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An der Seite habe ich ein Bild von Tobias hochgeladen;)

Kapitel  5

Starke Frauen spielen nicht das Opfer,

lassen sich nicht bemitleidenswert aussehen

und verurteilen nicht.

Sie akzeptieren und gehen mit der Situation um.

-Mandy Hale

Tobias wurde immer besser, was das Boxen anging. Kondition hatte er genug, Kraft sowieso und mit den Techniken hatte er sich auch schnell zurecht gefunden. Trotzdem machte ich mir Sorgen, angesichts der Augenringe, die immer dunkler zu werden schienen und der Zeit, die er definitiv nicht an der Uni oder in der Wohnung verbrachte. Ich bemerkte immer häufiger, wie seine Hände in den Boxhandschuhen zitterten und er schneller als sonst fertig war. Oft wollte ich ihn darauf ansprechen, aber um der Friede willen tat ich es nie. Er hatte mich danach gefragt ihm Boxen beizubringen, aber nicht ihm mit seinen Problemen zu helfen. Klar könnte ich das, da war ich mir sicher, dennoch war es seine Entscheidung. Und nach dem letzten Stand zu urteilen, wollte er meine Hilfe definitiv nicht. Leider konnte man niemandem seine Hilfe aufzwingen, also ließ ich es. Natürlich ging es mir nahe, wenn es ihm wegen irgendeinem Zeug extrem schlecht ging und er an drastischen Stimmungsschwankungen und sein Körper an Kraftmangel litt, denn ich konnte besser als irgendjemand sonst mich in seine Lage versetzten. Aber wie gesagt, er wollte meine Hilfe nicht.

Damon fragte mich mindestens zweimal am Tag, ob alles okay war und ich fühlte mich wie ein kleines Baby, weil er sich so Sorgen machte. Aber auch ihn konnte ich verstehen. Ich hatte mir selbst Sorgen um ihn gemacht, wenn ich nicht wusste mit welchen Leuten er es zu tun hatte. Also sagte ich ihm, dass alles gut war und Tobias angeblich meine Hilfe nicht brauchte. Damon war so erleichtert, dass ich ihm doch nicht helfen wollte beziehungsweise konnte, und dennoch wusste ich, dass er Mitleid mit Tobias hatte. „Es sind einfach viel zu viele, die auf diesen Scheiß herein fallen.“ hatte er frustriert gerufen. Leider wusste man das erst, wenn es zu spät war und selbst dann ging man manchmal noch davon aus, dass man glücklich mit seinem Leben war.

Bella und ich hatten beschlossen, dieses Wochenende in einen Club zu gehen. Sie konnte die ganze Woche vor Aufregung von nichts anderem mehr reden, was mich zum Schmunzeln brachte. Ich war selbst gespannt, wie es ihr gefallen würde.

„Wir müssen unbedingt shoppen gehen!“ rief sie vor freudig, nachdem wir den letzten Kurs geschafft hatten und es endlich offiziell Wochenende war.

„Ich hasse shoppen.“ jammerte ich, während ich alle Bücher, die ich über das Wochenende nicht brauchen würde, im Spint verstaute.

„Aber wir brauchen etwas passendes zum Anziehen! Soweit ich weiß können wir schlecht mit Jeans, Converse und T-Shirt auf eine Party gehen.“ entgegnete sie freudig.

„Von mir aus.“ seufzte ich. „Aber nur wenn wir danach ins Starbucks gehen.“

„Natürlich.“ sie verdrehte amüsiert die Augen und zog mich am Ellbogen durch die Türen der Uni.

„Also treffen wir uns dann um drei Morgen in der Stadt?“

„Okay.“ stimmte ich ihr zu. „Das dürfte gehen.“

Demnach trafen wir uns wie verabredet vor dem Hollister, Bellas Lieblingsladen wie sie nicht nur einmal betont hatte, in der Stadt.

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