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Kapitel 28

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Looking into those beautiful green eyes was my best mistake.

...

"Ihr geht es einfach nicht gut Bella, nachdem was mit Jere passiert ist." erklärte mir Len, Anas Zimmergenossin, auf den Weg zu ihrem Zimmer. "Es hat sie ziemlich aus der Bahn geworfen, sie tut immer auf stark und desinteressiert, aber es verletzt sie sehr. Deswegen war sie nicht in den Kursen und das finde ich auch am besten, sie soll sich nach er Sache ausruhen." ich nickte und hielt den Gurt meiner Tasche fest, sie zeigte mir die Tür und sperrte diese auch auf, danach nickte Len mir zu und ging.

Ich atmete tief durch und griff nach der Türschnalle. Diana hat nicht auf einer meiner Nachrichten geantwortet. Das Zimmer ist sehr klein, man sah sofort die zwei Betten, auf einem lag sie mit ihrem Laptop auf dem Schoß, neben ihr waren einige Zetteln verstreut. Sofort sah sie hoch zu mir und klappte den Laptop zu, die Zettel räumte sie weg. "Brauchst du etwas?" fragte sie kalt, ich musterte sie genauer. Unter ihren Augen waren tiefe Augenringe zu erkennen, das Nasenpiercing hatte sie nicht mehr. Ihre dunkelroten Haare hatte sie zu einem lockeren Zopf geflochten. Nicht die Diana, die ich fast einen Monat lang bei mir leben ließ.

Ich setzte mich auf den Stuhl und sah sie traurig an, "Dich." murmelte ich leise, doch sie hörte es. "Ich will mit dir reden Ana, bitte. Du hast meine Nachrichten sowie Anrufe ignoriert. Auf dem Campus habe ich dich auch nicht mehr gesehen ... Es kommt mir so vor als würdest du mir aus dem Weg gehen."

"Bella, es kommt dir nicht nur so vor, es ist tatsächlich so." meinte Diana und sah mich sauer an, "Ich habe meine Zeit gebraucht. Sobald ich dich gesehen habe, habe ich an Harrys und deiner Geschichte gedacht, was dann dazu führte, dass ich an Jere denken musste." bei seinem Namen sah man wie es ihr innerlich wehtat.

"Aber du kannst mir nicht für immer aus dem Weg gehen ... Du hast selber gesagt man sollte sich nicht einsperren. Früher oder später holt es einen ein ..." ich atmete aus, "Ich will dich wirklich nicht verlieren Diana, ich brauche jemanden wie dich an meiner Seite. Du warst so oft für mich da, obwohl es nicht einmal selbstverständlich war. Lass mich für dich da sein und bitte ignorier mich nicht." sagte ich verzweifelt.

Sie sah mich an und einzelne Tränen kamen aus ihren Augen, "Ein Mal im Leben triffst du die Person bei der du all deine Hemmungen verlierst. Du triffst die Person bei der du endlich du selber sein kannst. Die Person lässt dich anders fühlen, anders als alle anderen. Sie nimmt dich in den Arm wenn du traurig bist." sie sah hoch auf die Decke, atmete tief durch und lächelte, doch dieses verschwand kurze Zeit später wieder, "Da kommt Mal jemand in dein Leben und du erzählst ihm alles was in deiner Vergangenheit passiert ist, du verliebst dich Hals über Kopf in ihn. Du bist dir so sicher, dass es diese Person ist. Du zweifelst nie an seine Liebe, wieso auch? So eine liebenswerte Person würde doch nie lügen, oder nicht? Die Person zeigt dir wieso es mit so vielen einfach nicht geklappt hat. Du gibst dieser einen Person alles was in dir ist, die ganze Liebe die du in dir hast, legst du ihm zu Füßen. Du veränderst dich, um gut genug für ihn zu sein, du lässt so vieles stehen, brichst alle Regeln um nur bei ihm sein zu können, um ihn zu sehen, um ihm zu sagen wie sehr du ihn liebst." Diana drehte ihren Kopf zu mir, "Ich habe es bei der falschen Person getan, er hat mich nicht geliebt obwohl ich ihm alles gegeben habe Bella." sie atmete tief aus um die kommenden Tränen zurückzuhalten. "Ich weiß nicht was schlimmer ist, dass er es getan hat oder dass er danach nur mit mir zusammen wahr weil er sich schuldig gefühlt hat. Wie bin ich auch nicht darauf gekommen? Von einem Tag auf den anderen war er plötzlich liebevoller, er hat mir öfters gesagt, dass er mich liebt, dass ich das Beste bin was ihm je passiert ist. Nicht dergleichen war wahr." sie schluckte und schüttelte den Kopf.

"Es tut mir so leid." war das einzige, was ich sagen konnte, denn es tat mir wirklich leid. Immer und immer wieder habe ich sie mit meinen Problemen belastet, obwohl sie weitaus mehr Probleme hatte. "Es tut mir so leid Ana, es tut mir so leid." sagte ich immer und immer wieder, dabei merkte ich wie eine Träne meine Wange hinunterfloss.

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