>Chapter 29<

Beginne am Anfang

"Du bist hübsch" sagte er leise und strich mir über die Wange. "Lass mich" sagte ich bissig und versuchte mich zu wehren doch er drückte sich gegen mich was mir das wehren unmöglich machte. "Nein" sagte er kaum hörbar und kam mit seinen Lippen näher. "Verpiss dich" sagte ich leise aber wütend. Bitte kommt jemand und rettet mich!- dache ich. In dem Moment hörte ich jemand gegen die Tür hämmern.

"Julius du Pisser lass sie in Ruhe!" schrie der vor der Tür. Julius zischte einmal ging dann aber ein Schritt zurück und dann genervt zur Tür. Ich atmete heftig rin und aus. Was fällt diesem Arschloch ein?! Er öffnete die Tür und Casper kam sofort rein. "Verzieh dich, komm nie wieder!" rief er und zeigte auf die Tür. "Junge ich bin dein Freund! Lässt du mich ernsthaft für dieses Flittchen links liegen?!" Klaatsch! Casper's Hand landete in Julius' Gesicht. "Wixxer" knurrte dieser und ging. Casper sah besorgt zu mir und kam auf mich zu.

"Alles okay mit dir? Was hat er getan?" Er wurde sauer. "A-Alles okay.." ich atmete kurz durch und beruhigte mich. "..Er wollte mich küssen" sagte ich dann. Cas spannte seinen Kiefer an. "Nur ich darf dich küssen" sagte er plötzlich ganz sanft. Er zögerte aber gab mir dann einen kurzen Kuss. "Es tut mir Leid" flüsterte er. "Schon okay es ist ja nichts schlimmes passiert" spielte ich. "Wollen wir kurz an die Luft?" fragte er dann und verkreuzte unsere Finger. Ich nickte nur und lächelte. Wir gingen durch sein Zimmer auf die Terrasse und setzten uns auf die Kante des 'Bettes'.

"Teece?" fragte er irgendwann. "Ja?" ich schaute zu ihm. "Ich.. Lass uns doch zu den anderen gehen, noch etwas feiern. Ist ja erst 1" sagte er doch ich glaubte er wollte etwas anderes sagen. Ich beließ es aber dabei und nickte nur. Wir gingen runter zur Bar und er gab mir einen Becher. Ich roch dran. "Du bekommst keinen Alkohol" sagte er streng. "Wieso das?" "Du bist 15" antwortete er.

Ich rollte mit meinen Augen. "Als ob es s-" "Du bekommst kein Alkohol, fertig" sagte er streng und beendete so unsere Unterhaltung. Ich scannte die Leute die hier im Raum sind und schaute mir ihre Art an. Ich gliederte die Personen in drei Gruppen ein: Betrunkene, Schlampen und Badboy's und Nerds/Spaßbremsen. Mich steckte ich in die... hm.. keine Ahnung wo ich hinein gehörte. Vielleicht in eine vierte Gruppe. Die keine Ahnung Gruppe. "Teece", sagte der braunhaarige Junge neben mir. Ich drehte meinen Kopf und schaute in traumhaft schöne Augen. Sie leuchteten wie frisch geschliffene Smaragde. Eine perfekt aussehnde Hülle mit einem strahlend, warmen Inneren. Augen die mein Herz berührten.

"Wollen wir.. Also" "Ja?" lächelte ich. "Kann ich dich kurz was fragen, so unter vier Augen?" er legte seine Hand in den Nacken, lächelte leicht und dieses Funkeln in den Augen, wow so hübsch. Ich nickte nur leicht und ging mit Casper in ein Raum. Hm sah aus wie ein Schlafzimmer. Judith's wahrscheinlich. "Was wolltest du unter vier Augen besprechen?" fragte ich und musste grinsen. Auch Casper grinste aber es verblasste nach und nach.

Casper's P.O.V.

Nun standen wir hier im Zimmer, alleine, nur wir beide. Ich müsste sie jetzt fragen, rausreden kann ich mich nicht mehr. Was sollte ich ihr denn erzählen wenn ich sie unter vier Augen sprechen wollte? Nur eines wusste ich schon vorher, würde sie mich heute abservieren, wäre es der schlimmste Geburtstag. Dazu noch mein 18. "Ich muss was loswerden" ja das war ein relativ guter Anfang. Besser als nichts zu sagen. Sie starrte mich gespannt an. "Immer wir Zeit zusammen verbringen fühl ich so was komisches in mir.."

Ich atmete durch und versuchte meine Gedanken zu sortieren. Doch ich scheiterte total. "Wenn du mich anlächelt und deine Augen schaun in meine, ich werd so nervös manchmal weiß ich nicht was ich tun soll" sie lächelte. Gutes Zeichen. Anscheinend ist meine Rede nicht so schlecht.

"Wenn du meine Haut berührst kribbelte die Stelle wie ein Stromschlag und wenn du mich küsst.. unbeschreiblich wie sich mein Bauch anfühlt. Als hättest du ein Schloss geöffnet, hinter dem eine Menge Schmetterlinge wären" eine Träne stieg in ihr Auge und rollte ihr Wange entlang. Ich ergriff die Chance und legte meine Hand an ihr Wange und strich mit meinem Daumen die Träne weg. "Du bist so wunderschön, du hast es nicht verdient weinen zu müssen, egal warum. Keiner hat das verdient. Aber du, das weiß ich, hast jemand verdient der dir zeigt wo es langgeht, der dich so behandelt wie du es verdient hast. Wie eine traumhaft hübsche Prinzessin." Sie presst ihr Lippen zusammen. Gott war sie genauso nervös wie ich?

"Und ich wünschte so sehr dieser jenige zu sein. Der dich glücklich macht, dich tröstet wenn es dir schlecht geht. Dir jeden Wunsch von den Lippen abließt, immer für dich da ist, einfach 24 Stunden an dich zu denken und dich zu vermissen wenn du gerade den Raum verlässt. Teece.." Oh Gott gleich würde ich es sagen.. Atmen nicht vergessen, meldete sich mein Inneres. Phuu ich war so aufgeregt..

"Teece ich liebe dich. Ich will mit dir zusammen sein, dich meins nennen" jetzt wars raus, ich hörte den Stein auf den Boden krachen. Ja, krachen nicht fallen oder so. "Casper..." sie schaute kurz weg, mein Blick suchte ihren und fand ihn nach kurzem wieder. Sie biss sich auf die Unterlippe, wusste sie nicht dass es mich noch nevöser machte. Sie jetzt einfach küssen und als Meins bezeichnen wäre jetzt... unbeschreiblich..

"Ich.. weiß nicht was ich sagen soll" murnlete sie leise, doch ich verstand es. "Beantworte mir nur die eine Frage. Willst du meine Freundin sein?" Ich zitterte leicht, so sehr setzte sie mich unter Spannung. Sie kam einen Schritt auf mich zu und dann tat sie etwas, was ich so sehr wollte. Ihre Lippen lagen auf meinen und ihr Hand ruhte auf meiner Wange. Ich zog sie an mich und küsste sie leidenschaftlich. "Ja" murmelte sie. Ich grinste und sie tat es mir gleich.

Sie löste sich von mir und lächelte über beide Ohren. Mit ihrer Hand fasste sie an ihre Lippen die rot und geschwollen waren. Sie sah so wunderschön aus gerade. Ihre Augen strahlten so hell, ich liebte sie, das war mir schon lange bewusst. Doch wie stark meine Gefühle für sie waren bemerkte ich erst jetzt. So stark dass ich ohne sie nicht könnte, ich wollte sie für immer. Immer meins und niemand anders soll sie Meins nennen.

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!