Chapter 3

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Oh man, sorry für mein super spätes update >-< ich war für einige Zeit vom Internet abgeschnitten und hatte erst jetzt die Möglichkeit mich wieder an meinen Laptop zu setzen D: 

Ich verspreche, dass ich versuchen werde, meine Geschichten so schnell wie möglich wieder auf den neusten Stand zu bringen C: 

Nun, viel Spaß beim lesen :3

Mfg, A.M.R.

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~Sheena~

Nachdem Michirue alles so halbwegs verstanden hatte, fing sie an das Internet regelrecht zu LIEBEN! Sie verbrachte in ihrer Menschlichen Form fast jede freie Minute am Computer und da gerade Winterferien waren, hieß das nichts geringeres, als, dass mein armer Computer Tag ein, Tag aus  rund um die Uhr in Betrieb war. Sie wusste jetzt wahrscheinlich bereits mehr über die gesamte Menschheitsgeschichte, als ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben je fähig zu lernen sein würde, auf Kosten meines armen PCs... „Willst du nicht mal was anderes machen, mein Computer überarbeitet sich sonst noch." Schlug ich vor, als ich besorgt feststellen musste, dass die Temperatur des Computers bereits beinahe Metall-Siedetemperatur angenommen hatte. Nicht, das ich Chemie-oder Physik-begabt genug war, um zu wissen ab welcher temperatur gewisse Metalle siedeten, doch war mir dieses Leichte glühen doch schon recht verdächtig. Michirue sah den Computer stirnrunzelnd an „Jaaaaa, ich schätze mal du hast recht..." wiederwillig schaltete sie den Computer aus und setzte sich neben mich aufs Bett. „Und was jetzt?" Ich überlegte kurz, und warf meinem Bücherregal einen Blick zu. „Dort! Daraus kannst du auch ein paar Sachen über die neue Zeit lernen, ohne den Computer zu ruinieren!" Michirue rümpfte jedoch nur die Nase und zog ihre Beine im Schneidersitz unter sich zusammen. „Ich hab die aber schon alle durchgelesen." Ungläubig sah ich von meinem Buch auf. „Alle? Wann willst du das bitteschön geschafft haben?" Sie zuckte bloß mit den Schultern „Als du geschlafen hast." Auf meinen fragenden Blick hin erwiderte sie nur Augenrollend „Ich meine: Komm schon! Ich brauche keinen Schlaf, und als Wächterin der Dunkelheit kannst du echt nicht von mir verlangen, dass ich gerade zu meiner Elements Zeit im Bett liege und Schäfchen zähle." Nachdenklich legte ich mein Buch zur Seite. „Weißt du... irgendwie lernst du die ganze Zeit was über mein Leben, aber ich hab dich nie wirklich über deine ausgefragt. Also... in der ersten Nacht, wo du mit dieser ganzen Vertragssache kamst, wollte ich dir ja nicht wirklich zuhören." Ein Schlechtes Gewissen nagte an mir, dass ich bis jetzt immer noch nicht nachgefragt hatte, obwohl ich Michirues verrückte Welt eigentlich schon seit längerem in meiner akzeptiert hatte. Auch wenn ich es nie laut zugeben würde, war mir dieses verrückte Katzenädchen doch langsam recht sympathisch geworden. Diese hingegen seufzte anscheinend etwas erleichtert. „Ich dachte schon du würdest nie fragen." Verwirrt blinzelte ich. „Was meinst du damit?" „Ich meine... damals hatte ich ja keine Ahnung, dass du keine Ahnung hattest und ich wollte dich nicht wieder mit dem ganzen überrumpeln, also habe ich gewartet, bis du mich von selbst fragen würdest." Ein lautloses „Oh" formte sich auf meinen Lippen und sogleich begann ich auf ihnen zu nagen. „Alsooo..." überlegte ich, wie meine erste Frage aussehen konnte, während Michirue weiterhin vor mir im Schneidersitz dasaß und mich aus ruhigen, goldfarbenen Augen ansah. „Wie kommt es, dass du so lange weg warst?" fragte ich schließlich „Du meintest vor einigen Tagen, dass du das letzte Mal ungefähr im 17. Jahrhundert hier warst." Michirue schnitt eine Grimasse und rümpfte die Nase. „Dass du dir unbedingt diese Frage, die ich dir nicht beantworten kann zu aller erst stellst." bemerkte sie kopfschüttelnd. „Aber wo du schon fragst: Ich habe dir ja erzählt, dass ein Wächter einen Packt mit einem Menschen eingeht . Während der Zeit sind wir in der Lage uns frei fortzubewegen. Wenn der Vertragspartner jedoch... aus dem Vertrag fällt, dann ist der Wächter so gesehen entbunden und fällt in eine Art Komaähnlichen Zustand, bis erneut ein Vertrag eingegangen wird. Warum ich jetzt so lange >>geschlafen<< habe, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich weiß, dass ich zurückgekommen bin, weil irgendjemand meine Präsenz gerufen hat." „Deine >>Präsenz gerufen hat<<?" Michirue wog ihren Kopf leicht von einer Seite auf die andere und Seufzte. „Wie soll ich das bloß am einfachsten erklären? Nun du musst wissen, dass es zwei Arten von Menschen gibt. Einmal die die >sehen< und einmal die >blinden<. Die Blinden können uns nicht als das erkennen, was wir wirklich sind. Die Seher jedoch können uns immer erkennen und sind deswegen die einzigen, die sich als Vertragspartner eignen und sich unserer Macht bedienen können. Diese können halt auch unsere Präsenz herbeirufen. Früher wurden solche sehenden Menschen entweder gefürchtet oder verehrt." Ich musterte sie. „Aber ich bin doch keine die Sehen kann. Ich falle doch schließlich auch auf deine Gestalten-wandlungs-illusionen oder was immer das ist herein und sehe dich als nichts anderes. Wie kannst du dann einen Vertrag mit mir haben?" „Falsch." Wiedersprach mir Michirue und grinste mich an. „Sieh mir in die Augen und sag mir welche Farbe sie haben." Ich zuckte bloß mit den Schultern. „Naja... sie sind halt golden." „Siehst du. Die blinden sehen nur die Farbe, von der ich will, dass sie sie sehen. Du kannst ruhig deine Mutter oder deinen Bruder fragen, für sie habe ich blaue Augen. Für dich werden sie immer golden bleiben. Nicht umsonst werden die Augen auch >>Das Fenster zur Seele<< genannt. Und wenn du die Augen offen hältst, kannst du Wächter mit Leichtigkeit an ihrer Augenfarbe erkennen. Jeder hat eine eigene Augenfarbe die normalerweise nie unter Menschen vorkommen kann" Sie zwinkerte mir grinsend zu. Ich hörte die ganze Zeit aufmerksam zu. Auch wenn ich vorher nichts von all dem wissen wollte, kam mir dieses Wächter-Zeug plötzlich ziemlich spannend vor. „Okay, jetzt mal zu einer Wichtigeren Frage: Du hast doch auch vor irgendeiner Dämonenjagt oder so gesprochen. Was meintest du damit. Denn ehrlich gesagt  sehe ich nirgends Dämonen die bekämpft werden müssen..." „Das ist richtig." Michirue nickte langsam. „In diesem Jahrhundert gibt es scheinbar wenige Dämonen, und da du zusätzlich noch in einer ziemlich ruhigen Gegend wohnst ist das Risiko einem Dämon über den Weg zu laufen minimal." Ich nickte auf ihre Erklärung hin und öffnete gerade den Mund um etwas zu sagen, als Plötzlich die Stimme meiner Mutter in mein Zimmer drang.

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