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An der Seite ist ein Bild von Bella:)

Kapitel  4

Warte nicht auf Wunder.

Dein ganzes Leben ist ein Wunder.

- Albert Einstein

Am vergangenen Abend hatte ich nicht gehört, wie Tobias nach Hause gekommen war. Ich hoffte wirklich, dass er nichts Dummes tat, jetzt wo ich wusste, dass er Alkoholprobleme hatte.

Nachdem ich von der Uni nach Hause gekommen war, machte ich mir ein paar Chinesische Nudeln und erledigte die Hausaufgaben in meinem Zimmer. Als ich hörte, wie Tobias nach Hause kam, fasste ich den Entschluss, dass ich mit ihm reden musste. Auch wenn ich ganz und gar nicht dafür brannte, mit ihm ein Gespräch zu hören.

Also lief ich langsam in Richtung seinem Zimmer und blieb schließlich unschlüssig vor seiner Zimmertür stehen. Ich atmete einmal ruhig aus, bevor ich klopfte. Nichts tat sich, auch nicht nach ein paar Minuten. Das lag aber wahrscheinlich an der Musik, die er aufgedreht hatte. Mich würde es wirklich nicht wunder, wenn er bald einen Hörsturz erlitt.

Kurzer Hand öffnete ich einfach die Tür und trat in sein Zimmer. Wie ich wusste, war es dunkelgrün gestrichen und hatte teils schwarze, teils weiße Möbel. Tobias hatte es mit Bildern von halb nackten Frauen und mir unbekannte Bands verziert. Außerdem fielen mir sofort seine riesige Musiksammlung und die Gitarre in der Ecke auf. Genauso wie die herum liegenden Klamotten, Schulhefter, Bierdosen und Schuhe. Demnach waren anscheinend alle Jungen gleich unordentlich.

„Was willst du hier?!“

Tobias harsche Stimme hinderte mich daran, mich noch weiter umzusehen und brachte mich stattdessen dazu ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken. Er lag mit einem weißen Block und einem Bleistift auf seinem Bett und schien recht genervt von meinem Auftreten zu sein. Was hatte ich auch erwartet? Wenigstens beruhte es auf Gegenseitigkeit.

„Ich will mit dir reden.“ sagte ich ruhig.

„Ich aber nicht mit dir.“ entgegnete er mit einem hasserfüllten Blick in meine Richtung.

„Na ja,“ ich zuckte gleichgültig mit meinen Schultern. „du wirst nicht drum herum kommen.“

„Das ist immer noch mein Zimmer und ich will, dass du gehst.“ spukte er mir niederschmetternd entgegen. Wow, so viel hatte ich doch gar nicht gemacht! Hasste er mich wirklich derartig?

„Ich bin nur hier um dir zu helfen, Tobias.“

„Mir helfen?“ er lachte humorlos. „Ich brauche weder deine Hilfe, noch die von irgendjemandem sonst. Und jetzt verschwinde!“

„Tobias-“

„Hast du nicht gehört was ich gesagt habe? Ich brauche keine Hilfe von einer daher gelaufenen Schlampe.“ rief er wütend.

„Ich verstehe wirklich nicht, was du für Probleme hast!“ schrie ich ihn ebenfalls wütend an. „Nur weil ich deinen ach so geliebten Alkohol weggekippt habe um dir verdammt nochmal zu helfen, heißt das ja nicht, dass du mich beleidigen und mich wie einen Hund herum schubsen kannst!“

„Pass auf was du sagst.“ knurrte er zornig. „Niemand hat dich verdammt nochmal gebeten mir zu helfen! Und damit, dass du mein Zeug in den Gulli gekippt hast, hast du mir noch lange nicht geholfen!“

„Sieh es mal so, hätte ich ihn nicht weggekippt, hätte ich dich vielleicht mit einer verdammten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus bringen müssen!“ rief ich frustriert.

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