20.- Gefühle

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Jennifers Sicht•

~„Ihre Eltern hatten einen Autounfall und liegen jetzt im Londoner- Krankenhaus."~

Ich konnte mich nicht mehr halten. Diese Nachricht brachte mich ans Ende und ich ließ mein Handy aus der Hand fallen.
Nicht nur mein Handy viel. In Sekundenschnelle sank ich auf den Boden und konnte meine Tränen nicht mehr unterdrücken.
Josh, der mein laut eingestelltes Handy anscheinend gehört hatte, setzte sich zu mir auf den Boden und strich mir behutsam über den Rücken.

„Hey." Flüsterte er und schloß mich in eine Umarmung, die ich sofort erwidere und ihn ganz stark an mich drücke. „Es muss ja nicht schlimmes passier sein. Vielleicht ist es etwas harmloses." Versucht er mich zu beruhigen. Nur leider hilft das nicht und ich schluchzte noch mehr.

„Ich glaube nicht, dass ein Autounfall so harmlos sein kann." Schluchzte ich in seinen Nacken.

„Keine Angst. Ich werde bei dir bleiben, egal was passiert.Auch wenn jetzt plötzlich jemand anrufen sollte, um mir zu sagen, dass ich die Rolle von dem zweiten Christian Grey bekommen könnte und so schnell wie möglich im einen anderen Kontinent muss." Witzelte er und ich musste grinsen.

„Das würdest du für mich einfach fallenlassen ?"

„Für dich würde ich echt alles tun, Jen." Flüsterte er in meine Haare und löste sich von unserer langen Umarmung. „Wirklich alles." Sagte er und hielt meinen Kopf so, dass ich ihm in die Augen sehen musste.
Uns trennten nur noch gefühlte 10 Zentimeter, als er seine Stirn plötzlich an meine legte. „Vergiss das bitte nicht."
Ich bekam Gänsehaut, als sich unsere Lippen so gefährlich nahe waren, dass man schon denken könnte, dass wir uns küssen. Doch leider zerstörte ein Vibrieren den Moment.
Ich entfernet mich wieder paar Zentimeter von Josh und lächelte ihn mit einem Liebevollen Lächeln an, ehe ich nach meinem Handy greife und-
„OH MEIN GOTT!!!"

„Was ist los?" Fragte mich Josh und ich richtete meine Augen langsam auf ihn und mein Handy, ebenfalls.
„Ach du heilige..-"

„Ich weiß!" Schrie ich und begutachtete oder besser gesagt 'beschlechtachtete' meinen zersplitterten Handy Bildschirm.
„Wie ist das passiert?!" Flüstere ich eher zu mir, statt zu Josh.

„Vielleicht, als du es bei deinem Schock fallen gelassen hast?" Klärte er mich auf und ich nickte verstehend.
„Hast du eigentlich jetzt die SMS von dem Krankenhaus-Typen bekommen?" Fragte er mich und ich schaute auf meinen Bildschirm, auf dem die Nummern von alten Freunden erschienen ist.

„Nein, meine Freunde fragen, ob ich mit ihnen feiern möchte." Erkläre ich ihm die Nachricht und er nickt verständnisvoll.

„Ruf sie doch an und sag, dass es deinen Eltern nicht gut geht und du nicht kannst." Schlug Josh vor und ich drückte schnell auf die 'Anruftaste'.

„Hey Jenni." Ertönte die Stimme von meiner alten Freundin Louisa am Telefon.

„Hey." Sagte ich schlicht, da ich plötzlich einen kleinen Splitter an meiner Wange spürte. Na toll.
Ich glaube, dass das Schicksal mich hasst. Mein Leben sollte echt "Das Schicksal ist ein mieser Verräter heißen", obwohl meine Probleme jetzt nicht so wie die von Hazel und Gus sind.
1.- Ich habe Träume, dass mich ein Dingens aufsticht.

2.- Josh macht sich (mal wieder) über meine Tür-Badezimmer-Probleme lustig.

4.- Ein Mann, der mich schon den ganzen Tag versucht hat zu erreichen, sagt mir plötzlich, dass meine Eltern im Krankenhaus sind.

5.- Mein Handy zersplittert. (wobei ich mich wundere, wie es noch funktioniert..)

6.- Natürlich bekomme ich einen Splitter an der Wange ab.

Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson - Beste Freunde? - JoshiferLies diese Geschichte KOSTENLOS!