Kapitel 10 (Tom zeigt sich) ⚡

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*Aus Y/N Sicht*
Die Türen des Gemeinschaftsraums öffnen sich und Draco kommt rein. Sofort gehe ich zu ihm und schlinge meine Arme um ihn "Ist alles in Ordnung? Was habt ihr geredet? War er nett zu dir?"
"Ganz ruhig Darling. Ich erzähle dir später alles. Was macht ihr gerade?"
Er wirkt bedrückt. Bestimmt hat Albus ihm eine Szene gemacht. Manchmal könnte ich wirklich ausrasten. Er kann sich doch auch einfach mal für mich freuen.
"Wir haben auf dich gewartet und wollten nach Hogsmeade" Blaise kommt auch nach vorne.
"Klar. Ich hole nur noch schnell was aus Y/Ns Zimmer"

*Aus Dracos Sicht*
Alle stehen bereits an der Tür als ich Richtung Zimmer geh. Was soll ich nur machen? Ich kann sie nicht verlieren ich liebe sie zu sehr. Würde ich es ihr sagen würde sie es nicht zulassen. Mache ich unter einem anderen Vorwand Schluss bricht sie.

Gerade als ich die Türe ihres Zimmers öffne kommt in mir ein eiskaltes Gefühl auf. Kaum im Raum knallt die Türe zu und ich erkenne hinter mir eine Gestalt. Langsam nimmt sie Form an und mein Arm fängt an zu brennen. Ich traue meinen Augen nicht wer da vor mir steht.

"Y/N meine Tochter endlich..." er unterbricht sich selbst als er mich sieht. "Den jungen Herrn kenn ich dich. Draco Malfoy nicht wahr?" Wie gelähmt stehe ich vor ihm. Seit ich das Mal habe will ich vor all dem fliehen und nun steh ich vor ihm.
"Nicht wahr?" wiederholt er sich. Ich nicke nur.

"Ich dachte das hier wäre das Zimmer meiner Tochter. Vielleicht kennst du sie? Y/N Riddle hier wahrscheinlich besser bekannt als Y/N Dumbledore" er geht um mich herum und sieht sich den Raum an. "Ja... Ja ich kenne sie. Sie ist auch in Slytherin."
"Natürlich ist sie das! Sei ein guter Junge und bring sie mir!" Das kann ich nicht machen. "Sie ist nicht mehr hier. Dumbledore hat vor einigen Tagen verkündet, dass sie Hogwarts verlassen hat. Ich bin hier weil das Zimmer neu vergeben werden soll."
Noch immer geht er im Raum auf und ab. "Das ist schade. Ich hätte sie gern wiedergesehen". Er scheint wirklich keine Ahnung verletzt zu sein. So kennt man ihn nicht. Der dunkle Lord hat doch keine Gefühle für irgendwas oder irgendjemand. Er unterbricht meine Gedanken wieder "Aber ich danke dir für deine Ehrlichkeit Draco du bist..."

"Draco kommst du? Die anderen sind schon vorgegangen und..."
Fuck nein! Warum?!
Y/N bleibt in der Tür stehen und sieht zwischen Voldemort und mir hin und her. Wie von einem Magnet angezogen geht sie zu ihm und bleibt vor ihm stehen. Er greift ihr ans Kinn und dreht ihren Kopf hin und her. Danach nimmt er ihren Arm und lässt mit seinem Zauberstab die Armreifen auf den Boden fallen.
"Sagtest du nicht sie sei nicht mehr hier?" verächtlich sieht er zu mir.
"JA UND FÜR SIE WIRD SIE AUCH NIE DA SEIN! SIE GEHÖRT MIR!" ich ziehe Y/N am Arm hinter mich und ziehe meinen Zauberstab.

Voldemort lacht und sieht wieder zu Y/N "Komm zu mir mein Kind". Y/N geht an mir vorbei und wieder zu ihm. Es ist als wäre sie nicht sie selbst. Ich versuche noch nach ihrer Hand zu greifen doch er packt sie und zieht sie schnell zu sich. "Was ist da mit ihm?" er nickt in meine Richtung. "Ich liebe ihn. Er ist immer für mich da und macht mich glücklich." Sie beginnt zu lächeln. Warum redet sie so ehrlich mit ihm?
"Nun gut. Ich werde wiederkommen. Und Draco... lüg.mich.nie.wieder.an!"
Kaum hat er ausgesprochen löst er sich in schwarzem Nebel auf.

Y/N bricht zusammen und liegt bewusstlos auf dem Boden. Ich trage sie zum Krankenflügel und Madame Pomfrey nimmt sie in ihre Obhut.
Seit Stunden sitze ich vor der Station und warte. Unsere Freunde wollten mit mir warten aber nach einer Weile habe ich sie weggeschickt.

"Mister Malfoy? Sie ist jetzt wach möchten Sie zu ihr?"
Schnell gehe ich in den Raum. An ihrem Bett stehen bereits Dumbledore und Snape.
Sie sieht ziemlich fertig aus. Doch ihr Gesicht verändert sich als sie mich sieht.
"Draco du bist hier?"
"Natürlich! Du weißt doch ich bin immer für dich da!"
Sie zieht mich an meinem Hemd zu sich und legt ihre Lippen auf meine.
Es scheint ihr egal zu sein wer uns hier zusieht. Oder sie macht es genau deswegen. Nur zu gern erwidere ich den Kuss und lass ihn schnell leidenschaftlicher werden.

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