What's wrong?

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Ich lief so schnell ich konnte. Der Junge bemerkte wie ich langsamer wurde und hielt meine Hand fest. Normalerweise wurde ich nicht so schnell müde. Die Schritte folgten uns. Plötzlich knallten wir gegen etwas ein und fielen auf den Boden.

"Was war das?", fragte ich und sah wie er sich wieder aufrichtete und mir half.
"Ich weiß es nicht.", flüsterte er.
"Eine unsichtbare Mauer.", sprach er leise und glitt mit seinen Fingern auf dieses unsichtbare Ding.
"Eine was? Eine unsichtbare Mauer?", fragte ich.
"Sieht so aus.", wieder flüsterte er.
"Seit wann gibt es so etwas?", fragte ich und sah ihn seine braunen Augen.

Zu gern wollte ich wissen wer hinter dieser Maske steckte.

"Ich weiß es nicht. Das sehe ich zum ersten Mal."

Ob Lexi davon wusste?

Als plötzlich ein starker Schmerz meinen Körper durchzog, wurde mir wieder schwindelig. Ich gleitete zu Boden und hielt mich an dieser unsichtbaren Mauer fest. Mein Kopf pochte und ich bekam schlecht Luft.

"Was ist los? Geht es dir gut?", fragte er und beugte sich runter zu mir.
"Nein.", flüsterte ich und es war das einzige was ich rausbekam, denn auch meine Stimme versagte.

War es wegen dieser Spritze? Hatte ich deswegen, solche Schmerzen? Ich konnte nur noch schlecht Luft bekommen, ich spürte wie meine Lungen sich zusammenzogen.

"Ich bekomme ... keine ... Luft."

Er streichelte meine Wange und und flüsterte:
"Cat bleib bei mir. Atme tief ein und aus."

Er wusste wer ich war. Ich spürte wie er mich in seine Arme legte und schnell rannte. Ich bekam nur noch mit wie er um Hilfe schrie.

Ich konnte Schritte wahrnehmen und wollte meine Augen öffnen. Es funktionierte nicht, meine Augen blieben zu. Jemand nahm meine Hand und streichelte sie.

"Ich bin bei dir.", flüsterte eine männliche Stimme.

"Oh hi. Ich wusste nicht das Cat Besuch hatte.", hörte ich plötzlich eine Mädchen vom anderen Ende des Raumes. Ich glaubte die Stimme von Freya wieder zu erkennen.

"Ich bleibe noch bis sie aufwacht.", sagte wieder die dunkle Stimme.

"Wie lange bist du denn schon hier?"

"Seit ich sie hier her gebracht habe.", sagte er.

"Geh dich ausruhen. Ich schreib' dir eine SMS wenn sie aufwacht.", sagte sie und war jetzt viel näher bei mir.

"Ok. Bis gleich.", sagte er und ließ  meine Hand vorsichtig los.

Als er ging, bekam ich nichts mehr mit. Ich war wieder in einen tiefen Schlaf gefallen. Ich schlafe doch gerade, oder? Ja. Ich glaub' schon. Aber wieso konnte  ich nicht aufwachen?

"Was ist wenn sie nicht aufwacht?"

"Sie muss aufwachen."

Ich versuchte meine Augen zu öffnen, was mir dann endlich gelang. Lexi, Freya und Evelyn standen dort und unterhielten sich über mich. Sie bemerkten gar nicht, dass ich jetzt wieder bei Sinnen war. Ich war bei der Krankenschwester und lag auf einem Bett. Weiße Bettdecke, weiße Wände, es schien mir wie in einem Krankenhaus. Es war aber nur ein kleiner Raum mit drei Betten, einem Fernseher und einem Badezimmer.

"Hey"

Alle drei drehten sich um. Die ganze Aufmerksamkeit war auf mich gerichtet. 

"Gott sei dank, ich dachte du wachst nicht mehr auf.", sagte Freya und umarmte mich fest.

Auch Evelyn umarmte mich.

"Mir geht es gut. Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen."

"Doch das müssen wir. Du warst 5 Tage in einem tiefen Schlaf und bist nicht einmal aufgewacht.", erklärte Lexi besorgt.

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