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Kapitel 29

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I still choose to love you.

...

Ich streckte mich und öffnete langsam meine Augen. Mit meiner rechten Hand griff ich langsam nach meinem Telefon. 10.45 Uhr. Erschöpft ließ ich mein Handy auf dem Bett fallen und legte mich wieder auf meinen Rücken hin, die Hände hielt ich flach auf meinem Bauch und starrte die Decke an. Meine Schicht beginnt in zwei Stunden.

Mühsam setzte ich mich auf und streckte mich erneut, mein Körper fühlte sich viel zu schwer an weswegen ich wieder zurück auf das Bett falle und kurz meine Augen schloss. Ich bin viel zu erschöpft um heute arbeiten zu gehen, doch mich erneut krank melden konnte ich nicht. Viel zu oft habe ich in den letzten Wochen gefehlt auch wenn meine Chefin sehr verständnisvoll war, ich kann nicht weitere Fehltage dulden. Da ich auf das Geld, welches ich durch das Kellnern verdiene, angewiesen bin.

Im Flur hörte ich Schritte – Niall. Ich lächelte und setzte mich erneut auf, im Pullover von Dan und ein Paar Shorts machte ich mich auf dem Weg aus dem Bett und ging Richtung Tür. Müde schlenderte ich in den Flur und sah, dass er in der Küche saß. Niall hat sich bereits an meiner Kaffeemaschine bedient. “Morgen.“ lächelte ich ihn an und lehnte mich am Türrahmen an.

“Morgen.“ lächelte er mich an, er saß bereits in grauen Jogginghosen und einem weißen T-Shirt mit einer Tasse in seiner Hand vor mir, “Gut geschlafen?“ fragte er mich.

“So gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen.“ gab ich offen zu, ich sah auf die Wanduhr, “Ich spring schnell unter die Dusche und mach mich fertig, bediene dich ruhig und fühle dich wie zuhause.“

Niall nickte und sagte: “Hatte ich auch vor Smith.“ ich verdrehte lachend meine Augen und holte aus meinem Zimmer, in welchem Niall schlief, frische Sache für die Arbeit aus meinem Schrank.

Da ich nicht wollte, dass Niall lang auf mich warten muss, beeilte ich mich im Badezimmer und ging schließlich mit nassen Haaren aus dem Badezimmer direkt in die Küche, wo Niall mit seinem Laptop saß und irgendetwas tippte, “Uni?“ fragte ich.

“Ja,“ nickte er und sah kurz hinauf zu mir, “ich habe es mir schon stressig vorgestellt, aber dass es so ist.“ lachte er.

Ich lachte und holte aus einem Hängeschrank eine Tasse und bereitete mir Kaffee zu, aus dem Brotkasten nahm ich zwei Scheiben Brot und beschmierte diese mit Erdbeermarmelade. Kurz starrte ich das Glas an. Das war Dans Lieblingsmarmelade. “Es ist ... sehr stressig, ja.“ sagte ich sichtlich abgelenkt. Ich versuchte mich an Dan zu erinnern wie Dan einmal alles stehen und liegen ließ und in das nächste Geschäft fuhr, weil seine Marmelade leer war. Ich lächelte leicht vor mich hin, seine Grübchen. Diese brauen Haare, seine weiche Haut, diese wunderschönen blauen Augen. Ich runzelte meine Stirn und versuchte mich an seine Stimme zu erinnern.

“Alles okay Bella?“ holte mich Niall aus meinen Gedanken. Ich schüttelte meine Gedanken auf die Seite und sah zu Niall, er sah mich besorgt an. Noch einmal fragte er: “Alles okay Bella?“

Ich wendete mich wieder zu meinem Teller und nahm das Gefäß der Marmelade in meiner Hand, “Das war nur seine Lieblingsmarmelade.“ lächelte ich schwach und sah hinunter. Wie konnte ich seine Stimme vergessen?

“Hey Bella.“ sagte Niall sanft und stand vom Sessel auf, ich drehte mich nicht um sondern starrte auf das Gefäß und strengte mich an. Wieso erinnere ich mich nicht an Dans Stimme? Es ist doch erst zwei Wochen her. “Bella.“ hörte ich Nialls sanfte Stimme neben meinem Ohr, plötzlich spürte ich seine starken Hände um meinen Körper, er drückte mich fest an seine Brust und platzierte seinen Kinn auf meinen Kopf.

“Es ist nur ... “ ich suchte nach den richtigen Worte um Niall zu erklären was los war, doch ich fand sie einfach nicht. Erneut sagte ich: “Es ist nur ..“, doch mehr kam nicht. Ich werde nie die richtigen Worte finden wenn es um seinen Tod ging. Wenn es um Dans Tod ging.

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