Kapitel 26

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Falls irgendwer Musik hört während dem Lesen, hier die Lieder die ich gehört habe:

Maroon5 - My heart is open

Ellie Goudling - Love me like you do

One Direction - Fool's Gold

Coldplay - The Scientist

The Fray - Heartless

Mayday Parade - Terrible Things

He knew who I was before I even knew myself and that's why it hurts.

...

"Was?" fragte ich leise und starrte Diana an, vor meinen Augen sah ich Bella wie sie immer und immer wieder versucht hat mit mir zu sprechen. Ich habe ihr das Herz gebrochen als sie schon am Boden lag, ich habe ihr noch viel mehr Schmerz zugefügt. Mit meinen Händen griff ich durch meine Haare und drehte mich im Kreis. "Verdammte scheiße." fluchte ich vor mich hin und kickte gegen mein Auto. "Soll ich dich mitnehmen?" sah ich hoch zu Diana.

"Wohin?" sie wischte ihre Tränen weg und verschränke die Arme vor ihrer Brust.

"Zu Bella." fragte ich und rannte um mein Auto herum, ich muss zu ihr. Sofort.

"Besser nicht." sie schniefte leise und ging rückwärts, "rede mit ihr, kläre es und sei für sie da Harry." ich schloss meine Augen und nickte, doch bevor ich einstieg rief sie meinen Namen, ich warf meinen Kopf in die Höhe, "Bevor du zu ihr in die Wohnung gehst, wisch dir das getrocknete Blut aus deinem Gesicht." erst jetzt fiel mir ein wo ich überhaupt war. Die Sache hat mich dermaßen aus der Fassung gebracht, dass ich vollkommen vergessen hatte, dass ich bei einem Kampf war. Diese schien mir schon Stunden her, derweil waren es nur zwanzig Minuten. "Ich werde es ihr nicht sagen, nur verheimliche es ihr nicht mehr."

Ohne etwas zu sagen stieg ich in mein Auto ein und fuhr los. Die Autos rasten mit einer höheren Geschwindigkeit an mir vorbei während ich auf die Straße starrte, immer und immer wieder kamen mir ihre Ansprechversuche in den Sinn. Hätte ich nur damals zugehört ... wäre ich doch nie so stur gewesen!

Vor meinen Augen sah ich ebenfalls Bella wie sie in ihrem Zimmer auf dem Bett lag und um ihren Freund trauerte, ich sah sie alleine. Dabei hätte ich doch bei ihr sein sollen.

In einem Zug parkte ich und knallte die Tür hinter mir zu, ich rannte am Gehsteig entlang und atmete hektischer. Während der Fahrt wischte ich mir mit einem Handtuch, welches ich in meiner Sporttasche hatte, den ganzen Schweiß und einige Blutflecken aus meinem Gesicht. Meine Nase war um einiges größer, der Typ hatte mich total erwischt.

Die untere Eingangstür riss ich auf und rannte die Treppen hinauf, vor ihrer Wohnung klingelte ich öfters und trat danach einen Schritt zurück. Als sich nichts tat ging ich wieder den Schritt auf die Tür zu klopfte heftiger und klingelte "Bella ich bin es, mach auf wir müssen reden." einige Sekunden lang wartete ich und wartete auf irgendein Zeichen, doch ich wartete vergeblich. "Bella, mach die Tür auf ich bin es." rief ich und klopfte noch stärker an. Ich atmete tief aus und griff mir durch die Haare, mein Ohr legte ich gegen die Eingangstür und wartete vergeblich auf irgendein Geräusch. Man hörte nichts, rein gar nichts. Ist sie überhaupt zuhause? Ich holte mein Handy aus meiner Hosentasche und sah auf die Uhr, es ist bereits kurz vor neun Uhr, sie muss zuhause sein. So spät würde sie nie aus der Wohnung gehen wenn sie morgen Kurse hat. Obwohl ... heute war sie auch nicht anwesend. Kurzer Hand suchte ich ihre Nummer und rief sie an. Es dauerte nicht lange bis ich mit der Sprachbox verbunden wurde. "Verdammte Scheiße." fluchte ich vor mich hin und schlug gegen die Wand. Hinter mir hörte ich Geräusche, sofort drehte ich mich um und sah zur Eingangstür gegenüber von ihr wahrscheinlich fragte sich ihr Nachbar was los war. Verdammt neugierige Menschen.

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