Kapitel 28 (Unter den Sternen)

2.4K 97 11
                                    

*Aus Dracos Sicht*
Ich liege noch wach und sehe Y/N beim Schlafen zu. Sie ist einfach wunderschön. Noch nie hatte ich solche Gefühle wie die, die ich bei ihr habe. Vorsichtig streichle ich ihren Rücken und bringe sie so wie immer dazu, sich im Schlaf, noch mehr an mich zu drücken. Noch immer kann ich nicht fassen, was sie für mich getan hat. Mein Blick richtet sich auf meinen Arm. Das Mal ist noch blasser geworden und kaum noch zu erkennen. Es sieht nun aus wie ein Schatten auf meiner Haut. Zur Sicherheit werde ich weiterhin Snapes Hilfe brauchen. In Hogwarts darf es niemand sehen.

Doch, wie sie sich mit ihm angelegt hat nur um mich und meine Familie zu beschützen. Es beweist mir ihre Liebe. Immer wieder denkt sie nicht an sich, sondern nur mich. Ja er ist ihr Vater und sie empfindet wohl anders für ihn aber auch sie kennt die Geschichten. Auch sie weiß wozu er fähig sein kann. Was er alles getan hat. Was er noch tun wird. Aber es ist ihr egal. Sie kämpft und beschützt mich, wobei es doch umgekehrt sein sollte.

Ich möchte ihr etwas zurückgeben. Zeigen wie dankbar ich ihr bin und ihr auch beweisen wie sehr ich sie liebe. Doch wie?
"Schatz warum bist du wach?" mein Blick geht von meinem Arm zurück zu ihr. Sie sieht mich verschlafen an und lächelt leicht.
Schnell lege ich meine Hand an ihre Wange und gebe ihr ein Kuss auf die Stirn.
"Ich kann nicht schlafen, aber leg du dich wieder hin und schlaf weiter Darling" vorsichtig drücke ich ihren Kopf wieder auf meine Brust, aber sie löst sich von mir und setzt sich auf. Kurz sieht sie sich um und ihr Lächeln verbreitert sich.

Sie steht auf und geht zum Kleiderschrank. Wirft mir meine Jacke aufs Bett und zieht ihre samt ihrer Schuhe an. An der Tür wartet sie ungeduldig und auch ich ziehe mich an. Schnell nimmt sie meine Hand und öffnet vorsichtig die Tür. Leise gehen wir die Treppen runter Richtung Eingangstüre. "Darling was machen wir?" flüstere ich hinter ihr. Sie reagiert nicht, sondern öffnet die schwere Türe und drückt mich raus. Leise schließt sie diese wieder und dreht sich zu mir. Sie legt ihre Arme um meinen Nacken und küsst mich leidenschaftlich. Sofort drücke ich sie gegen die Türe und hebe sie hoch.

Allein dieser Kuss sorgt dafür, dass ich schon wieder unglaublich Lust auf sie habe. Wie kann man nur so geil auf einen anderen Menschen sein? Ich kann einfach nie genug von ihr bekommen.
Sie löst sich von mir und versucht wieder auf den Boden zu kommen. Es ist wirklich süß. Im Vergleich zu mir hat sie kaum Kraft und egal wie sehr sie sich gegen mich stemmt, kommt sie nicht vom Fleck. Sie kichert selbst bei ihren Versuchen. Doch dann atmet sie laut aus und sieht mich an "Lässt du mich bitte runter?". Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen und lasse sie los. Wieder nimmt sie meine Hand und läuft durch den Garten.

Mitten auf der Wiese bleibt sie stehen und lässt sich fallen. Vor Schreck greife ich nach ihr und halte sie fest. Ihr Blick lässt mich schmunzeln "Was wird das?".
"Ich wollte mich auf die Wiese legen" protestiert sie in meinem Arm. Vorsichtig lege ich sie auf dem Boden ab und setze mich neben sie.
"Also, was machen wir hier?" erkundige ich mich und sehe sie an. Ihr Blick ist in den Himmel gerichtet.
"Du kannst doch nicht schlafen. Und ich finde den Ausblick hier um einiges schöner als den an die Zimmerdecke" lächelt sie.
Ich lege mich neben sie und sie greift meine Hand um unsere Finger miteinander zu verschränken.

Nach einer Weile sieht sie mich an "Als wir uns noch nicht kannten, bin ich oft nachts rausgeschlichen und habe mich vor dem Schloss auf die Wiese gelegt."
"Und du wurdest nie erwischt? Ich musste jedes Mal nachsitzen, wenn ich den Gemeinschaftsraum nachts verlassen habe" erwidere ich. Sie kichert "Ich schätze es hat seine Vorteile die Enkelin von Albus Dumbledore zu sein".

Noch einige Stunden liegen wir auf der Wiese und sehen einfach in den Himmel. Und obwohl es nichts besonderes ist, ist es schön einfach mit ihr allein zu sein. Ihre Nähe zu spüren und sie ganz für mich allein zu haben. Meine Gedanken schweifen jedoch immer wieder ab. Ich habe einfach keine Idee wie ich ihr eine Freude machen könnte.

Your Secret is my SecretWo Geschichten leben. Entdecke jetzt