Kapitel 6 (Bist du glücklich mit mir?) 🌶

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*Aus Dracos Sicht*
Wir sitzen in Dumbledores Büro. Links von mir Mattheo und rechts Pucey. "Meine Herren..." Dumbledore wendet sich uns zu. "Fangen wir mit Ihnen an Mister Pucey. Was wollten sie im Krankenflügel?"

"Ich... ich..." Snape schlägt ihm mit einem Buch auf den Kopf "Antworten Sie ihrem Schulleiter!"

"Meine Cousine muss die Schule verlassen und das ist nur Y/Ns Schuld. Deswegen wollte ich ihr einen Besuch abstatten."

Meine Hände ballen sich zu Fäusten. Ich könnte ihn umbringen. Mattheo greift auf meine Schulter und schüttelt den Kopf.

"Mister Pucey, wissen Sie was ihre Cousine getan hat? Sie hat an Y/N den Imperio Fluch angewandt... das ist schon verboten.
Doch dann hat sie dafür gesorgt, dass Y/N sich selbst ein Messer in den Bauch rammt. Was denken Sie denn, wie hätte ich damit umgehen sollen?"

Pucey wird kreidebleich "Sie... sie hat was getan?" seine Hände zittern und er sieht zu mir und Mattheo "Hat sie wirklich...?" Mattheo nickt. "Jungs ich wusste nicht..."

"Spars dir!" erwidere ich.

"Ich habe mir selbst ein Messer in den Bauch gerammt?" Fuck! Nein... bitte nicht. Ich springe auf. Auch die anderen sehen zur Tür. Da steht Y/N. Sie hebt sich an Blaise fest und sieht geschockt zu uns.

"Tut mir leid sie wollte nicht im Krankenflügel warten. Hätte ich ihr nicht geholfen wäre ihr vielleicht was passiert" verteidigt sich Blaise. "Schon gut. Komm her meine Kleine." Dumbledore winkt sie zu sich. Sie kann sich kaum auf den Beinen halten. Mehr oder weniger trägt Blaise sie. Seine Lippen formen ein "Tut mir leid Bro" als er an mir vorbeigeht.

"Mister Pucey Sie gehen mit Professor Snape. Severus du weißt Bescheid." Zwischenzeitlich sitzt Y/N neben Dumbledore.

"Kann mir bitte jemand erklären was genau passiert ist?" Y/N wirkt leicht gereizt.

Dumbledore sieht zu mir "Wollen Sie oder soll ich?" Auch Y/Ns Blick wandert zu mir. Es fällt mir unglaublich schwer darüber zu reden. Ich dachte ich verliere sie. Aber ich will nicht schwach erscheinen. Langsam steh ich auf und knie vor ihr.

Dir Türe schließt sich und ich drehe mich nochmal um. Wir sind allein im Raum.

Ich erzähle ihr die ganze Geschichte. Meine Hände zittern und Tränen steigen in meine Augen. Allein der Gedanke wie ich meine Hand auf ihren Bauch gedrückt hatte und das Blut zwischen meinen Fingern spürte. Es war furchtbar.

Ihre kleine Hand legt sich auf meine Wange und ich sehe zu ihr nach oben "Danke, dass du es mir erzählt hast. Aber mir geht es gut Draco. Du brauchst keine Angst mehr haben."

Ich lege meinen Kopf auf ihre Beine. Dankbar sie wieder zu spüren und ihr wieder nah sein zu können. "Ich dachte ich würde dich verlieren!".

Sie streichelt über meinen Kopf und beugt sich langsam nach vorne doch stoppt abrupt. Sie hält sich ihren Bauch. "Entschuldige, nach vorne beugen ist wohl doch noch nicht drin." Ich stehe wieder auf und beuge mich zu ihr runter.

Unsere Lippen treffen aufeinander und ich ziehe sie hoch. "Kannst du springen?"

"Was?" sie sieht fragend zu mir hoch. Ich lege meine Hände auf ihre Oberschenkel und sie versteht.

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