Hallo ihr Lieben ...

Jap, ich habe euch nicht vergessen, aber ich hatte voll viel um die Ohren, Weihnachten, Sylvesterplanung, Freunde, die Mathearbeit nach den Ferien, ... -.- Ich bin vom letzten Punkt abgenervt, könnt ihr sicher verstehen ._.

Viel Spaß beim Lesen !!

Eva xx

Kapitel 25

***Rose's P.o.V.***

Ich kam in einem Krankenhaus wieder zu mir. Natürlich, in einem Krankenhaus. Ds war ja mal wieder klar ... Stöhnend ließ ich meinen Kopf auf das Kissen sinken. Was lag ich denn jetzt schon wieder hier?! Ich war nicht krank! Okay, ich bin zwar entführt worden, aber da hätte man mich doch eben schnell durchchecken und nach Hause schicken können, oder? Mein Kopf tat weh. Aua. Mir war schlecht und schwindlig, außerdem hatte ich Hunger und großen Durst. Suchend sah ich mich nach diesen Knöpfen um, mit denen man die Krankenschwester rief. Da war er ja. Missmutig drückte ich ihn, und vor meinem Zimmer ertönte ein echt nerviger Ton. Sofort wurde die Tür aufgestoßen, und ein blonder Junge samt vier Freunden eilten herein. Sie umrundeten mein Bett und starrten mich an. Erst auf den zweiten Blick erkannte ich sie, so grauenvoll übernächtig, mit dicken fetten Augenringen und strubbeligen Haaren sahen sie aus. "Jungs?", fragte ich ungläubig. "ROSIE!", riefen sie alle im Chor und zerquetschten mich in einer fetten Riesenumarmung. "Wie kommt ihr denn hier her? Und warum bin ich hier? Mir geht's gut, ich hab nur ein bisschen Kopfschmerzen! Und wie lange war ich weg? Und was ist passiert? Und..." "Stop, Schätzchen. Wir erzählen dir alles der Reihe nach, aber erstmal kriegst du eine Kopfschmerztablette", unterbrach mich Louis. "Okay okay ..." Nachdem der Arzt mich noch einmal gründlich untersucht hatte und die mütterliche Krankenschwester mir eine große Tablette gegeben und mir befohlen hatte, sie zu schlucken, lag ich also wieder von One Direction umgeben in meinem Bett. "Du warst lange verschwunden. Nachdem Niall die Entführung beobachtet hatte und uns sofort Bescheid gab, haben wir bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet und den Fall bekannt gegeben. Das heißt, auch die Presse weiß Bescheid. Das hat natürlich einen Riesenaufruhr gegeben, immerhin bist du die im Moment erfolgreichste junge Sängerin der Welt. Twitter ist vollkommen zusammengebrochen, Facebook auch, Sugarscape hat sich überschlagen und überhaupt: Die ganze Welt ist vollkommen aus den Fugen geraten. Aus allen Ländern der Welt wurden Hilferufe an die Polizei und die Presse geschickt. Du musst unbedingt was twittern, um zu zeigen dass du lebst und es dir gut geht, Rose. Jeder Anhänger von dir und uns beobachtet dein Twitter. Wenn du jetzt was schreibst, erlöst du Millionen Mädels von Qualen." Lou reichte mir mein Handy. Ich nahm es vorsichtig in meine Finger und bemerkte jetzt erst, wie dünn ich war. Ich sah fast schon magersüchtig aus, meine Figur, auf die ich so stolz war, war in den Wochen praktisch dahingeschmolzen. Betrübt, geschockt und wütend betrachtete ich meinen Körper, der nur noch ein Hauch von nichts war. Anklagend sah ich Lou an. "Warum bin ich nur noch Haut und Knochen? Ich hab doch genügend zu essen bekommen in der Hütte!" Er rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her und wich meinem Blick aus. Aufmerksam und forschend betrachtete ich sein Gesicht. "Was ist los, Louis?" Er machte den Mund auf und wieder zu,als wolle er was sagen, traue sich aber nicht. "Was hast du?" Ich sah zu den anderen. Sie guckten mich alle mit großen Augen an. "Du warst ein paar Wochen ... weg", brach Zayn schließlich die Stille. Geschockt betrachtete ich ihn. "Weg?", wiederholte ich. "Wie weg? Und wie lange?" Wieder antwortete mir keiner. "Wie lange war ich weg, Zayn?" Er holte tief Luft und sprach zwei Worte aus:"Sechs Monate." 

***Niall's P.o.V.***

Ich musste schlucken. Rose starrte auf die Bettdecke. Auf einen Schlag war sie bleich im Gesicht, als hätte sie ein Gespenst gesehen. Oder erfahren, dass sie sechs Monate lang im Koma lag. Wir beobachteten unsere Freundin ängstlich. Schließlich trat Liam zu ihr ans Bett und legte ihr behutsam eine Hand auf die Schulter. "Lass mich!!!", schrie sie. Ich zuckte zusammen, vollkommen überrascht von ihrem plötzlichen Wuausbruch. "Ich glaube euch nicht! Ich kann nicht solange weg gewesen sein! Eben war ich doch noch im Wald, vielleicht bin ich eine Stunde lang bewusstlos gewesen oder so, aber nicht sechs Monate! Ich kann es mir nicht leisten ein halbes Jahr lang keine Musik zu machen! Ihr lügt! Ihr verdammten Lügner! Geht weg! Ich will keine Freunde haben die mir Angst machen wollen! Geht weg und lasst mich allein! Für immer! Ich will mich nicht mehr zwischen zwei von euch entscheiden müssen! Nein! Ich will nicht mehr! Lasst mich in Ruhe! Ich brauche euch nicht!" Sie fing an zu schluchzen. Pltzölich fühlte ich eine warme Hand auf meiner Schulter liegen. Ich drehte mich benommen um und sah Liam in die Augen. Sein ernster Blick schien mich zu durchbohren. "Komm. Wir gehen. Wir sollten sie nicht aufregen." "Du weißt, dass sie es ganz genauso meint wie sie es eben gesagt hat? Ich kann sie nicht allein lassen, sie bedeutet mir zu viel." "Glaub mir, ich weiß ganz genau wie viel Rosie dir bedeutet. Aber für den Moment musst du gehen. Vertrau mir, Niall." Ich nickte und ging mit meinem besten Freund auf die Tür zu. Ein letztes Mal für lange, sehr lange Zeit, schaute ich sie an.

Mein Mädchen.

Meine große Liebe.

Mein.

"Ich liebe dich", flüsterte ich ihr unter Tränen zu. Sie starrte mich an und brach in Tränen aus. Liam schob mich auf die weiße Tür zu. Ich sah sie zitternd an, und ein Schauer lief durch meinen Körper. Er war berauschend, und es wurde mir klar: Ich konnte es nicht zulassen, dass ich Rose verlor.

Sie war meine Prinzessin.

Die Eine, nach der ich immer schon gesucht hatte. 

Wir waren füreinander bestimmt.

"Für immer", wisperte ich und lief davon, geradewegs in eine Hölle des Schmerzes und des Leids.

Rose ließ ich verletzt und zerbrochen hinter mir zurück.

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Hey,

das war sie. Meine Geschichte. Ich kann nicht glauben, dass sie vorbei ist ... Keine Angst, ich werde eine Fortsetzung schreiben. Wahrscheinlich. Vielleicht. Mal gucken. Aber ich denke schon ... Ich weiß, das kam ziemlich unerwartet, und ich hatte es auch eigentlich nicht geplant, aber ... Na ja. Jedenfalls wünsche ich euch alles erdenklich Gute, was man nur kriegen kann für die Zukunft und blabla und dann noch blablabla ... 

In Liebe,

Eva xx

First Love Narry (1D FF)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!