Kapitel 59- Versöhnung?

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Es klopfte an meiner Tür und ich drehte mich zur ihr und sagte ' Kannst rein'.

Es kam Mohamed Abi rein, was mich verwirrte, aber auch freute. Ich setzte mich aufrecht hin und guckte ihn an. Er setzte sich auf meinen Schreibtischstuhl und sah mich einfach an.

' Ist was?' fragte ich kalt.

' Ja so einiges' gab er knapp zurück.

' Aha'

' Ich finde du solltest anfangen und die ganze Sache erzählen, ich werde dich nicht stoppen oder des gleichen.'

' Woher der Sinneswandel? '

Er ging jedoch nicht auf meine Frage ein, sondern guckte mich auffordernd an.

' Was willst du denn wissen? '

' Ja, wer der Junge ist. Wann und wo ihr euch kennengelernt habt, diese Dinge halt. '

' Du kennst ihn und-' und schon unterbrach er mich.

' Wie ich kenne ihn?' fragte ee wütend.

' Abi, erstens bleib ruhig und zweitens wolltest du mich nicht unterbrechen. '

' Ja, Entschuldigung. Erzähl weiter.'

' Mir ist die Lust daran vergangen. Wenn ich so überlege, kennst du mich gar nicht, nach all den Vorwürfen die du mir an den Kopf geschmissen hast. '

' Ich bin dein ältere Bruder, ich gehe immer vom schlimmsten aus und in diesem Falle konnte ich mich nicht beherrschen. Natürlich kenne ich dich, du bist meine kleine Schwester, mein Engel, ich weiß was du machen würdest und was nicht, aber in diesem Moment war ich einfach blind vor Wut. Ich konnte meinen Ohren nicht glauben, aber ich war davor schon ein wenig gereizt und habe dann alles an dir raus gelassen. Ich möchte mich bei dir entschuldigen, es ist eine ernst gemeinte, die letzten Tage oder auch Wochen war ich die ganze Zeit am überlegen, wie ich mich am besten bei dir entschuldigen kann. Als ich es dann endlich tun wollte, habe ich dich im Park gesehen mit diesem Jungen und dass hat alles schlimmer gemacht. ' sagte er, stand von meinem Schreibtischstuhl auf und kam zu mir auf mein Bett.

Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und es tat einfach gut ihn wieder in meiner Nähe zu haben. Seine Geborgenheit zu spüren, also fing ich ihm die Sachen, die er wissen wollte an zu erzählen.

' Und so eine klappt? '

' Ja, wieso sollte sie nicht? '

' Ich dachte halt, wenn man eine Person liebe, kann man nicht lange von ihr getrennt sein' sagte er, während er überlegte.

' Desto schöner ist das Wiedersehen' antwortete ich mit einem Lächeln.

' Schon krass, Abi heiratet bald, dann geht die Hexe und ich bleibe für immer bei Anne und Baba' kam es nachdenklich von ihm.

' Wer sagt, dass ich gehe?'

' Liegt auf der Hand. Abi geht, dann wirst du auch in diese Hochzeitfieber sein und dich mitreißen lassen. Nein Spaß, wenn man lange mit einer Person in einer Beziehung ist, dann will man ja auch irgendwann aus zwei Leben, eins machen.'

' Alles hat Zeit, Abi, alles hat seine Zeit ' wiederholte ich die ganze Zeit.

' Und du hast wirklich keine Freundin? ' fragte ich ihn misstrauisch.

' Ja, so außergewöhnlich? '

' Irgendwie schon, hattest du nicht damals als wir noch kleine Kinder waren gemeint, ich dürfte nie vor die heiraten, gar einen Freund haben?' dachte ich an die alten Zeiten zurück.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!