>Chapter 32<

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,,Warum sind w-", Ich wurde unterbrochen als die Tür geöffnet wurde. Der neue Mann von seiner Mutter stand vor uns, wie hieß er noch gleich? Torben? Timo?.. ,,Hallo, Casper. Teece." Er reichte erst Cas und dann mir höflich seine Hand und lächelte uns freuendlich an. ,,Schön dass ihr da seid. Kommt doch herein", bat er uns und ging ein Schritt bei Seite um uns reinlassen zu können. ,,Gerne Tomas", antwortete Cas. Überrascht folgte ich ihm in das Haus. ,,Was machen wir hier?", fragte ich so leise dass nur mein Schatz es hören konnte. ,,Essen",sagte dieser nur und half mir aus der Jacke welche er an der Geraderobe mit seiner aufhang.

Ich folgte in der Zeit Tomas durch den im alten Styl gehaltenen Flur in ein großes, helles Zimmer. Der dunkle Boden gab einen schönen Kontrast zu den hellen Wänden und den passenden, dunklen und hellen Möbeln. ,,Das Wohnzimmer", erklärte er als auch Casper wieder bei uns war. Doppelt hohe Wände und bodentiefe Fenster ließen das Sonnenlicht den ganzen Raum durchfluten. Am Ende des Raumes, hinten rechts, war eine alte Wendeltreppe mit Holzstufen. Tomas machte eine Geste dass wir uns weiter folgen sollten was wir auch taten und die Treppe hochgingen. Oben angekommen standen wir auf einer Dachterasse. ,,Wow", staunte ich leise und schaute mir die Aussicht an. Hammermäßig!

,,Hallo Teece", Judith kam auf uns zu und umarmte mich herzlich. ,,Hallo", begrüßte ich sie. Immernoch total überrascht von dem, was in den letzten Minuten passiert und was ich gesehen hab. ,,Setzt euch doch", Tomas deutete auf einen schön gedeckten Tisch in der Mitte der Fläche. ,,Danke", bedankte ich mich und ging mit dem anderen zum Tisch. Als ich mich jedoch setzten wollte kam Cas mir zuvor und zog wie ein Gentleman den Stuhl zurück. Dankend lächelte ich ihm zu und setzte mich. Wir redeten ein bisschen, bis Tomas kurz in die Wohnung musste. ,,Ich geh mal nach ihm schaun' ", meinte Judith dann und verschwand grinsend.

Als sie aus meiner Hörweite verschwand wand ich mich an Casper. ,,Was fällt dir ein mich zu einem Essen mit deiner Mutter und ihrem Lover zu schleppen und mir nichts zu sagen?", fragte ich mich großen Augen. ,,Beruhig dich", grinste er, ,,Ich hab dir nur nichts gesagt, damit du dir keinen Kopf machst." ,,Jetzt mach ich mir einen. Schau mich mal an", sagte ich besorgt und nervös. ,,Baby ganz ruhig. Ich binja da falls was ist. Es ist nur ein Essen", sagte er ruhig und griff nach meiner Hand über die er beruhigend mit seinem Daumen strich. Er beugte sich zu mir rüber und küsste mich zärtlich.

Als wir uns lösten und ich ihm grinsend in die Augen sah, räusperte sich jemand und ich fuhr sofort in eine aufrechte Position zurück. Judith stand leicht gerötet und mit einem großen Grinsen an der Treppe mit einem Tablett in der Hand und kam nun auf uns zu. ,,Wein?", fragte sie und stellte das Tablett mit einer Flasche Wein und ein paar Gläsern auf dem Tisch ab. ,,Mum, Teece ist 15", mahnte er sie. ,,Ein Glas", verdrehte Judith die Augen und öffnete die Flasche. In dem Moment, als Judith ein fünftes Glas mit Wein füllte, und ich mich schon fragte für wen sie ein weiteres Glas befüllt, trat Tomas auf das Dach.

Mit Lucia.

Mit großen Augen starrte ich sie an, die erstmal Judith begrüßte. ,,Ich möchte euch jemanden vorstellen, meine Tochter Lucia", erklärte Tomas. ,,Adoptivtochter", verbesserte sie Tomas. Sie sah sich um und dann sah sie mich, kurz war ihr Blick verwirrt aber dann freundlich. Sie kam auf uns zu und als Casper sich erhob stand ich auch von meinem Stuhl auf. Casper gab ihr dieses Kuss-links-Kuss-rechts und lächelte sie höflich an. ,,Hallo ich bin Lucia", sagte sie.

,,Casper, aber du kannst mich Cas nennen", sagte er und löste sich ganz von ihr. Dann drehte sie sich zu mir und streckte die Hand nach mir aus.

,,Hey", sagte sie nur. ,,Hallo", versuchte ich nicht kühl zu klingen doch ich tat es trotzdem irgendwie. ,,Soo, setzt euch schon mal, das Essen kommt gleich", verkündete Tomas und drang uns Platz zu nehmen. Ich saß neben Casper, und gegenüber von Tomas. Neben ihm sitzt Judith und neben Judith, an der Seite, Lucia. Judith, Lucia und Cas unterhielten sich angeregt über ein Thema wärend Cas noch immer meine Hand hielt. Es war sehr beruhigen. Ich verstand gerade nichts mehr. Was hatte das alles miteinander zu tun?

Erst steht sie gestern wie aus dem Nichts in unserem Wohnzimmer und stritt mit Ysec, und jetzt stellt sich heraus dass es die Adoptivtochter von dem neuen Lover von der Mutter meines besten Freundes ist?! Schnell nahm ich einen großen Schluck aus meinem Glas. Es brannte leicht in meiner Kehle schmeckte dann aber sehr köstlich. Aber jetzt nochmal zu Lucia und der Sache: Klingt dass verwirrend oder klingt das verwirrend?

Ich schüttelte leicht den Kopf um das Thema in den Hintergrund zu schieben als Casper mich besorgt ansah. ,,Alles okay?", fragte er. Ich nickte. ,,Alles gut Schatz", log ich. Kurz sag er mich misstrauisch an, glaubte mir dann aber anscheinend doch denn er lächelte leicht und half Tomas, der gerade hoch kam, beim tragen des Essens. ,,Danke", bedankte er sich bei Casper.

Nachdem sie das Essen aufgetischt hatten tat sich jeder etwas drauf und mittlerweile hatte ich das zweite Glas schon zur Hälfte gelehrt. Nicht so viel trinken!, ermahnte ich mich. Jaja, fauchte ich zurück. ,,Schmeckt es euch?", fragte Judith. ,,Ja, sehr köstlich", schwärmte Lucia. Mir viel auf dass ich sie bis jetzt total ignoriert hatte, beziehungsweise es versucht hatte sie nicht wahr zu nehmen. Hat auch gut funktioniert. Plötzlich klingelte mein Handy. Ich entschuldigte mich bei den Anwesenden und ging mit schnellen Schritten auf die andere Seite der Dachterasse.

,,Hallo?", nahm ich an. ,,T-Teece..?", schluchzte jemand am anderen Ende der Leitung. ,,Chloe? Was ist passiert? Warum weinst du?", fragte ich sofort besorgt. ,,Ch - Chann..ning", sie brach in Schluchzen aus. ,,Süße was ist mit Channing? Jetzt mal ganz ruhig. Beruhig dich und atme tief ein und aus", sagte ich ruhig zu ihr.

Ich hörte sie beruhigende Atemzüge machen und dann kurze Stille. ,,Chloe?", fragte ich vorsichtig. ,,Channing .. hat .. Schluss .. gemacht ..", murmelte sie langsam.

,,Was?? Soll ich vorbeikommen? Bist du Zuhause?", fragte ich überrascht. Warum hat er plötzlich Schluss gemacht? Sie waren doch frisch verliebt und glücklich? ,,Ja kannst du zu mir nach Hause kommen?", fragte sie enttäuscht. ,,Ich bin gleich da!", sagte ich und legte auf.
Schnell huschte ich zum Tisch zurück. ,,Es tut mir Leid aber ich muss leider gehen. Ein Notfall", sagte ich traurig. ,,Oh was ist denn? Etwas passiert?", fragte Judith. ,,Meine beste Freundin.. Lange Geschichte. Tut mir echt Leid aber ich muss jetzt zu ihr!" ,,Ich fahr dich", sagte Casper und stand auf. Ich nickte ihm dankend zu. Wir verabschiedeten uns noch und gingen dann runter.

,,Warum musstest du gegen? Alles ok?", fragte Casper auf dem Weg zu seinem Auto welches bei Tomas stand. ,,Chloe's neuer Freund hat plötzlich mit ihr Schluss gemacht. Mädchen-Notfall", erklärte ich ihm kurz. ,,Aso, dann viel.. Glück?" Ich nickte. Wir stiegen ein und fuhren zu Chloe. Ich schaute Casper entschuldigend an. ,,Tut mir Leid wegen der Familie, ich macg das wieder gut Schatz", entschuldigte ich mich nochmal. ,,Schon okay", lächelte er, ,,Viel Glück. Wenn was ist ruf mich an." Ich legte meine Hände an seine Wangem und legte meine Lippen auf seine.

,,Ich liebe dich", hauchte er gegen sie. ,,Ich dich auch!" Ich löste mich von ihm und stieg aus. Ich wunk (?) ihm noch zu bevor ich zur Haustür von Chloe's Haus ging. Kurz nachdem ich geklingelt hatte öffnete eine schrecklich aussehnde und verheulte Chloe mir die Tür. ,,Ach du liebe Güte!"

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!