Kapitel 60- Ein Schritt in die Zukunft

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Bis zu unsrem Treffen überlegte ich was es sein könnte und ich bin zu dem Entschluss gekommen, es wahrscheinlich etwas mit seinen Zukunftsplänen zu tun hat.

Ich wusste nicht genau, wie ich mich darauf vorbereiten soll, meine Reaktion, natürlich kann ich nichts an seiner Meinung ändern, ihn nur bei seiner Tätigkeit unterstützen.

Was ist wenn ich ihn verliere? Ohne Cihan kann ich nicht, aber muss.

' Jasmin denk nicht immer schlecht ' sagte ich zu mir selbst, doch es war einfacher gesagt, als getan.

Ich machte mir einen Kopf über den Tod schon wieder. Man ist es sich nicht bewusst, dass es jeder Zeit geschehen kann, die meisten denken sich, ich bin jung, ich habe mein Leben vor mir, genau das sind die Leute, dessen Schicksal was anderes sagt.

Viele sagen auch, dass sie sich, wenn sie älter werden ändern, aber vielleicht wird es gar nicht bis dahin kommen?

Man sollte sich immer zweimal überlegen, wie man über etwas denkt.

Der Tod ist kein Spaß oder sonst was, wir werden nur einmal geboren, leben nur einmal und sterben nur einmal.

' Wir sind länger Tod, als wir leben.'

ALLAH prüft uns auf der Erde, die einen bestehen es und haben in sha ALLAH ein schönes Leben im Paradies, andere jedoch versagen und bekommen ihre Bestrafung.

' Ich bin geich da Schatz' schrieb mir Cihan und schon lächelte ich ununterbrochen.

Kennt ihr das, wenn ihr eine Nachricht bekommt, die euch freut und ihr gar nicht mehr aufhören könnt zu lächeln? Obwohl man weiß, wie dämlich man in diesem Moment aussieht, interessiert euch das nicht? Genau so ist es bei einer Nachricht von Cihan.

Ich freute mich riesig auf ihn. Das gute war, das wir alleine Zuhause sind, so konnten wir in Ruhe sprechen, denn Amir Abi hat sich mit seiner Verlobten verabredet, Abi hat einen wichtigen Termin, Baba ist mal wieder arbeiten und Anne ist extra raus gegangen.

Als es dann endlich an der Haustür klingelte, ging ich sie glücklich aufmachen. Ich sprang direkt in seine Arme und umarmte ihn feste. Seinen schönen Duft zog ich ein und genoss die Sekunden. Als wir uns lösten, küssten wir uns kurz auf den Lippen und gingen hoch in mein Zimmer, ich wurde nervös, da ich nicht wusste, was jetzt auf mich zu kommen würde.

Wir redeten kurz darüber, was die letzte Zeit passierte und dann fingen wir mit dem eigentlichen Thema an.

' Melegim, bald ist es soweit, ich habe meine Bestätigung bekommen und ich darf nächstes Jahr im Sommer dahin.' sagte er ruhig.

Mein Herz klopfte schneller, schon so früh? In fast einem halben Jahr?

' Hm' brachte ich nur raus.

' Ich weiß, es ist früh, aber je früher, desto besser. Ich habe dann eine Last weniger auf meinen Schultern, ich kann dann sagen, ich habe es gemacht, für meinen Bruder. '

' Ich verstehe dich Cihan. ' sagte ich traurig.

' Und wie bevor ich gehe, möchte ich doch meine Verlobte nennen dürfen, mir ist es wichtig, dass jeder sieht, dass du mir gehörst, jeder deinen Ring an den Finger sieht und weiß, dass diesen wunderschöne Mädchen nicht mehr zu haben ist.' flüsterte er und schaute mir in die Augen.

Ich bekam am ganzen Körper Gänsehaut, ich war aber auch glücklich, ich wollte einfach nicht, das er geht, doch ich werde nichts daran ändern können.

' Was hältst du davon? ' fuhr er fort.

Ich lächelte ihn, zur Bestätigung, an und er freute sich, er fragte, wo mein Vater sei, weil er mit ihm sprechen wollte.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!