Kapitel 34 (Das mit uns ist vorbei!)

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*Aus Y/N Sicht*
Noch immer liegen ihre Lippen auf seinen. Ich bin wie versteinert. Gerade als ich regieren will reißt Mattheo die Tür komplett auf und packt Draco an dessen Robe.
"Du kleines Arschloch!" seine Faust landet in Dracos Gesicht und man hört ein knacken.
"Spinnst du, lass ihn los!" schreit Yennefer, doch Mattheo packt sie und hält ihr seinen Zauberstab an den Hals. "Wenn du dich hier noch einmal blicken lässt, werde ich dich umbringen du dumme Schlampe!". Kaum hat er sie losgelassen, rennt sie weg.
Draco hält sich seine Nase und sieht Mattheo stumm an.

Er sieht zu mir und Dracos Blick folgt seinem. Augenblick wird er noch blasser als sonst. Er lässt seine Nase los und Blut rinnt über seine Lippen. Ich kann nichts mehr hören... auch sehe ich alles verschwommen. Ich bin wie betäubt...
Langsam geh ich auf ihn zu. Beide Jungs bleiben stehen und sehen mich stumm an.

Direkt vor Draco bleibe ich stehen "Das mit uns ist vorbei! Lass dich nie wieder in meinem Zimmer sehen!". Ich greife nach meiner Kette und reiße sie mir vom Hals. Anschließend nehme ich seine Hand und lege die Kette rein "Ich bin sicher sie wird ihr gefallen." flüstere ich.
Danach seh ich zu Mattheo "Danke, dass du für mich da bist!".

Ich drehe mich um und gehe in Richtung meines Zimmers. Dort breche ich auf dem Boden zusammen. Ich weine... schreie... fang an zu zittern und bekomme Panik. Ich versuche mich zu beruhigen doch es klappt nicht.
Ich habe nichts mehr, was mir hier helfen könnte. So kommt es wie schon so oft. Vor Angst und Selbsthass zerkratze ich mein Gesicht und mir wird schwarz vor Augen.

Müde öffne ich meine Augen. Ich liege nicht mehr auf dem Boden meines Zimmers, sondern in einem Bett. Kurz schaue ich mich um und erkenne wo ich bin. Mattheo sitzt an meinem Bett. Neben ihm Blaise und Pansy.
"Y/N endlich!" Pansy schlingt ihre Arme um mich und zieht mich in eine feste Umarmung. "Süße ich hab mir solche Sorgen gemacht!".
Sie lässt von mir ab und setzt sich wieder auf den Stuhl.
"Wie lange hab ich geschlafen?" erkundige ich mich bei den dreien. "7 Stunden" erwidert Mattheo.
"Meine Lieben, ich möchte Sie bitten Miss Dumbledore jetzt allein zu lassen. Sie braucht Ruhe." Madame Pomfrey begleitet meine Freunde nach draußen. Doch Mattheo kommt nochmal zurück "Wenn du was brauchst, du kannst jederzeit zu uns kommen!". Er gibt mir ein Kuss auf die Stirn und verlässt auch den Raum.
Madame Pomfrey geht an ihren Schreibtisch und ich schließe wieder meine Augen.

Mein Herz tut weh und ich will einfach nur alles vergessen!
"Y/N?" diese Stimme. Wie automatisch beginne ich zu lächeln. Doch dann spüre ich eine Hand an meiner und reiß meine Augen auf. Draco steht vor mir und hält meine Hand fest. Ich reiße mich sofort los. "VERSCHWINDE!" brülle ich ihn an.
"Y/N bitte! Bitte lass es mich erklären. Bitte!" wimmert er.
"Madame Pomfrey bitte bringen Sie ihn raus!" rufe ich verzweifelt. "Draco geh einfach! Ich will dich nicht sehen!".
Er geht ein Schritt zurück und senkt den Blick. Madame Pomfrey kommt zu uns und will ihn am Arm rausziehen. Doch er hebt die Hand "Nicht nötig. Ich geh schon." Er geht, an der Tür dreht er sich nochmal zu mir "Ich dachte wir haben uns versprochen immer ehrlich zu sein und zu reden, bevor wir entscheiden..." damit verlässt er den Raum.

"Bitte holen Sie meinen Großvater" wimmere ich. Sofort geht sie aus dem Raum und kommt kurze Zeit später mit Albus zurück.
"Y/N, wie geht es dir?" er kommt zu mir ans Bett und setzt sich. "Albus kann ich für eine bestimmte Zeit Hogwarts verlassen?". Schockiert sieht er mich an "Wie meinst du das? Hogwarts verlassen?".
"Ich habe nachgedacht. Du weißt ja was letzte Nacht passiert ist. Es war doch einfach alles ein wenig viel. Ich würde auch weiterlernen und den Unterrichtsstoff durcharbeiten aber ich brauch Abstand. Ich würde gern zu Tom gehen. Mehr über meine Herkunft erfahren. Bitte!". Ich spüre sein Zwiespalt.
"Ich würde dich in der Zeit auch trotzdem besuchen kommen. Ich mein du kannst doch auch apparieren. Dann kannst du mich ja jederzeit holen oder Tom bringt mich vor Hogwarts." bettle ich ihn an.
Er wird mich nicht gehen lassen, dass sehe ich ihm an. "Ansonsten frag ich Tom ob er mich holt!" füge ich schnell hinzu. Albus Blick wird strenger.

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