Kapitel 7 - Schwierigkeiten und Bewunderung

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„Du bist ganz schön in Schwierigkeiten, junge Lady!", flüsterte Drake mir ins Ohr und er war mir so nah, dass ich seinen heißen Atem auf meiner Haut spüren konnte. Ich erschauderte bei dem Gedanken, was jetzt passieren würde. Drake zog mich mit sich, nicht ohne mi vorher zuzuzischen: „Ein Laut, und du hast ein noch größeres Problem als eh schon!" Das bestätigte meine Vermutung, dass ich so ziemlich am Arsch war! Also folgte ich leise Drake, der mich die Treppe hoch und in irgendeinen Raum brachte. Dieser Raum entpuppte sich als Drakes Zimmer. Es war so ähnlich aufgebaut wie mein Zimmer, nur das seins dunkler und bedrohlicher wirkte.

„Setzt dich!", befahl Drake und deutete auf einen Stuhl. Ich tat lieber was er sagte und setzt mich also auf den Stuhl, während Drake sich ebenfalls einen Stuhl nahm und sich direkt vor mich setzte.

„Was hast du da unten gemacht?", fragte Drake mit eisiger Stimme.

„I-ich habe dich gesucht. Du warst nicht da und d-da dachte ich, ich suche dich mal!", stotterte ich und sah zu Boden. Drake jedoch hob mein Kinn und so musste ich ihm in seine haselnussbraunen Augen sehen, in denen sogar ein Blinder sie Wut hätte erkennen können.

„Aber wieso bist du nicht wieder hochgegangen als du gesehen hast, dass ich nicht da bin?" War das jetzt eine Fangfrage? Ich denke schon. Na super! Was soll ich denn jetzt sagen???

„Ich weiß es nicht!"

„Du weißt schon, dass ich dich jetzt auch verurteilen könnte?", fragte Drake mit hochgezogenen Augenbrauen. Natürlich! Das wusste ich auch schon, bevor ich überhaupt da runter gegangen bin!

„Ja!", erwiderte ich und senkte den Blick, doch Drake hob wieder meinen Kopf an, damit ich ihn notgedrungen Ansehen musste.

„Gut. Ich werde meinem Vater nichts sagen, dafür erwarte ich von dir, dass du mir aufs Wort gehorchst. Du wirst jeden meiner Befehle ohne zu zögern ausführen! Hast du verstanden?"

Was?? Das kann er nicht von mir erwarten. Ich hasse mein Leben. Wäre ich bloß niemals da runter gegangen. Und doch bereute ich es nicht! Oh Gott, allein für diesen Gedanken könnte man mich töten!

„Ich habe dich gefragt, ob du mich verstanden hast?", fragte Drake nochmal, diesmal mit einem gefährlichen Unterton. Was hatte ich denn bitte für eine Wahl?

„Ja!", antwortete ich und wandte mich ab. Dieser Typ war gerade im Begriff, mein Leben zu ruinieren. Na ja, ehrlich gesagt war es vorher auch nicht wirklich der Brüller.

,,Gut, dann wäre das ja geklärt!", grinste Drake. Wie kann er jetzt noch grinsen???? Ich bin nah dran, im in die Fresse zu schlagen, aber das wäre dann wirklich mein Todesurteil!

,,Kommen wir jetzt zu morgen. Ich habe morgen 14.00 ein Interview in Berlin und du wirst mich begleiten. In dem Interview geht es um die Bedrohung der Bevölkerung durch den Artemis - Zirkel. Du hast nichts weiter zu tun als zu lächeln und freundlich zu sein, aber das ist ja nicht so schwer. Du sagst nichts, es sei denn eine Frage ist direkt an dich gerichtet. Danach gehen wir noch auf eine Gala- Veranstaltung, wo andere berühmte Persönlichkeiten und wichtige Personen sind. Und da redest du auch nur wenn du aufgefordert wirst! Hast du das kapiert?", erklärte Drake. Ja, eigentlich gab' s da nicht viel zu kapieren. Ich sollte einfach die ganze Zeit die Klappe halten. Ende. Na toll. Ich habe weder auf dieses blöde Interview noch auf diese komische Gala Lust.

,,Ja!", antwortete ich schnell. Drake nickte nur und schaute mich mit einem hinterhältigen Grinsen an. Okaaayyyyy. Was hatte er vor????

,,Mein Vater und ich haben beschlossen, dass du bei deinem ersten Auftritt majestätisch und wunderschön aussehen sollst. Also haben wir für dich ein Kleid gekauft, sowie sündhaft teuren Schmuck."

Drake grinste und ging zu einem Schrank. Das was er da hervorholte verschlug mir den Atem. Dieses Kleid ist mit Abstand das schönste was ich jemals gesehen habe. Das Kleid bestand aus einem goldenen Stoff und hatte eine kurze Schleppe. An der Taille befand sich mit Pailletten bestickter Gürtel. (Siehe Bild) Es sah wirklich wunderschön aus!

,,Gefällt es dir?", fragte Drake, dem mein Staunen anscheinend aufgefallen war. Mehr als ein Nicken brachte ich nicht zu Stande, ich war immer noch so begeistert von diesem wundervollen Kleid. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich mal so etwas schönes tragen würde. Ich glaube, so ein Kleid wäre der Traum eines jeden Mädchens.

,,Du kannst jetzt gehen. Nimm das Kleid mit hoch, der Schmuck ist auch schon oben. Luisa wird dir morgen beim Ankleiden helfen. Ich erwarte dich morgen 12.00 Uhr Um Essen kümmert sich Luisa,", erklärte Drake und schob mich mit samt meinem Kleid durch die Tür auf den Flur. Okay. Verwundert aber immer noch begeistert von diesem traumhaften Kleid ging ich in mein Zimmer und suchte als erstes diesen Schmuck. Und wieder war ich unglaublich begeistert. Der Schmuck bestand aus einem schwarzen Halsreif und einem echtgoldenen Armband. Ich will ehrlich gesagt gar nicht wissen, wie teuer das gewesen sein muss. Plötzlich fiel mir etwas auf, dass auf meinem Tisch lag. Mein Amulett. Wie kam das denn bitte auf den Tisch? Doch da lag noch was. Ein kleiner Zettel. Doch ehe ich ihn lesen konnte, klopfte es an meiner Tür. Schnell stopfte ich das Amulett und den Zettel in meine Tasche und rief ,,herein" .

Herein kam ein junger Mann, ca. Mitte 20 mit blonden Haaren und einem Anzug. Ich glaube, das war ein Typ vom Wachpersonal. OMG! Nicht das der was mitbekommen hatte und die mich jetzt abführen wollten. In Gedanken maltesisch mir schon die schrecklichsten Folteremethoden und Strafen aus.

,,Wir müssen sie fragen ob sie eine junge Frau mit blonden Harren gesehen haben. Sie wurde heute verhört, doch sie konnte unerklärter Weise fliehen!", sagte der Mann. Ach so. Mir fiel gerade ein riesen Stein vom Herzen und ich war froh, dass die Frau fliehen konnte.

,, Nein, ich war die ganze Zeit bei Sir Drake!", log ich.

,,Danke. mir. Kingsley und Sir Drake haben Wachen vor ihrem Zimmer postiert, damit die Gefangene Sie nicht verletzten kann! Wenn Sie sie doch sehen, dann melden sie es unverzüglich Sir Drake oder Mr. Kingsley!" Mit diesen Worten verschwand er. Hatte er mich ernsthaft gesiezt? Wo war ich hier eigentlich, vor allem wer war ich?

Ich wartete noch eine Weile, bis ich mir sicher war, dass bestimmt niemand mehr reinkommen würde, dann sah ich mir den Zettel an. Was dadrauf stand, verschlug mir den Atem. Wenn jemand diesen Zettel sah, würde man mich sofort des Hochverrats anklagen. Wo verdammt war ich hier gelandet?
So, fertig. Damichsoviele Leute gedrängthaben, weiterzuschreiben, hab ich mich einfach mal ein bisschen beeilt. Ich weiß, es ist nicht so lang, aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem. Wie gefällt euch das Kleid so??

Men Regime ||On hold||Lies diese Geschichte KOSTENLOS!