The Beginning 

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This is the start of something beautiful

This is the start of something new

You are the one who'd make me lose it all

You are the start of something new

-Ed Sheeran, This

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Bis ich acht Jahre alt war, interessierten mich andere Kinder nicht. Ich brauchte sie nicht und sie brauchten mich nicht. Ich kam gut allein zurecht. 

Es war ein Tag wie jeder andere auch. Meine Mutter musste von Morgens bis Abends arbeiten und ich war allein mit meiner Schwester, die sich meistens um mich kümmerte. Ich wusste, dass meine Mutter nichts dafür konnte, irgendwie mussten wir ja überleben und dafür bekamen wir nicht viel.

Meine ältere Schwester Gemma fixierte sich sehr auf die Schule und kümmerte sich neben bei noch um mich und den Haushalt. Sie war einfach die Beste! Ich war unglaublich stolz auf sie.

Ich fuhr mit dem Fahrrad zum Spielplatz, wo ich jeden zweiten Tag hinging. Die anderen Tage verbrachte ich im Wald, am See und ab und zu auch in der Stadt, um mir mit Schuheputzen ein wenig Taschengeld zu verdienen.

Ich hatte schon fast 23 Pfund zusammen! 

Auf meinem Weg zum Spielplatz kam ich am Schrottplatz vorbei wo ich mir ein Seil und ein Stück Holz 'auslieh'.

Damit fuhr ich weiter. 

Auf dem Fußballplatz waren ungefähr 10 Jungs die mich mal wieder blöd anglotzten, als ich mein Rad an den Zaun lehnte. Mit dem Seil und dem Stück Holz lief ich am Sandkasten vorbei, wo die blöden Hühner saßen und mit ihren Puppen spielten.

Ich kannte die Kinder alle mit Namen, Adresse, Geburtstag, Eltern und so weiter. Ich konnte mir gut Informationen von Personen behalten. Mein Lerher meinte, dass das eine psychische Krankheit wäre, doch wir hatten kein Geld, um das untersuchen zu lassen.

Auf jeden Fall kletterte ich über die Mauer, die zu einer alten Ruine gehörte, von der nur noch diese kleine Mauer da war. Alle Kinder hatten Angst hier her zu kommen, weil es hier zwei Monsterhunde gab die hier hausten und jeden zerissen der hier lang kam. Die Hunde waren vor zwei Jahren gestorben und es waren zwei ganz liebe Hunde gewesen, denen ich immer was zu Fressen mit gebracht hatte.

Mein Blick streifte kurz das Loch in dem sie gehaust hatten und schlug mich weiter durch das Gestrüpp. Endlich war ich da! Hier stand auf einem Stück Wiese ein kleiner alter Baum, der etwas schief stand und ein hohles Loch hatte in das ich vor einem Jahr noch rein gepasst hatte. Jetzt war ich zu groß.

Ich hockte mich unter die Äste, die mir sanften Schatten in der April Sonne schenkten und befestigte das Seil an dem Stück Holz.

Dann kletterte ich auf den Baum und machte mich daran das Seil am dicksten Ast an zu binden. Ich wollte ein Stück weiter nach vorne, doch dann setzte ich den Fuß falsch auf, rutschte ab und viel runter.

Ich knallte voll auf den Rücken und mein Knie war aufgeschürft.

"Sei nicht so ein Weichei", sagte ich zu mir selber und wischte mir mit dem Handrücken die Träne weg, die ich über den brennenden Schmerz an meinem Knie verlor.

Remember me. #Wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!