Kapitel 44 (Du sollst mir gehören)⚡

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*Aus Thiagos Sicht*
Ich hab es geschafft. Ich hab es wirklich geschafft! Ich konnte ihr den Ring abnehmen und mit ihr verschwinden. Noch dazu habe ich Malfoy getroffen! Von dieser Wunde wird er sich nicht mehr erholen.
Noch immer umklammere ich fest den Arm von Y/N. Wie sie hier neben mir steht in ihrem viel zu knappen Bikini. Wie gern würde ich sie einfach sofort hier nehmen.

Ihr Schluchzen bringt mich von meinen Gedanken ab. Ich bringe sie ins Schlafzimmer des Hauses und kette sie am Bettpfosten fest. Sie lässt sich einfach mitziehen und wehrt sich nicht.
"Was hast du mit Draco gemacht?" wimmert sie unter Tränen.
"Es schmerzt mich dieses wunderschöne Gesicht so zu sehen. Schon als ich dich kennenlernte hast du seinetwegen geweint. Geweint wegen einem Jungen der dich nicht verdient hat. Aber keine Sorge, darum müssen wir uns nun keine Gedanken mehr machen!"
Ich verlasse den Raum und höre sie noch reden.

*Aus Y/N Sicht*
"Was heißt das? Was meinst du damit? Thiago! Was heißt 'darum müssen wir uns keine Gedanken mehr machen'? THIAGO!"
ich versuche ihm zu folgen. Doch die Ketten an meinen Handgelenken halten mich auf. Er verschließt die Türe und ich sacke auf dem Boden zusammen. Schreie und reiße an den Ketten.

Meine Handgelenke bluten und meine Stimme hat schon vor Stunden versagt. Doch noch immer strömen die Tränen über meine Wangen. Ich will zu Draco! Ich habe schreckliche Angst um ihn.
Dann fällt es mir ein. Mein Vater... er kann mich doch immer hören.
"Vater?"
"Vater?"
"Vater?"
Warum reagiert er nicht?

Die Kette!
Schnell greife ich an sie.
"Draco? Draco hörst du mich?"
Auch hier nichts.
Ich versteh das nicht.

Ich sehe mich im Raum um und steh langsam auf. Die Ketten schleifen hinter mir am Boden.
Der Raum ist aus Stein gehalten und wirkt sehr dunkel. Ein Bett steht rechts. Dort sind die Ketten festgemacht.
Links steht ein Tisch mit zwei Stühlen. Mehr gibt es nicht.
Gegenüber der Tür, aus welcher Thiago ging, sind riesige Fenster.
Sie geben den Blick auf Wasser frei.
Nur Wasser... sonst nichts!

Stunden ziehe ich weiter an den Ketten und versuche mich loszureißen.
Doch ich scheitere kläglich.
Ich bin erschöpft und lehne mich am Bett an.

Ein Tür Knall lässt mich zusammenzucken und die Augen öffnen. Ich sitze nicht mehr am Bett, sondern liege darauf.
Außerdem trage ich nicht mehr nur mein Bikini, sondern ein langes Kleid.

Müde steh ich auf und geh Richtung Türe.
Die Ketten halten mich zurück. Meine Handgelenke schmerzen. Ich seh darauf und erkenne Verbände.

Wie eine Katze laufe ich hin und her.
Stunden über Stunden.
Es ist totenstill. Ich höre nur meine Schritte.

Doch dann öffnen sich die Türen. Automatisch geh ich zurück und stelle mich an die Wand. Mein Körper zittert.

"Hallo Schönheit" Thiago betritt den Raum und stellt ein Tablett mit Essen auf dem Tisch ab. "Essen wir zusammen" grinst er und setzt sich.
Ich reagiere nicht und bleibe stehen.

Erst als er aufsteht und auf mich zukommt bewege auch ich mich und bekomme Panik.
"Thiago bitte! Bitte nicht!" wimmere ich und sinke auf den Boden.
"Y/N... ich würde dir doch niemals wehtun" er streichelt mein Oberarm und zieht mich hoch.
Ich habe schreckliche Angst vor ihm.
Schaffe es nicht mich zu bewegen oder zu wehren.

Er setzt mich auf einen der Stühle und nimmt auf dem anderen Platz.
"Ich möchte nichts essen" wimmere ich stark zitternd.

"Y/N ich will nicht, dass du Angst vor mir hast. Du sollst doch nur meine Frau sein. Erkennen, dass ich dich glücklich machen kann!"
Ich seh auf meine Hände und schüttle den Kopf.
"Du wirst mich lieben!" schreit er mich an und verlässt den Raum.

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