Kapietel 7

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Niall's Sicht:

Ich aß meine Pancakes auf und trank einen Schluck Kaffee. Als ich fertig war lief ich nach oben, um zu duschen. Als ich jedoch an Mila's Zimmer vorbei lief hörte ich ein leises Schluchzen. Mal wieder. Ich hörte sie ständig weinen. Eigentlich war es mit Scheiss egal, schließlich hatte ich ja nichts mit ihr zu tun. Aber in diesen Moment tat sie mir leid. Sollte ich klopfen und sie trösten? Ach nö sie hasst mich, ich würde es nur schlimmer machen. So lief ich Achseln zuckend an ihren Zimmer vorbei zu meinem und ging in mein Badezimmer um zu duschen. Dabei redete ich mir ein, dass ich kein Mitleid mit ihr haben muss, schließlich war ich Niall Horan. Der, der jedes Mädchen haben konnte, welches er wollte und niemals Mitleid hatte mit einem Mädchen. "Das glaubst du doch selber nicht! Tief innen willst du die Eine kennenlernen!", sagte meine innere Stimme abwertend. Gott, wie ich sie hasste. In mir kamen so viele Gefühle zum Vorschein... "Was ein Scheiss", flüsterte ich, "ich muss mich heute betrinken und eine abschleppen. Das geht so nicht weiter. Reiß dich zusammen, Niall!"

Mila's Sicht:

Ich konnte einfach nicht mehr. Wieso passiert mir so eine Scheisse?! Was hab ich Gott getan oder der Welt? "Vielleicht bist du geboren, das hast du getan! Keiner braucht dich keiner will dich hier! Siehst du nicht wie die Jungs leiden? Vorallen Niall! Du bist nur eine Last für alle!!!", Schrie mich meine innere Stimme an. Ich musste nur noch lauter schluchzen. Wie Recht sie doch hatte. Ich ging auf wackeligen Beinen ins Badezimmer und betrachte mich im Spiegel. Kein Wunder, dass mich niemand liebt, ich bin wiederlich, hässlich, verheult und einfach nur Abschaum. Ich drehte mich um und stieß ausversehen meinen Kulturbeutel um, sodass er runter fiel. Als ich grade alles auf heben wollte stach mir die Packung mit Rasierklingen ins Auge. Mit zitternden Händen holte ich eine raus und betrachte sie. Ich hatte mich noch nie geritzt, ich hatte ja auch nie Gründe dazu. Aber jetzt hatte ich genug. Genug um meinen Körper zu ruinieren. Genug um Schmerz mit noch mehr Schmerz zu überdecken. Einfach genug, um alles zu tun... ich schloss meine Augen und setzte mich auf den Boden. Ich führte die Klinge, wie in Zeitlupe, zu meinem Arm. Ich legte meinen Zeigefinger auf die Klinge und übte Druck aus dabei zog ich sie länglich meinen Arm runter. Als ich die Klinge entfernte, öffnete ich die Augen. Bis jetzt war nur ein roter, länglicher Strich zu sehen doch nur wenigen Sekunden quoll Blut über meinen Arm. Wie hypnotisiert starrte ich es an. Damals war ich strikt gegen das ritzten doch ich musste sagen, das fühlte sich echt gut an. Ich wiederholte es mit der Klinge noch einige Male. Als das gemacht war, ging es mir besser. Keine Ahnung wie das sein kann, doch ich fühlte mich frei. Frei von allen Sorgen. Ich spürte nur noch den Schmerz auf meinem Arm. Ich fing an mit Tüchern meinen Boden zu wischen, da hier noch überall Blut lag. Danach ging ich duschen, weil meinem Arm immernoch Blut runter lief...

Which Life? (Niall Horan FF)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!