Kapitel 48 (Ich will dich!) 🌶

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*Aus Y/N Sicht*
"Miss Dumbledore, sind Sie sich sicher?" Madame Pomfrey sieht mich unsicher an. "Ja ich schaffe das" schnell sammel ich alles zusammen und Draco hilft mir.
Ich hatte Albus gebeten mich und Draco aus dem Krankenflügel zu entlassen. Die Slytherinräume wurden durch einen besonderen Zauber geschützt. Er hat sich um alles gekümmert und gleich werden wir von Professor Snape abgeholt.
Außerdem übernehme ich noch die Pflege von Dracos Wunden und er die von meinen.
Madame Pomfrey hat uns gezeigt was zu tun ist. Seit bereits zwei Tagen versorgen wir uns gegenseitig und es klappt auch sehr gut.

"Nun gut, ich sehe schon von Ihrem Vorhaben kann ich Sie nicht abbringen. Aber kommen Sie bitte sofort zu mir wenn etwas ist" lächelt Madame Pomfrey.
"Das werden wir. Vielen Dank für alles!" ich umarme sie kurz und geh dann wieder zu Draco. Er sitzt auf einer der steinernen Bänke am Eingang des Krankenflügels und hat die Verbände und Tinkturen im Arm.

"Sind Sie soweit?" Professor Snape betritt den Raum und sieht uns fragend an. "Ja" schnell geh ich zu ihm und Draco folgt mir.
Mit ihm gehen wir aus dem Krankenflügel und durch die Gänge der Schule.
Es ist noch sehr früh am Morgen und daher kommt uns kaum ein Schüler entgegen und könnte Fragen stellen.
"Ihr Schulleiter und die anderen Lehrkräfte arbeiten noch an der Sicherung der Schule. Bis dahin dürfen Sie beiden die Slytherinräume nicht verlassen. Am Unterricht werden Sie ab der kommenden Woche wieder normal teilnehmen können. Bis dahin werden Sie den Unterrichtsstoff von Ihren Schulkameraden erhalten. Miss Parkinson hat diese Aufgabe übernommen. Auch das Essen wird Ihnen gebracht. Hierfür haben sich Mister Zabini und Mister Grindelwald bereiterklärt. Ich selbst werde ein paar Mal am Tag zu Ihnen kommen und nach dem Rechten sehen. Haben Sie noch Fragen?"
Draco und ich schütteln den Kopf und er dreht sich um, um zu gehen. "Vielen Dank Professor, und entschuldigen Sie die Umstände" er sieht mich kurz an und nickt, bevor er unser Zimmer verlässt.

Draco setzt sich auf unser Bett und zieht sein Shirt aus. Das lässt ihn nur in dem weißen Verband und einer Jogginghose zurück. Er lässt sich nach hinten fallen und atmet tief durch. Ich hingegen räume noch alle Verbandsmaterialien ins Badezimmer und zieh mein Sweatshirt aus.
Anschließend geh ich zurück ins Zimmer und krabbel aus Dracos Schoß. Er hat seine Augen geschlossen, doch greift sofort nach meinen Schenkeln.

Langsam beuge ich mich zu ihm nach unten und halte erst wenige Zentimeter vor seinem Gesicht inne.
"Ich liebe dich!"
Draco öffnet seine Augen und lächelt mich an "Ich liebe dich auch".
Ich bewege sanft meine Hüfte auf ihm. Draco greift meine Schenkel fester und schüttelt den Kopf.
Das verunsichert mich und ich geh sofort wieder von ihm runter und zur Fensterbank. Draco setzt sich auf und folgt mir mit seinem Blick.
"Warum stehst du auf?" fragend sieht er mich an.
"Ich versteh schon. Ich wollte nichts machen bei dem du dich nicht wohl fühlst" ich weiß nicht wieso aber ich fühle mich gerade unglaublich schlecht und unsicher.

Draco steht auf und kommt auf mich zu. Ich rutsche und mach ihm so Platz "Warum denkst du ich will es nicht?".
"Weil... weil Thiago mich auch angefasst hat" gebe ich kleinlaut von mir.
Er kommt mir näher und hebt mein Kinn an. "Darling, ich will dich! Ich will dich mehr als alles andere. Aber du hast doch so viel durchgemacht. Bist du dir sicher?"

Kurz seh ich ihn einfach nur an. Jetzt versteh ich sein Kopfschütteln. Ich rutsche näher zu ihm und klettere wieder auf seinen Schoß.
"Sei ehrlich zu mir" Draco streichelt meine Wange und legt dann seine Arme um meinen Körper.

*Aus Dracos Sicht*
"Ich möchte nur noch deine Berührungen auf mir spüren. Ich will daran denken wie deine Hand auf meiner Taille ruht. Du es bist, der hinter mir liegt und mich streichelt, wenn ich einschlafe. Deinen warmen Atem an meinem Körper. Ich will alles andere vergessen. Draco bitte, ich..." ihre Augen werden glasig.
Doch mir reichen ihre Worte schon. Ich halte sie fest an mich gedrückt und stehe auf.
Vorsichtig geh ich mit ihr zum Bett und lege sie darauf ab, während ich mir die Jogginghose ausziehe und mich über sie beuge.

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