „Das ist deine Schuld. Das ist deine Strafe. Ich sagte dir, halt dich von Matheus fern!“ Ich lasse die Fotos und das Papier zu Boden fallen. Das darf nicht sein. Mama darf nicht tot sein. „Mom?“, frage ich leise. Keine Antwort. Das darf nicht wahr sein. SIE IST NICHT TOT!  „Mom?!“, schreie ich.

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