Kapitel 41 (Das Gespräch)⚡

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*Aus Y/N Sicht*
Madame Pomfrey hat mich heute Morgen aus dem Krankenflügel entlassen. Draco hatte die Nacht bei mir verbracht und gemeinsam gehen wir in unser Zimmer um uns für später frisch zu machen und umzuziehen.
Ich stehe gerade im Bad und zieh mein Top aus. Schnell dreh ich mich mit dem Rücken zum Spiegel. Blass erkennt man noch die Ranken, doch sie verschwinden immer mehr. Madame Pomfrey gab Draco eine Tinktur mit. Diese soll er mir für die kommenden drei Tage jeden Abend auf die Haut auftragen. Sie meinte es sollte mir damit immer bessergehen und auch diese Symbole würden verschwinden.

Ich geh unter die Dusche und suche mir anschließend etwas Passendes zum anziehen.
Gerade als ich meine Armreifen anziehe kommt Draco in den Raum und begutachtet mich von oben bis unten.
Er schlingt seine Arme um mich und legt sein Kopf auf meinem ab. "Ist dir eigentlich bewusst, dass ich die schönste Frau von allen habe?"
Ich drehe mich zu ihm und er legt seine Hände auf meiner Taille ab. Meine Wangen fühlen sich warm an. Obwohl ich nun doch schon eine Weile mit Draco zusammen bin werde ich bei solchen Bemerkungen noch immer rot im Gesicht.
"Ich liebe dich!" ich stelle mich auf Zehenspitzen und küsse ihn zärtlich.

"Wir sollten noch frühstücken bevor wir losmüssen Darling" Draco nimmt meine Hand und gemeinsam gehen wir in die große Halle.
Die Zeit dort rennt und mein Blick auf die Uhr lässt mich aufschrecken. "Draco es ist schon 08:49Uhr. Wir müssen los!" schnell springe ich auf und ziehe an seinem Arm.
"Wo geht’s denn hin?" erkundigt sich Mattheo.
Draco sieht ihn eindringlich an. Er nickt und wir verlassen den Raum.

"Weiß Mattheo mehr?" erkundige ich mich bei Draco, während wir das Gebäude verlassen.
"Mattheo wollte gestern Abend noch nach uns sehen. Du hast bereits geschlafen also habe ich ihm erzählt was passiert ist. Er wird uns decken, während wir weg sind." erklärt er und legt seinen Arm um mich.
Stumm nähern wir uns dem verbotenen Wald. Dort stehen bereits Albus und Cole.

Dieser kommt auf Draco zu und gibt ihm die Hand. "Freut mich dich wiederzusehen mein Freund".
"Mich auch" lächelt Draco.
"Miss Riddle es freut mich auch Sie wiederzusehen" er reicht mir seine Hand und ich nehme sie. "Bitte nenn mich Y/N" er nickt und geht zurück. Wir folgen ihm und ich nehme Albus in den Arm.
Albus und Draco halten jeweils eine meiner Hände. Cole greift den beiden an die Arme. Nur ein Wimpernschlag später stehen wir vor dem Haus meines Vaters. Albus sieht sich kurz um, wirkt jedoch so ruhig und besonnen wie immer.

Von weitem erkenne ich Thiago am Rand des Grundstücks. Ich spüre, dass Draco den Druck an meiner Hand verstärkt und drehe mich sofort wieder zu ihm ohne Thiago zu grüßen.

"Bitte folgen Sie mir" Cole geht voraus und öffnet uns die Türe. Nagini kommt uns entgegen und schlängelt sich um mich. Kurz unterhalte ich mich mit ihr, geh dann aber wieder zu den anderen. Sie warten bereits an der Treppe auf mich.

Oben angekommen öffnet Cole uns die Türe zum Büro meines Vaters. Er steht vor seinem Schreibtisch und wartet bereits.
Ich geh voraus und umarme ihn kurz. Er jedoch bleibt einfach stehen, ich bin mir sicher, das macht er nur wegen Albus.
"Setzt euch" er deutet auf die Sitzreihe vor dem Kamin. Dort stehen vier schwarze Sessel. Zwischen ihnen steht ein dunkler Tisch, auf diesem stehen Gläser und eine Karaffe Wasser.

Draco und ich nehmen nebeneinander Platz. Kaum das ich sitze, spüre ich wie er den Sessel näher zu sich schiebt und seine Hand auf meinen Oberschenkel legt.
Auch Albus und mein Vater nehmen Platz. Würdigen sich jedoch keines Blickes.

Die Stille in diesem Raum ist unerträglich. 
"Ich danke euch!" platzt es aus mir raus. Alle sehen mich an. "Ich weiß es ist alles andere als einfach für euch hier zusammenzusitzen. Ich bin mir sicher am liebsten würdet ihr euch schon an die Kehle gehen. Aber das ihr hier seit nur für mich, zeigt mir, wie viel ich euch bedeute. Und dafür möchte ich euch danken!"
Draco lächelt mich an. Doch die anderen verziehen keine Miene.
"Nun gut… Wir sind hier weil ich eine Begegnung mit dem Tod hatte und…"
"Du hattest was?" mein Vater sieht mich schockiert an.

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